Deutschland

Zivilcourage in Berlin: Italiener prügeln tunesische Rauschgift-Händler ins Krankenhaus

Zivilcourage in Berlin: Italiener prügeln tunesische Rauschgift-Händler ins Krankenhaus

Dass auch die Bundesrepublik kein rechtsfreier Raum ist, mussten mehrere importierte Rauschgift-Händler in Berlin auf schmerzhafte Art erfahren. Eine Gruppe mutiger Italiener zeigte auf vorbildliche Weise Zivilcourage und prügelte mindestens einen Merkel-Gast fachgerecht ins Krankenhaus.

von Manfred Ulex

Zugegebenermaßen ist das bunte Berlin nicht gerade dafür bekannt, dass der Drogenhandel dort großartig unterbunden wird. Deshalb ist die Hauptstadt auch trauriger Spitzenreiter bei den Mengen an Rauschgift, die als Eigenbedarf gelten. Bei Cannabis etwa liegt die Grenze in Berlin bei 15 Gramm, was mehr als doppelt so viel ist wie in den meisten anderen Bundesländern, wo sich der Konsument prinzipiell mit 6 Gramm begnügen muss.

Nicht nur Cannabis, sondern auch weitaus gefährlichere Drogen wie etwa Ecstasy verkaufen mehrere Migranten seit geraumer Zeit regelmäßig in der Schlesischen Straße, Ecke Falckensteinstraße. Das Rauschgift verteilen die Zuwanderer dabei nicht nur unter ihresgleichen. Auch immer mehr deutsche Jugendliche geraten ins Visier der skrupellosen Dealer und werden – oftmals gegen ihren Willen – von den meist afrikanischen Händlern an die verschiedenen Drogen herangeführt.

Im Geschäft mit Betäubungsmitteln herrscht nicht nur in Berlin ein hartes Konkurrenzdenken. Dieses wird statt mit einem Preiskampf immer öfter mit handfesten Argumenten belebt. So auch in der Hauptstadt, als zwei tunesische Ecstasy-Dealer in einen Streit mit Mitbewerbern kamen. Ganz nach islamischer Sitte wurden den unterschiedlichen Meinungen unter den Goldstücken dann mit Messern Nachdruck verliehen. Insgesamt nahmen schließlich knapp 30 Migranten an der Messerstecherei teil, erinnert sich nun ein Zeuge vor Gericht. Als einem der Drogenhändler halal-konform der Kopf abgeschnitten werden sollte, änderte sich das Szenario jedoch schlagartig.

Eine Gruppe Italiener, die in zweiter und dritter Generation im Viertel leben und deren Kindern auch schon mehrfach Drogen angeboten worden waren, löste das afrikanische Messerstecher-Happening kurzerhand auf. Mit Knüppeln machten sie unmissverständlich klar, was sie vom illegalen Treiben der Rauschgift-Gangster halten. „Ich hörte Knochen knacken. Dass die Messerstecher überlebten, grenzt an ein Wunder, so übel wurden die zugerichtet“, kommentierte ein Zeuge, der unweit des Tatorts Currywurst verkauft, nun vor Gericht die vorbildliche Säuberungsaktion.

Als die Polizei, wie üblich, nach über einer halben Stunde endlich am Ort des Geschehens eintraf, konnten die Beamten außer mehreren Blutlachen nichts mehr vorfinden – außer Youssef K. (35). Der tunesische Zuwanderer, der sich seine Sozialhilfe seit jeher mit dem Verkauf illegaler Drogen aufbessert, war einer der Messerstecher und wurde von den couragierten Italienern derart übel zugerichtet, dass er im Gegensatz zu seinen Freunden nicht mehr in der Lage war, vom Tatort zu flüchten. Er musste zur Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Deshalb drückt er jetzt die Anklagebank im Landgericht mit Moktar H. (32), der ebenfalls ein ausgewiesener Experte im Umgang mit Schneidwerkzeugen und Betäubungsmitteln ist. Ihnen wird gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, doch beide schweigen dazu. Ob die zwei Dealer zusätzlich zu ihrem Denkzettel, den sie bereits von den mutigen Italienern bekommen hatten, für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden, bleibt abzuwarten.

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