Deutschland

Widerlich: Sahra Wagenknecht relativiert Migranten-Morde an deutschen Frauen und Kindern

Widerlich: Sahra Wagenknecht relativiert Migranten-Morde an deutschen Frauen und Kindern
Sahra Wagenknecht, Abgeordnete im Deutschen Bundestag und ehemalige stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linkspartei

Der Täterkreis Ausländer oder Muslime in Deutschland spielt für die Linke keine Rolle. Denn die SED-Nachfolgepartei hat einen einfachen Weg gefunden, die inzwischen wohl mehreren Dutzend begangenen Morde an deutschen Frauen und Kindern zu relativieren und durch eine schlichte Internationalisierung des Problems vollständig in Abrede zu stellen. So trägt eine Kleine Anfrage der Linksfraktion an die Bundesregierung den unglaublichen Tittel: „Frauenmorde – deutsche Ausprägung eines globalen Phänomens“, unterschrieben von Sahra Wagenknecht höchstpersönlich. Ein beispieloser Skandal und ein Schlag ins Gesicht von Hunderten Angehörigen.

von Alexander Wallasch

Die Partei Die Linke hat sich verdient gemacht mit eine Reihe teilweise ätzender Kleiner Anfragen an die Bundesregierung, die in der Regel von dieser beantwortet werden müssen. Auch die AfD ist hier überdurchschnittlich aktiv. Nun ist nicht jede Anfrage sinnvoll, die Antworten der Bundesregierung stellen das mehr als einmal klar, wenn auf fehlerhafte Informationen hinter den Anfragen hingewiesen wird.

Eine bisher von der Bundesregierung noch unbeantwortete Kleine Anfrage der Partei Die Linke soll hier vorab besprochen werden, weil sie heraussticht, weil eine politische Motivation dahinter offensichtlich erscheint, wenn über den Begriff eines „internationalen Femizid“ die religiöse und die Herkunftsfrage einer Reihe brutaler Frauenmörder in Deutschland verschleiert und die Taten stattdessen zu einem weltweiten Phänomen verklärt werden sollen, anstatt sich der schmerzhaften Debatte anzunehmen.

Die Kleine Anfrage wurde explizit gezeichnet von Sahra Wagenknecht. Sie trägt die Überschrift: „Frauenmorde – deutsche Ausprägung eines globalen Phänomens“. Warum das besonders perfide ist, soll im Weiteren geklärt werden.

Femizid entnationalisieren

Wagenknecht, Bartsch und Fraktion versuchen hier u.a. die in der Kriminalstatistik belegte Zunahme von Morden an Frauen ausländischer und deutscher Herkunft durch Ausländer in Deutschland zu einem internationalen Phänomen zu machen. Tatsächlich ist es das auch. Aber es ist, wie gleich festgestellt werden muss, insbesondere in Deutschland ein u.a. mit der Massenzuwanderung beginnend Ende 2015 durch Gewalttaten von Zuwanderern eskaliertes Problem.

In der Drucksache 19/9695 unter besagter Unterschrift vom 26 April 2019 heißt es einleitend u.a.: „Unter dem Druck der Öffentlichkeit wurde Femizid in einigen Ländern, u. a. in Argentinien, Peru und Spanien, als eigener Straftatbestand oder als strafverschärfendes Merkmal in Strafgesetze aufgenommen.“

In der Kleinen Anfrage zu Morden an Frauen ist an keiner Stelle die Rede von Migranten oder Zuwanderern, die nach 2015 in Deutschland dazu beigetragen haben, dass die Zahl der Frauenmorde angestiegen ist und die entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil überproportional oft daran beteiligt sind. Und wenn schon diese Gruppe in der Anfrage nicht erwähnt wird, wird das selbstverständlich auch nicht jene Gruppe von Deutschen mit Migrationshintergrund unter den Tätern.

Die Anfrage ignoriert, was beispielsweise der Hessische Rundfunk über Asylbewerber berichtet hat: „Schaut man auf die Delikte gefährliche Körperverletzung, Mord, Totschlag, Vergewaltigung und sexuelle Nötigung, dann lässt sich feststellen, dass hier ihr Anteil an den Tatverdächtigen überdurchschnittlich hoch ist.“ Und hier sind eventuelle Migrationshintergründe von deutschen Tätern noch nicht einmal in die Zählung aufgenommen worden. Anfang des Jahres rügte die ehemalige Familienministerin Kristina Schröder als Welt-Kolumnistin den Umgang der Medien mit diesen Morden scharf (exklusiv für Abonnenten):

„Wenn in Deutschland ein Mord durch einen Flüchtling geschieht, ist es die erste Sorge vieler Kommentatoren, dieser Mord könne politisch instrumentalisiert werden. Daher werden selbst Beileidsbekundungen gerne mit der Mahnung versehen, den Fall jetzt aber bitte nicht „politisch zu missbrauchen“. Das soll wohl „Haltung“ sein. Ich sehe darin vor allem Empathielosigkeit gegenüber der Familie des Opfers und ein absurdes Denkverbot, aus einem dramatischen Geschehen auch politische Konsequenzen zu ziehen.“

Femizid an die UNO verweisen

Vom absurden Denkverbot nun also in der Kleinen Anfrage von Sahra Wagenknecht gleich zur umfangreichen Verleugnung. Das Problem wird entnationalisiert und an die Vereinten Nationen verwiesen, die doch schon 2013 für Gewalt gegen Frauen „den Begriff Femizid für geschlechtsspezifische Tötungen an Frauen und Mädchen“ eingeführt hätten. Also fragt die Linke die Bundesregierung:

„Wie viele Frauen wurden nach Kenntnis der Bundesregierung von ihren aktuellen oder ehemaligen Partnern im Jahr 2018 in Deutschland getötet (bitte nach Tatbestand aufschlüsseln)?“ und weiter: „Hat die Bundesregierung Kenntnis darüber, dass sich unter diesen Fällen Femizide befinden?“

Die Linke, die sonst so ausführlich fragt, bittet also im Falle von Morden an Frauen in Deutschland um eine Aufschlüsselung nach Tatbestand, nicht jedoch nach Tätern und ihrer Herkunft. Warum? Weil das rassistisch wäre? Oder weil damit die Zuwanderungspolitik, weil damit die linke No-border-no-nation-Politik durch solche Morde kontaminiert wäre? Noch absurder wird es, wenn Wagenknecht und Co hier die Bundesregierung auffordern, in die Kriminalstatistiken das Tatmotiv „Partnerschaftsgewalt“ einzuführen, es aber explizit ablehnen, den Zuwachs solcher Taten mit dem Täterkreis selbst einmal statistisch abgleichen zu lassen. Stattdessen will die Linke unter Frage 5 wissen:

„Teilt die Bundesregierung die Meinung der „Commission on the Status of Women“, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen auf historischer und struktureller Ungleichheit von Machtverhältnissen zwischen Frauen und Männern basiert, welche in allen Ländern der Welt als eine allgegenwärtige Menschenrechtsverletzung andauert.“

Nun ist Gewalt und Mord an Frauen in Deutschland laut Kriminalstatistik in der Gruppe der Zuwanderer und Migranten überproportional vertreten. Die Linke fragt davon unbelehrt weiter: „Was sind aus Sicht der Bundesregierung die Hintergründe dieser Menschenrechtsverletzung?“ Und möchte wissen: „In welcher Form unterstützt Deutschland die Initiative „Spotlight“ der Europäischen Union und den Vereinten Nationen, die sich für die Beseitigung und Prävention von Femiziden in Honduras, El Salvador, Guatemala, Mexiko und Argentinien einsetzt?“

Der Täterkreis der Ausländer bzw. Muslime in Deutschland spielt also für die Linke keine Rolle, wenn man dieses Problem doch internationalisieren kann. Anmerken könnte man hier allenfalls, dass die Linke hiermit noch Donald Trump in die Hände spielt, der ja schon so lange an seiner Mauer bastelt eben gegen Zuwanderung aus beispielsweise „Honduras, El Salvador, Guatemala, Mexiko“. Von besonderem Interesse an dieser Kleinen Anfrage der Linken dürfte noch die Abschlussfrage sein, in der sich möglicherweise eine gewichtige Motivation für die Kleine Anfrage offenbart, wenn Wagenknecht abschließend fragt:

„Arbeitet die Bundesregierung für die im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vorgesehene Öffentlichkeitskampagne zur Ächtung von Gewalt gegen Frauen mit Nichtregierungsorganisationen zusammen? Wenn ja, mit welchen?“

Ja, welche privaten Organisationen kämen da aus Sicht von Sahra Wagenknecht in Frage? Und wie erstaunlich ist das eigentlich, dass hier das Private Engagement offensichtlich Konjunktur hat, wo es ansonsten bis hin zu Kevin Kühnert von der SPD um den dringenden Wunsch nach mehr Verstaatlichung geht?

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Wolfgang Ebel
Wolfgang Ebel

Sie sieht zwar gut aus, doch auch der Oscar hat sie nicht im Griff. Dass auch so inzwischen sehr viel geistigen Duennschiss ablaesst ist kein gutes Zeichen. Ihr Verstand scheint unter die Guertellinie gerutscht zu sein. Dort . . in welche Richtung auch immer . . ist irrelevant.

Armin
Armin

Sie schaut blendend aus, hat Verstand und Courage.

Sigurd Hammerfest
Sigurd Hammerfest

Sahara Wagenknecht ist doch keine Deutsche.
Ist’s links, dann stinkt’s!
Das meiste Linke ist teuflischen Ursprungs. Nur die dummen Linken lassen sich ja so gerne vor jeden Karren spannen, eben die Wagenknechte.

Toni
Toni

Finde mal einen Exorzisten für Linke! Fehlanzeige, kannste in den Gelben Seiten dir die Finger wundblättern. Und der Name ist auch kein Zufall, entweder jiddisch oder ausgedacht, oder halt vom Satan persönlich. Dass Frauen überhaupt reden dürfen ist ja schon ungeheuerlich, das hatte die Kirche früher im Griff. Da wurde pariert, aber heute nehmen die sich alles heraus. Meine zum Beispiel treibt es mit ihrem Freund und meint, es wäre in Ordnung, weil ich würde ja auch ihre Freundin. Die begreift einfach nicht, dass das zwei völlig verschiedene Sachen sind. Und selbst wenn hat sie treu zu bleiben.

Hanlonsrazor
Hanlonsrazor

Die „Linke“ bleibt eben – mindestens moralisch – die Partei der Mauermörder. Hatte ich anfänglich noch gewisse Sympathien für Sara Wagenknecht – die eine oder andere Äußerung von ihr traf ja durchaus zu – und war der Ansicht, dass sie in einer anderen Partei vermutlich besser aufgehoben wäre, so ist mir inzwischen völlig klar, dass die „Linke“ nur eine weitere Systempartei ist, die ebenso ihre kruden Vernichtungsphantasien durchdrücken will. Eine Partei, in der Annetta Kahane und Gregor Gysi „wirken“ und diese Deutschlandhasser gewähren lässt, hat per se kein Existenzrecht. Linke waren zu JEDER Zeit ein moralisches Problem und sind es… Weiterlesen »

Reiner Tiroch
Reiner Tiroch

Die Wagenknecht hat auch den Arsch offen, gell?

Hanlonsrazor
Hanlonsrazor

Selbst wenn ihr Arsch geschlossen wäre, hat sie ihren wahren Charakter gezeigt und so bewiesen, dass sie absolut fehl am Platz ist. Die ist genauso eine Feindin der Deutschen, wie der größte Teil der anderen Politikdarsteller auch. Sarah Wagenknecht ist eine skrupellose Verräterin, die versucht, brutalste Fakten zu relativieren. Diese Frau (?) ist keinen Deut besser, als jene schnorrende Mischpoke, die fremdes Geld zum Fenster rausschmeißt, aber von eben jenen Menschen, die dieses Geld erarbeiten, abgefüttert wird und die sie dabei dann auch noch verrät. Das ist linke Denke „par excellence“! Fast ist es „beruhigend“ zu sehen, dass sie keinen… Weiterlesen »

Caro deClerk
Caro deClerk

Böse Rotfront-Sarah!
Jahwe sei Dank, gibt es als Gegengewicht ja noch Shlomo, Lea und Moshe, die bei den „christlichen“ Deutschen-Schlächter das Völkermorden organisieren.

Hanlonsrazor
Hanlonsrazor

Es ist immer wieder erfreulich für mich, wenn ich sehe, dass die Deutschen eben nicht aus völlig vernagelten, intoleranten und indoktrinierten Idioten bestehen – das sind die „Schländer“, jenes Geschmeiß mit deutschem Pass – sondern die Wahrheit unaufhaltsam fortschreitet, ganz zum Missfallen jener kriminellen Gestalten, die anstiften oder am Verrat teilhaben, nebst der noch großen Schar der – umerzogenen und indoktrinierten – Idioten, die für sich auch noch reklamieren wollen, dass sie „bessere“ Menschen sind, jedoch unverantwortliche Mittäter in einem hochgradig kriminellen System sind. Das Einzige, worin diese Spacken deutlich besser sind, ist ihre Fähigkeit, tief in die Ärsche ihrer… Weiterlesen »

Carsten Klein
Carsten Klein

Das ist doch nur sehr billige und leider auch niederträchtige polemik gegen Wagenknecht, Alexander Wallasch..

Hanlonsrazor
Hanlonsrazor

Oh, ich sehe, dass ihr Nachname – was den Intellekt angeht – „Programm“ sein soll?! Da Wahrheit heute ja als Lüge – Polemik ist ja eine Art von Lüge – behandelt wird, muss es sich natürlich um dieselbe handeln! Das letzte „Rhetorikseminar“ linker Spacken, haben sie vermutlich aber ausgelassen? Sie sind einfach zu oberflächlich, zu „schlicht“ und zu offensichtlich indoktriniert. So ein Lapsus entsteht häufig dadurch, dass man zulange in der Sonne bleibt… Polemik war ja ursprünglich mal „Streitkunst“, die Bedeutung der Wortes ist aber von linken Idioten zu etwas Negativem gemacht worden, so wie linke Spacken ja überhaupt nur… Weiterlesen »

famd
famd

Es hat doch einen ernsten Hintergrund, warum Muslime nirgendwo auf der Welt willkommen sind – die kommen einfach ungefragt in großen Rudeln und besetzen Land und fordern Hilfe. Als Dank werden einheimische Frauen dann gezüchtigt, vergewaltigt oder umgebracht. Aber eines wurde nie beantwortet: Warum DieLInke ausgerechnet an die Einbürgerung einer rückständigen, frauenfeindlichen Kultur interessiert sind? Sicher deshalb, dann fällt die primitive Einstellung der Linken in der Masse nicht mehr so auf… Doch die Islamisierung in DE könnte bald zum Gau werden, dann nämlich, wenn unseren Frauen in gewohnter westlicher Lebensart eines Tages verboten wird ihren Körper zu zeigen, beruflich selbstständig… Weiterlesen »

vikkswiz
vikkswiz

Deutschland wird zu Honduras, aber ich würde gerne in Deutschland leben und brauche keine fremde Kultur.

Martina Böswald
Martina Böswald

Sarah Wagenknecht hat teilweise sogar recht: es ist ein internationales Phänomen, nämlich das internationale Phänomen der Leugnung einer Sozialisationsform der angestrebten Primitivität als totalitäre Ideologie. Das freilich geht nur mit der Ideologie der Sozialisten selbst, denn auch bei diesen ist die Theorie zwar komplex, die Umsetzung aber immer totalitär primitiv. Jegliche Individualität, Kreativität wird in eine ideologische Richtung gezwungen und verliert dabei an Substanz. Man muss den Unterschied aushalten können – das schwadronieren gerade die globalen Weltsozialisten da, wo der Unterschied eben nicht mehr aushaltbar ist. Ganz klar hat der Europarat daher im Januar festgehalten, daß die Kairoer Menschenrechtserklärung nicht… Weiterlesen »

nachtfalter
nachtfalter

Wagenknecht ist eine die mehr an ihre Ideologie festhält als am eigenen Volk . Für die Patriotische Seite unbrauchbar. Aber nun gut die Maske ist gefallen.

Hanlonsrazor
Hanlonsrazor

Sie stammt ja ursprünglich aus dem Iran und vielleicht hält sie ja mehr an Iranern – bzw. an Muslimen – generell fest. Das wäre ja „ihr“ Volk.

Passdeutsche Verräter gibt es inzwischen ja reichlich in „Schland“!

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