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Österreich wehrt sich gegen Vereinnahmung durch Islam: Kopftuch an Schulen per Gesetz verboten

Österreich wehrt sich gegen Vereinnahmung durch Islam: Kopftuch an Schulen per Gesetz verboten
Schüler mit Kopftuch

ÖVP und FPÖ räumen weiter auf! In dieser Woche haben die österreichischen Regierungsparteien ein generelles Verbot für religiöse Kleidungen in den Schulen beschlossen. Von dem Gesetz sind nur muslimische Mädchen betroffen. Das Kopftuchverbot folgt einem bestehenden generellen Gesichtsverhüllungsverbot an öffentlichen Orten und in öffentlichen Gebäuden.

von Alexander Wallasch

Ümit Vural, seit 2018 kurdischstämmiger Präsident immerhin von bis zu 500.000 Muslimen der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ), tobt gerade mächtig, weil die Regierung Österreichs jetzt nach mehreren Anläufen ein Gesetz beschlossen hat, welches das Kopftuch an Grundschulen generell verbietet. Der Ex-Fußballspieler und gelernte Jurist Vural will „alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um dieses destruktive und desintegrative Gesetz zu Fall zu bringen“. Für den gläubigen Muslim ist das Kopftuch „integraler Teil der Glaubenspraxis unter dem Schutz der Religionsfreiheit“. Ein Verbot betrachtet er als „ein ausschließlich Musliminnen diskriminierendes Gesetz“.

Österreichs Regierung schaut nun allerdings mit aller Gelassenheit auf solche religiös motivierten Muskelspielchen. Bundeskanzler Sebastian Kurz twitterte ja bereits vor knapp einem Jahr in einer Art Umkehrung der Argumente Vurals, dass für ihn Religionsfreiheit neben Frauenrechten und Meinungsfreiheit auch darin bestehe, das Kopftuch zu verweigern. Diese Freiheit wird nun verpflichtend für Mädchen an österreichischen Grundschulen.

„Es kann nicht sein, dass jemand ins Gefängnis muss, weil sie kein #Kopftuch tragen will. Ich verurteile daher die Verhängung einer Haftstrafe von 20 Jahren für Shaparak Shajarizadeh im #Iran auf das Schärfste. Frauenrechte, Meinungs- und Religionsfreiheit sind unverletzlich.“

Beschlossen wurde das Kopftuchverbot an Volksschulen im Unterrichtsausschuss des Nationalrats ÖVP und FPÖ als einfachgesetzliche Regelung. In der Praxis bedeutet das dann für die muslimischen Mädchen, dass ihre Eltern, so sie weiterhin Anhänger des Kopftuches schon für Grundschülerinnen sind, dass diese Eltern genau noch bis zum österreichischen Schultor ihren Einfluss auf die Kleinen geltend machen können und darüber hinaus nicht mehr.

Nun sind Beschneidungen von Elternrechten durch den Staat prinzipiell zweischneidig, aber in diesem Fall darf man diese Sorge getrost ad acta legen. Der unnachahmliche Geschmack der Freiheit, die Symbole der westlichen Welt sollen hier bitte für diese sechs bis elfjährigen Mädchen höchste Priorität haben. Wer sich aus der muslimisch-österreichischen Gemeinde dagegen stemmt und weiter davon spricht, alle rechtlichen Mittel ausschöpfen zu wollen, der legt schon damit ein Bekenntnis ab, was er von diesen westlichen Werten für sich und seine Kinder in Wahrheit hält.

Immerhin noch ein Jahr hatte es in Österreich gedauert, über alle Bedenkenträger und Gegner der Freiheit hinweg, dieses Gesetz zu realisieren. Es war im April letzten Jahres, als Bundeskanzler Sebastian Kurz eine neue Strategie der Verhinderung der Diskriminierung muslimischer Mädchen versprach: „Eine Verschleierung von Kleinkindern ist definitiv nichts, was in unserem Land Platz haben sollte.“ Wie wichtig es dem Bundeskanzler damals schon war, zeigt das frühere Ansinnen, dieses Gesetz „Kinderschutzgesetz“ zu nennen, wenn es darum geht, Mädchen vor dem stigmatisierenden Kopftuch zu schützen. „Alle Kinder sollen die gleichen Chancen haben, Mädchen und Jungen“, so Kurz damals voller Überzeugung.

Dieses Gesetz folgt übrigens einem bereits bestehenden generellen Gesichtsverhüllungsverbot. Einem Anti-Gesichtsverhüllungsgesetz, das vorsieht, dass an öffentlichen Orten und in öffentlichen Gebäuden die Gesichtszüge nicht durch Kleidung oder andere Gegenstände „in einer Weise verhüllt oder verborgen werden dürfen, dass sie nicht mehr erkennbar sind“. Halloween ist übrigens explizit davon ausgenommen, so steht es in dem Erlass, Wien beweist also auch noch bei solchen Themen Humor, die für Teile der moslemischen Gemeinde bierernst sind.

Laut Kurier sind auch die Sozialdemokraten keine generellen Befürworter solcher Kopftücher für Mädchen. SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid wünscht sich allerdings noch Ergänzungen: „Es braucht weit mehr: Es geht um Integration, Sprachförderung, ganztägige Schulangebote, um Ressourcenausstattung mit mehr Lehrern, mehr Sozialpädagogen.“

Das Gesetz soll nun generell „das Tragen weltanschaulich oder religiös geprägter Bekleidung, mit der eine Verhüllung des Hauptes verbunden ist“, untersagen. Begründet wird dies im Gesetzesantrag mit „der sozialen Integration von Kindern gemäß den lokalen Gebräuchen und Sitten, der Wahrung der verfassungsrechtlichen Grundwerte und Bildungsziele der Bundesverfassung sowie der Gleichstellung von Mann und Frau“.

In den Erläuterungen heißt es weiter, dass mit dem Verbot auch die Information über den körperlichen Entwicklungsstand, das Religionsbekenntnis bzw. die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Islam-Ausrichtung geschützt werden soll. „Die Verhüllung des Hauptes bzw. das Tragen des Kopftuchs zeige nämlich das Erreichen der Geschlechtsreife an, die Art der Trageweise unter Umständen die Anhängerschaft zu einer bestimmten Gemeinschaft bzw. auch die Einhaltung bestimmter religiöser Regeln und die familiäre Situation“, berichtet Österreichs „Die Presse“.

Ausgenommen sind übrigens Kopfverbände aus medizinischen Gründen bzw. Kopfbedeckungen aus Witterungsgründen. Den Eltern drohen im Widerholungsfalle dann Geldstrafen von bis zu 440 Euro. Zunächst müssen sie binnen vier Schultagen zu einem verpflichtenden Gespräch erscheinen und wenn das Kind dann erneut verhüllt in die Schule kommt, wird der Verstoß entsprechend geahndet.

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Anonymous
Anonymous

Die ganze Seite, alle eure Nachrichten die Ihr hier postet ist eine einzige Enttäuschung. Was für Ungebildete Autoren habt ihr bitte ? Ihr müsst die Sache ganz anders angehen ihr unwissenden, von den Medien verblödeten Halbmenschen. Diese ganze Seite sind doch keine Nachrichten, das ist Hetze!! Hier sammelt ihr den ganzen Müll von den Leuten die zuhause ihre eigene Meinung bilden. Macht lieber Nachrichten pber die Politiker was auf der Welt hier geschieht, statt euch auf Flüchtlinge oder einer Religion fest zu klammern, ihr unterbelichteten Idioten. Amerika, Israel, Großbritannien und die Lobby in Europa, die gezielte Zerstörung des Verstandes und… Weiterlesen »

Armin
Armin

Manchmal kann ein Kopftuch auch eine Chance sein. Diese Schwarzer oder Weidel sind ohne Kopftuch schon unerträglich genug, und den Gauland und den Meuthen würde ein Kopftuch optisch aufwerten.

Heinz Erhardt
Heinz Erhardt

Bravo Österreich, macht uns den Vorreiter. Wer bei uns leben möchte muß sich ohne wenn und aber anpassen. Werft diesen Muselmop dem Teufes vor, der hat schon lange nicht mehr gekotzt.

Rudi Richter
Rudi Richter

Denkst du wirklich, die glatzköpfigen Volksverräter, die hirnverbrannten Fußballrowdys oder die schwerkriminellen Clans wollen sich anpassen? Und wer soll die Bayern nehmen? Wenn es dumm kommt kannst du den Müll noch nicht einmal bei Ebay reinstellen. Echt krass. Wer sich nicht anpasst, nicht an die Regeln hält hat zu gehen!

nachtfalter
nachtfalter

Damit ist die Islamisierung Österreichs aber noch nicht beendet .Um den Islam zu stoppen benötigt es ganz andere Mittel .Z.b. alle Moslems in ihre geliebten Islamischen Länder abschieben ,und zwar alle. Sonst werden sie weiter versuchen durch eine hohe Geburtenrate eine Demografische Wende zu erzielen um Österreich unter ihre Kontrolle zu bekommen.

Rudi Richter
Rudi Richter

Wem sagst du das? Die treiben es wie die Karnickel und versuchen so die Herrschaft zu übernehmen. Wenn das der Boris Becker wüsste, der wäre längst konvertiert. Ich wollte neulich auch konvertieren, weil meine Nachbarin, mit der ich es ab und an, wenn meine Olle nicht da ist, tue, wollte Klarheit schaffen und mit mir zusammen kommen. Wenn du verstehst was ich meine. Und weil ich weiß, das meine Olle sich nicht trennt dachte ich ich heiraten noch eine. Wäre ja praktisch – wenn die eine herumbockt oder flennst gehst du halt zur anderen. Bin noch am überlegen, weil die… Weiterlesen »

Cintia
Cintia

Wo ein Wille ist ist Assi zu ein Weg!

Charly
Charly

Wer den islamischen Schleier als Symbol von Selbstbestimmung und kultureller Identität versteht, ist naiv.
Der Kopftuchzwang ist eine Beleidigung für all jene Frauen, die es tragen müssen und die psychologischen Narben dieses Zwangs erleiden.
Symbol der Ignoranz und religiöser Verblödung!
Das Kopftuch ist das Hakenkreuz der Moslems!

Charly
Charly

ISLAM-Alles noch viel schlimmer als gedacht…..
….unlängst gelesen, in der Türkei wurden innerhalb von 6 Jahren 440.000 Kinderehen geschlossen.
„Gute Mädchen heiraten Verwandte, schlechte Mädchen gibt man einem fremden.“
(türkisches Sprichwort)

Zusätzlich „Tabuthema Inzucht“ fast die Hälfte der Muslime weltweit betreiben Inzucht. Wie wirkt sich dieses Verhalten auf Intelligenz, Gesundheit und Integration aus?

Rudi Richter
Rudi Richter

Das sieht man am Adel. Oder an Dörfern.

Wolfgang Ebel
Wolfgang Ebel

Kurz . . . . und schmerzlos. Hoffentlich haelt er durch und muss nicht irgendwann den Haider machen. Wuerde mich nicht wundern.

DeutscherBürger
DeutscherBürger

Wir leben in Europa und der Islam hat mit Europa nichts zu suchen.

Anpassen oder Abreise.

Konsequent durchziehen.

Ende Aus.

Keine Diskussionen.

Aufgewachter
Aufgewachter

Aha, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!
Geht doch!

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