Deutschland

Systematische Diffamierung der Polizei: Ist der Schutz von Bürgern jetzt „rechtsradikal“?

Systematische Diffamierung der Polizei: Ist Bürgerschutz jetzt "rechtsradikal"?
Hauptnahnhof Köln: Bundespolizisten auf Patrouille

Die seit einigen Jahren bestehende neue Sicherheitslage hat alle sensibilisiert – sowohl Bürger als auch Polizei. Doch Beamte, die sich auf die aktuelle Herausforderung einstellen und ihre Pflichten ernst nehmen, werden sofort als »Nazis« beschimpft.

von Stefan Schubert

Kann das wirklich angehen? Was muss noch alles geschehen, damit wieder einigermaßen normale Verhältnisse herrschen? Ausgerechnet am Kölner Hauptbahnhof kommt es am 4. Juni zu einem Zwischenfall, bei dem eine »Gruppe junger Männer südländischen Aussehens« unter AllahuAkbar-Rufen auf den Haupteingang des Bahnhofs zueilt. Spätestens seit der fatalen Geiselnahme vom 15. Oktober 2018 darf mit Fug und Recht behauptet werden, dass es sich hier um einen sensiblen Bereich handelt. Damals warf ein 55-jähriger Syrer einen Molotow-Cocktail und steckte ein 14-jähriges Mädchen in Brand, das schwer verletzt überlebte.

In einem ARD-Interview erklärte darauf der nordrhein-westfälische CDU-Innenminister Herbert Reul: »Ich glaube, wir tun nie genug … Im Grunde, das, was Sie tun müssen, können Sie ja gar nicht tun. Was wollen Sie dieser Mutter oder diesem Mädchen sagen?«

Oft genug geschieht es, dass der Polizei Trägheit vorgeworfen wird. Ist sie aber sofort zur Stelle, hagelt es heute ebenfalls Kritik. Zumindest dann, wenn es um vermeintlich mangelnde »kulturelle Sensibilität« geht, sprich: wenn Nicht-Europäer ins Visier geraten, weil sie sich schlichtweg beängstigend auffällig benehmen.

Fehlalarm, Einsatz umsonst?

Am 4. Juni bot sich am Kölner Hauptbahnhof zunächst ein völlig normales Bild. Alles ging seinen gewohnten Gang, beim gewohnt international gefärbten Kolorit, das an sich immer fasziniert. Doch seit den letzten Jahren malt dieses Kolorit zunehmend in eher düsteren Farben. Viele Menschen fühlen sich unwohl, schauen sich um, wer da in der Nähe steht. Dass das nichts mit Rassismus, sondern mit Realismus zu tun hat, sollte jeder vernünftige Mensch schnell begreifen.

Gegen Mittag jenes 4. Juni tauchte dann die erwähnte Männergruppe auf und äußerte sich durch ihre Allahu-Akbar-Rufe unmissverständlich. Was immer sich die jungen Muslime dabei gedacht haben mögen, der islamische Terror der vergangenen Jahre lässt keinen Raum für irgendwelchen Jux, genau wie jede dumme Bemerkung zu »Bomben« bei der Fluggepäck-Kontrolle ernste Konsequenzen hat. Null Toleranz, das kann nur die Antwort sein. So griff auch die Polizei sofort ein, nachdem ein Notruf wegen der verdächtigen Männer eingegangen war.

Verängstige Passanten hatten die Beamten alarmiert, die daraufhin anrückten und das Areal einschließlich Bahnhofsvorplatz sperrten. Am Haupteingang stoppten sie die Gruppe, bestehend aus immerhin zehn Männern im Alter zwischen 18 und 28 Jahren. Wie die Polizei berichtete, hätten die verdächtigen Personen schwarze Westen getragen. Die Männer erklärten, sie hätten nur das Zuckerfest zum Ende des Ramadans feiern wollen. Ein Sprecher der Polizei betonte gegenüber dem Blatt Der Westen: »Bisher gehen wir davon aus, dass es keine Gefährdung gab.« So wurde die Sperre auch schnell wieder aufgelöst, der normale Betrieb am Hauptbahnhof konnte ungestört weitergehen. Es hätte aber ganz»Alle töten, die sich vom Islam lossagen«

Im Mai 2019 veröffentlichte die Bundeszentrale für politische Bildung einen Beitrag und zitierte dabei auch Scheich Mitwalli Mousa, Imam und Vorsitzender des Bundesverbandes für islamische Tätigkeiten. Mousa plädiere demnach einstweilen für die »Tötung derer, die sich öffentlich vom Islam lossagen«. Wie blind muss man sein, um angesichts dessen die Einseitigkeit bestimmter »multikultureller Annäherungen« nicht zu sehen? Und was, wäre es am 4. Juni wirklich zu einem neuen Anschlag am Kölner Hauptbahnhof gekommen? Aber am Ende hätte es wohl wieder »nur« ein paar unschuldige Opfer und einen verwirrten, traumatisierten, »haftempfindlichen« Täter aus einem anderen Kulturkreis gegeben. anders kommen können. Und: Bei einer der Personen fand die Polizei ein Einhandmesser, was ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit nach sich zog.

Hatten die Beamten etwa nicht korrekt gehandelt? Auf den Notruf hin waren sie sofort angerückt, sicherten die Lokalität und klärten die Situation. Sie wussten, dass jedes Zögern katastrophale Folgen zeitigen, vielleicht sogar den Verlust von Menschenleben hätte bedeuten können. Doch die multikulturell verblendeten »Gutmenschen« erhoben nicht nur massenweise den moralisierenden Zeigefinger, sondern ergingen sich in übler Diffamierung der angeblich rechtsgerichteten, rassistischen Einsatzkräfte. Das Internet füllte sich mit »Hassrede«, die doch sonst so konsequent geblockt wird.

Kölner Polizei – »dumm« und »ekelhaft«

In der Pressemeldung POL-K: 190605-4-K äußerte sich der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob zur Sachlage und zu den unfairen Reaktionen: »Ich weise die Vorwürfe gegen meine Beamten entschieden zurück, dass ihr Handeln von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit geprägt war. Insbesondere verwahre ich mich gegen die Beleidigungen und Herabwürdigungen in den sozialen Medien. Hier werden meine Beamten, die jeden Tag rund tausend Einsätze, vielfach unter Gefährdung ihrer Gesundheit für die Sicherheit der Kölner Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen, mit Nazis verglichen und als dumm und ekelhaft bezeichnet.«

Da fragt sich dann nur, was wirklich dumm und ekelhaft ist. Ist es nicht vielmehr dumm und ekelhaft, die bestehende Situation in Deutschland zu verharmlosen und ständig die Nazi-Keule zu schwingen, um bestimmte politische Interessen per pseudomoralischem Kollektivzwang durchsetzen zu wollen?

Tötung der Islam-Abtrünnigen

Uwe Jacob betont: »Als Polizeipräsident bin ich für die Sicherheit der Menschen in Köln mitverantwortlich und nehme diese Verantwortung sehr ernst. Wiederholt machen wir seit Längerem deutlich, warum die Gegend um den Dom und den Hauptbahnhof in einem besonderen Fokus der Polizei steht. Deshalb reagieren wir mit der erforderlichen Konsequenz auf Situationen, die Menschen Angst machen und den Anschein erwecken, dass erhebliche Gefahren drohen.« Ein kurzes persönliches Gespräch mit den Männern, wie es als Möglichkeit in der Öffentlichkeit nahegelegt worden sei, wäre, so Jacob, absolut ungeeignet gewesen.

Es ging nicht um Unterstellungen, die jungen Männer hätten eine Straftat verüben wollen, es ging um eine unklare Situation und die damit verbundene potenzielle Gefahr. Der Ex-Grüne, jetzt CDU-Politiker Ali Ertan Toprak, der selbst einen muslimischen Hintergrund hat, sagt: »Ich hätte auch die Polizei gerufen« und wünscht sich mehr »Selbstkritik in der muslimischen Community und nicht den Reflex, sich immer zu Opfern zu stilisieren«.

Wahrheit geht vor politische Korrektheit. Den Realitätsverweigerern ist Unruhe im Land aber offenbar nur recht. Sie wollen nicht sehen, welche Bedrohung sich da manifestiert, und zwar nicht vorrangig von »rechts«.

»Alle töten, die sich vom Islam lossagen«

Im Mai 2019 veröffentlichte die Bundeszentrale für politische Bildung einen Beitrag und zitierte dabei auch Scheich Mitwalli Mousa, Imam und Vorsitzender des Bundesverbandes für islamische Tätigkeiten. Mousa plädiere demnach einstweilen für die »Tötung derer, die sich öffentlich vom Islam lossagen«. Wie blind muss man sein, um angesichts dessen die Einseitigkeit bestimmter »multikultureller Annäherungen« nicht zu sehen? Und was, wäre es am 4. Juni wirklich zu einem neuen Anschlag am Kölner Hauptbahnhof gekommen? Aber am Ende hätte es wohl wieder »nur« ein paar unschuldige Opfer und einen verwirrten, traumatisierten, »haftempfindlichen« Täter aus einem anderen Kulturkreis gegeben.

42
Kommentare

avatar
19 Kommentar Themen
23 Themen Antworten
1 Abonnenten
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
edelstahl III.dt
edelstahl III.dt

In einem souveränem Staat sollte die Polizei unabhängig sein, nur für Sicherheit, Frieden und Ordnung dienen sowie das Recht haben, alle Missetaten zu verfolgen, auch von Diplomaten umd Politikern sowie rechtsbeugenden Juristen. Ohne Polizei würden Anarchie und Kaos bei Totschlag, Vergewaltigung und Plünderung herrschen. Allein Schwachmaten wünschen solch Ungemach für Volk und Boden. TauF.

Thorben Kaufmann
Thorben Kaufmann

Systemerplattform.
Gut, dass unsere Familie bald die Koffer packt: Israel, USA, Canada, Australien, Neuseeland: Wer Lust auf eine deutsche Ingenieursfamilie hat, der nimmt uns bestimmt.

Thorben Kaufmann
Thorben Kaufmann

Wo sind meine Kommentare? Zensur jetzt auch hier?

Thorben Kaufmann
Thorben Kaufmann

Laufen die Upload-Filter schon oder ist das Hand-Made?
Bitte eine Stellungnahme! Wenn es die 2. Antwort ist, ist meine Spendenbereitschaft auch weg.

m.eich
m.eich

Wenn das Volk nicht so wie wir wollen,dann machen wir uns unsere Volk eben selber.Wo sind die drei Kontrollorgane ,die die Demokratie tragen?Was ist unser sogenannter Rechtsstaat wert, in dem eine ex FDJ-Sekretärin eigenmächtig und diktatorisch agieren kann ?Wo ist unsere Verfassung,die es, wie die Gründungsväter ersannen, mit der freiwilligen Vereinigung beider deutscher Völker kommen sollte?Was ist unsere sogenannte Meinungfreiheit wert,wenn dann sobald jemand Dinge beim Namen nennt ,sich als Nazi ,oder Rechter beschimpfen lassen muss,seinen Job verliert,ausgegrenzt und verfolgt wird?Wenn Städte wie in Hamburg durch radikalsten linksautonomen Pöbel in Schutt und Asche versetzt werden,mit Millionen Schäden ?Regt man sich… Weiterlesen »

Wolfgang Ebel
Wolfgang Ebel

Es gibt gute und schlechte Poliizisten. Die wirklich ganz schlechten sitzen in der Hirarchie ganz oben und fuehren gehorsam alle Befehle aus, auch wenn sie irrsinnig sind. Sie stellen sich nicht vor ihre Untergebenen sondern hinter diese, damit sie sie besser in ein gewisses Koerperteil treten koennen. Aus der richtigen Position ginge das naemlich nicht.

Cocolo011
Cocolo011

+++++. Hier Nachsatz zum vorherigen Kommentar : Die BRD “ Private Bundesverwaltung ist in der UNO als NGO geführt mit der Länder Kennziffer 000″ sie ist nicht Befugt Gesetze zu erlassen noch zu verabschieden, was die Bundesverwaltung max. darf sind Verordnungen zu erlassen und mehr nicht !!! +++++

Wolfgang Eichert
Wolfgang Eichert

Mal so ganz nebenbei eine
interessante, juristische Frage:
„Heil Hitler“ zu rufen wird als
strafbar verfolgt.
Warum gilt nicht dasselbe bei
„Allahu akbar“ rufen?!?
Dies ist wie das ebenso verbotene „Sieg Heil“ eine
Aufforderung zu gewaltsamen
Straftaten!
Allerdings sollte bei Abschiebungen ein Orchester
zur Begleitung ein zünftiges
„Allahu arschbar…intoniert
werden!
Wenn hinten der Kaftan brennt,
der Musel um sein Leben rennt!
Hat der Imam Scharia gelallt,
wird er aus Versehen abgeknallt…

Schildmaid
Schildmaid

Was ist denn los? Deutschland ist doch seit 1945 unter der Fuchtel der USA und das Weltsozialamt.

Thorben Kaufmann
Thorben Kaufmann

Das würde ich etwas anders sehen: Die USA hatten bis zur Wiedervereinigung ein gehobenes Interesse daran, im Rahmen des Kalten Krieges, zu zeigen, welches System das bessere ist. Nun war Deutschland wieder stärker auf sich gestellt. Was ist dann passiert? Ganz klar: Der dem Hochmut und der Dekadenz verfallene Westen hat geglaubt, die Sozialisten hängen einfach ihren Hut an den Nagel und geben die Schlüssel am Empfang ab. Das Gegenteil war der Fall! Schuldkultur hin oder her: Darauf kann man sich auch bequem ausruhen! Es fehlt in diesem Land an einer Kämpferkultur und dem Willen, die Quelle, die einen ernährt… Weiterlesen »

Wütender
Wütender

Selbst auswandern und große Reden schwingen und andere auffordern, sie sollen in die Gänge kommen – solche Helden braucht das Land.
Bleib doch hier, für solche wie Dich gibt es bestimmt noch einen Platz im Bundestag bei CDUCSUSPDFDPLinkeGrüne – auch ohne Wahl, das ist heute in der Demokratiesimulation Deutschland alles möglich.

Heinz-Peter Voigt
Heinz-Peter Voigt

Nein, aber bei den Beamten bildet sich auch langsam aber sicher eine Meinung, und die dürfte für die Linken nicht gut ausfallen!

Xaver
Xaver

glaubst du, was du schreibst?
Seit Wann beißt ein Hund die Hand, die ihn füttert?

Thorben Kaufmann
Thorben Kaufmann

Kein Politiker „füttert“ einen Polizisten, sondern ein etabliertes Vergütungssystem. Und die Abschaffung gewisser Problemmaker wird der Polizei auf Dauer das Leben wieder erleichtern. Man sollte auch trennen zwischen Polizei als staatliche Organisation und „Polizei“ in seiner häufigsten Einzelrepräsentation: Das ist ein Polizist und ein Mensch und Bürger! Alle solchen, die ich kenne, haben eine recht gesunde Einstellung zum Leben, zur Familie und den Dingen, die um uns herum passieren!
Ein Müllmann ist auch nicht gleichzusetzen mit Oskar aus der Mülltonne.

Xaver
Xaver

Kein Mitleid mit den staatlichen Terrororganen in Uniformen!

Die müssen so viel Druck kriegen, das sie kollabieren, weil erst dann wird das vorhandene Resthirn u. U. noch mal die Kurve kriegen.

Welches Volk braucht schon eine Polizei, die es massakriert, S21. 30.09.2010 staatlicher Terror – von ganz oben angeordnet und von ganz unten bedingungslos durchgeführt. Mit solchen Objekten muß niemand Mitleid haben.

Der staatliche Terror gegen alles was Deutsch ist, beginnt in den Amtsstuben der staatlichen Verwaltung.

Heinz-Peter Voigt
Heinz-Peter Voigt

Sie hätte sich so einen Unsinn lieber verkneifen sollen! Es gibt sicher auch mal Situationen, bei denen Sie die Beamten brauchen! Stelle Sie sich mal einen Staat ohne Justiz vor – wir hätten das blanke Chaos!

Xaver
Xaver

Unsinn?
Schon mal bei einer angemeldeten gewaltfreien Demo dabei gewesen?
Die Polizei, dein Feind und Schläger!

Ein ehemaliger Freund, inzwischen leider verstorben, er war Metzgermeister und hatte so seine Erfahrungen mit Bullen, Der pflegte immer zu sagen: “ nur tote Bullen, sind gute Bullen. Jeder lebende ist lebensgefährlich“.

Bernhard Schiffel
Bernhard Schiffel

Der terror ist geplant und läuft doch perfekt . Die Spaltung der Gesellschaft und dem Volk die Zeit nehmen sich Gedanken zu machen Die Strippenzieher sitzen noch weiter oben als in den Amtsstuben . Die Medien werden als Kriegswaffe eingesetzt wie schon öfters. Und es funktioniert so wird an verschiedenen Fronten Sodom und Gomorrha durchgeführt. Es funktioniert und wir sind nicht am Anfang wir sind mitten drin . Die 10 plagen gegen die Ägypter und Sodom und Gomorrha sind keine Erfindung von Wilhelm Busch . So übersteht man Jahrtausende , mit List und Tücke ist der Rest nur notwendiges Übel… Weiterlesen »

Mini logo
Dir gefallen unsere Inhalte?

Dann unterstütze jetzt anonymousnews.ru und damit ehrlichen Journalismus in Zeiten der Lüge, ohne Beschönigungen und frei von jeglicher Einflussnahme – einzig und allein Dir als Leser und der Wahrheit verpflichtet.


10 EUR 25 EUR 50 EUR anderer Betrag
close-link

Send this to a friend