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Linke Taschenspielertricks: Sachsen-AfD sieht sich massiven Repressionen ausgesetzt

Linke Taschenspielertricks: Sachsen-AfD sieht sich massiven Repressionen ausgesetzt
Landtagsgebäude in Dresden

Die AfD Sachsen wird zur anstehenden Landtagswahl offensichtlich nur mit 18 statt 61 Kandidaten auf der Liste antreten können. Weil die Aufstellung angeblich nicht in einer einheitlichen Wahl erfolgte, strich die Landeswahlleiterin die Plätze 19 bis 61 einfach von der Liste. Die letzte Chance für die AfD sind nun möglichst viele Direktmandate.

von Ernst Fleischmann

Es ist ein weiterer Skandal in der politischen Landschaft, der sich dieser Tage in Sachsen ereignet. Die AfD wird nach aktuellem Stand nur mit 18 statt 61 Kandidaten auf der Liste zur Landtagswahl antreten können. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Oppositionspartei zunächst zwei Listen eingereicht hatte. Einen Teil für die Kandidaten bis zum Listenplatz 18 und einen für die Listenplätze 19 bis 61. Später hatte die AfD eine einheitliche Liste nachgereicht.

Der Wahlprüfungsausschuss kam nunmehr zum Schluss, dass der ursprüngliche Parteitag von Anfang Februar im März 2019 nicht fortgesetzt wurde. Es hätte sich ganz klar um zwei getrennte Parteitage gehandelt und somit sei der zweite Teil der Liste ungültig, so die lapidare Begründung. Die AfD-Kandidaten der Plätze 19 bis 61 habe sie daher unverzüglich von der Liste gestrichen, erklärte die Landeswahlleiterin Carolin Schreck quietschvergnügt gegenüber der Presse.

Dieser neuerliche Akt der Repression hat für die AfD schwerwiegende Folgen. Der§ 6 Abs. 5 Satz 4 im sächsischen Wahlgesetz besagt: „Entfallen auf eine Landesliste mehr Sitze, als Bewerber benannt sind, so bleiben diese Sitze unbesetzt.“ In diesem Fall kann die AfD als nicht alle errungenen Mandate nutzen und der Landtag würde um die fehlenden AfD-Abgeordneten verkleinert.

„Das ist ein verabredeter Komplott von Vertretern der im Landtag sitzenden Altparteien, mit einem durchsichtigen, juristisch nicht haltbarem Boykottverfahren den stärksten politischen Mitbewerber zur Landtagswahl strategisch zu schwächen“, betonte AfD-Landeschef Jörg Urban und sprach von einem „unglaublichen Vorgang“. Die Wähler würden „den perfiden Versuch des Kartells, weiterwursteln zu wollen wie bisher“ durchschauen.

Um den Wählern etwas unter die Arme zu greifen, wollen wir an dieser Stelle darüber aufklären, wie die AfD trotz dieser linken Taschenspielertricks doch noch mit möglichst vielen Abgeordneten in den Landtag einziehen kann. Denn zahlreiche Sachsen stellen sich angesichts des Erstarkens der AfD nunmehr die Frage: Wie kann die AfD alle bei der Wahl errungenen Plätze doch noch besetzen?

Das geht mit möglichst vielen gewonnenen Direktmandaten. Die Wahl funktioniert so: Mit der Erststimme wird eine Person gewählt, mit der Zweitstimme eine Partei. Aus dem Ergebnis der Zweitstimmen werden die Sitze im Landtag ermittelt. Vorrang haben aber die Gewinner der Direktmandate, erst dann kommen die Bewerber von der Landesliste zum Zuge. Also benötigt die AfD möglichst viele Erststimmen, die direkt auf die Kandidaten entfallen. Wählen Sie also unbedingt den AfD-Kandidaten in Ihrem Wahlkreis direkt, damit dieser eine Chance hat, in den Landtag einzuziehen!

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Klaus Neumer
Klaus Neumer

Geschichte wiederholt sich:
Die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen 1989 leitete das Ende dieses Staates ein.
Die widerwärtige Kürzung der AfD-Liste zur sächs. Landtagswahl 2019 auf 18 Mandate wird das Ende des derzeitigen BRD-Staates einleiten!

Rayna Jacob
Rayna Jacob

Warum denke ich an meinen Geschichtsunterricht? Alles wiederholt sich! Erschreckend!

gegendenstrom
gegendenstrom

Musste erst dreimal hintereinander nachrichten hören, konnte es nicht glauben. Und die krokodilstränen, plötzlich meldet sich jeder A .. zu Wort, mdr veranstaltet hörerumfragen, nachdem seit Monaten AfD totgeschwiegen wurde. Wieviel rechtsverdreher haben denn da dran gesessen und wieviel Steuergelder verprasst, bis das Haar in der Suppe gefunden war. Bin gespannt, was man in Thüringen findet.

Werner
Werner

Jetzt wird erst recht die AfD gewählt und zwar mit beiden Stimmen!
Dieses korrupte Altparteienpack gehört Abgewählt!

Formfehler, dass ist ja Lächerlich.
Dann hätten die Grünen Chaoten auch keine Chance gehabt.
Die haben am Anfang mindestens genau so viele, oder mehr, Fehler gemacht!

Jedem werden Anfangsfehler auch mal nachgesehen, natürlich gilt so etwas nicht für die AfD.
Hoffentlich durchschauen die Menschen endlich mal die Machenschaften dieser, sogenannten Elite.

Horst
Horst

Das Pack in Berlin muß abgewählt werden bevor sie Deutschland noch zugrunde richten!

Maik
Maik

Wir sind das volk schon vergessen

Blindleistungsträger
Blindleistungsträger

In diesem Fall gilt: Auf die Erststimme kommt es an.

Bernd Rothmann
Bernd Rothmann

Man kann nur hoffen,dass es für die politkriminellen ein eisiger Herbst wird.
Besonders der 1.9.2019

Horst
Horst

Für dieses Pack sollte man wieder die Todesstrafe einführen die haben Blut an ihren Händen!

Dieter
Dieter

Finde ich auch….an den Händen der AFD klebt Blut!

Uwe Stieler
Uwe Stieler

Hallo Dieter
Und wie viel Blut und Leid klebt an der Merkel und Konsorten?

Emil
Emil

Schon mal aufgefallen,daß immer ….innen bei dreckigen Spielen an vorderster Stelle stehen.

Hartmut Lau
Hartmut Lau

Die Feudal Demokratie, allen voran die gruenen Feudalisten, sind die offen operierenden Politkriminellen.
Unfassbar das dieser gruenen Turbokriminalorganisation ueberhaupt Zustimmung aus dem Ureinwohner Volk erhaelt.

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