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Fürstenwalde: Importierte Drogendealer bekommen eigene Bushaltestelle

Fürstenwalde: Importierte Drogendealer bekommen eigene Bushaltestelle
Freut sich auf neue Fahrgäste: BOS-Chef Jürgen Ansorge an der künftigen Haltestelle, direkt vor der Flüchtlingsunterkunft

In Fürstenwalde (Brandenburg) wird extra an der Asylunterkunft eine neue Bushaltestelle eingerichtet. Die Busse der entsprechenden Stadtlinie 414 werden zukünftig direkt in der Bahnhofstraße halten, die als beliebter Drogenumschlagsplatz gilt. Dass zahlreiche Rentner, die seit Jahren den Ausbau des Nahverkehrsnetzes fordern, noch immer Probleme haben, in die Stadt zu gelangen, ist egal.

von Günther Strauß

Die Stangen stecken schon in der Erde, nur die Haltestellenschilder fehlen noch: Die Busse der Fürstenwalder Stadtlinie 414 werden ab 5. August direkt an der Gemeinschaftsunterkunft für sogenannte „Asylbewerber“ halten. Den illegal eingereisten Zuwanderern soll somit auf Kosten des Steuerzahlers der Transfer zu beliebten Treffpunkten in Fürstenwalde erleichtert werden. Dass gleichzeitig viele Rentner über schlechte Verbindungen klagen, interessiert nahezu niemanden.

Im Rahmen der Erweiterung des Liniennetzes wird es auch zusätzliche Haltestellen in der Innenstadt geben, zum Beispiel in der Bahnhofstraße. Diese zählt zu den besonders gefährlichen Gebieten und dient unter anderem als Drogenumschlagsplatz. Erst kürzlich wurde in der Nähe erst wieder ein Iraker festgenommen, der neben Betäubungsmitteln auch zwei Messer einstecken hatte. Wie praktisch, dass nun von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr und am Wochenende sowie an Feiertagen von 9 bis 18 Uhr immer zur vollen Stunde ein Bus direkt an der Asylunterkunft abfährt, um die Bewohner genau dort hin zu bringen.

„Wir tragen damit der Entwicklung in Fürstenwalde Süd Rechnung“, sagte Jürgen Ansorge, der Geschäftsführer der Busverkehr Oder Spree GmbH (BOS). Ob er damit die ausufernde Gewalt- und Drogenkriminalität meint, ist unklar. Es erscheint jedenfalls skurril, dass ausgerechnet dem Personenkreis, der für den Handel mit Betäubungsmitteln bekannt ist, eine Bushaltestelle vor die Tür gesetzt wird, damit man nun noch leichter zum „Arbeitsplatz“ kommt.

Wer noch etwas mehr Spaß will, der steigt jedoch nicht an der Bahnhofstraße aus, sondern bleibt noch etwas sitzen. Im weiteren Verlauf hält die Linie nämlich direkt vor der Grundschule. Zahlreiche Eltern sind bereits alarmiert. Immerhin könnte es für die Kinder durchaus gefährlich werden, wenn vor der Schule plötzlich Heerscharen an sexhungrigen Zuwanderern auftauchen. In Böbing hatte erst kürzlich ein Migrant versucht, einen 7 Jahre alten Grundschüler zu entführen. Glücklicherweise war der Junge für derartige Vorfälle sensibilisiert und rannte schnell nach Hause.

Die Beförderung unerlaubt eingereister Migranten lässt sich die BOS übrigens einiges kosten. Ein neuer Gelenkwagen, Bruttopreis rund 350 000 Euro, wurde bereits im Dezember angeschafft. Ende Oktober sollen zwei weitere 18 Meter lange Gelenkbusse folgen. Zudem sind zwei zusätzliche Fahrer nötig, um die zusätzlichen Kilometer anbieten zu können. Kein Aufwand ist zu groß, um die importierten Facharbeiter zu ihren Wirkungsstätten zu bringen.

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