Deutschland

Kampagne gegen AfD: Staatskünstler Grönemeyer propagiert das totale Merkel-Regime

Kampagne gegen AfD: Staatskünstler Grönemeyer propagiert das totale Merkel-Regime
Herbert Grönemeyer, Gutmensch und Sänger

Die Staatskünstler im Dienste der guten Sache legen sich wenige Tage vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg nochmal so richtig ins Zeug. Ihre Mission: Mit Social-Media-Kampagnen und Umzugsdrohungen den Erfolg der AfD in letzter Minute abwenden.

von Boris T. Kaiser

Es gibt einen weiteren Hashtag gegen Rechts. Von denen gibt es „im digitalen Orbit“, um mit Ralf Stegner zu sprechen, mittlerweile ja fast mehr als Rechte. Zumal Nutzer, die eine nicht linke Meinung vertreten, ja immer häufiger von den vermeintlich offenen Internetplattformen verbannt werden.

Nach so „kreativen“ Schlagwortschöpfungen, wie #unteilbar, #wirsindmehr oder #fckAfD hat nun mal wieder ein Mann die Bühne der Tugendprotzerei betreten, der schon seit einer gefühlten Ewigkeit zu den Lieblingskünstlern der Obrigkeit zählt.

#KeinenMillimeterNachRechts

Herbert Grönemeyer hat sich den Hashtag „KeinenMillimeterNachRechts“ auf die Fahnen und die Facebook-Fotos geschrieben. Seine Fans ruft der Sänger dazu auf, es ihm gleichzutun und „Flagge zu zeigen“ für eine „solidarische, bunte Gesellschaft ohne Haß und Hetze“.

Auf seiner eigenen Homepage haben Grönemeyer und sein PR-Team, das sich jetzt das „#keinmillimeternachrechts-Team nennt, dafür extra eine eigene Seite eingerichtet, auf der es alles gibt, was das im eingängigen Einheitsklang des popkulturellen Gratismutes schlagende Herz begehrt. Bilder, animierte Gifs, Videos. Alles zum Umsonst-Herunterladen und zur freien Verbreitung.

Auch eine Liste mit vom Meister erlaubten Hashtag-Alternativen für mehr Abwechslung innerhalb des Rahmens der politischen Einfalt gibt es dort. Diese Hashtags können verwendet werden: #keinmillimeternachrechts, #keinenmillimeternachrechts, #ltw19, #ltwbb19, #sltw19, #fallderfaelle, #tumult, #unteilbar, #wirsindmehr, #keinmenschistillegal, #wannwennnichtjetzt, #herbertgrönemeyer, #grönemeyer, #herbertgroenemeyer

Staatskünstler Grönemeyer geht es vor allem um Grönemeyer

Die Hashtags zeigen deutlich, worum es Grönemeyer in seinem so öffentlichen Eintreten für die „bunte Gesellschaft“ vor allem geht. Nämlich in erster Linie um Herbert Grönemeyer. Kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg, bei denen die AfD laut aktuellen Umfragen Ergebnisse von über 20 Prozent erreichen könnte, machen immer mehr Staatskünstler den allseits beliebten „Kampf gegen Rechts“ zu ihrer persönlichen Sache.

Kraftklub-Sänger Felix Kummer hat angekündigt, im Falle einer Regierungsbeteiligung der AfD in seinem Heimatland Sachsen nach Berlin zu ziehen. Dorthin sind sehr viele seiner Künstlerkollegen schon lange gezogen. Ganz ohne, daß in ihrem alten Zuhause die AfD regieren würde.

Auch Herbert Grönemeyer gibt Berlin gerne als seine Heimat an. Obwohl bekannt ist, daß er große Teile des Jahres in London verbringt. Berlin ist für selbsternannte Kreative das, was für den Tiger und den kleine Bären in der Kinderbuchgeschichte von Janosch einst das schöne Panama war. Nur, daß es leichter zu erreichen ist.

Lokalpatriot mit Umzugsgedanken

Die Hauptstadt ist pseudo-hipper Hotspot der linksgrünen Vielfalts-Hegemonie. Ein Möchtegern-Rebell wie Kummer bräuchte also eigentlich wirklich nicht die AfD als Begründung, um dort hinzuziehen, wo die meisten Anderen, die so denken, reden und leben wie er, schon lange wohnen. Der Punkrocker mit der Vorliebe für Hosenträger im Stile der Skinheads der 80er Jahre, hat allerdings ein Problem. Er hat sich in der Vergangenheit ein bißchen zu häufig der einzigen, auch in noch so linksradikalen Kreisen als legitim geltenden Variante des Nationalstolzes, dem Lokalpatriotismus, hingegeben.

Immer wieder betonte der Chemnitzer öffentlich, wie sehr sein Herz für seine Heimatstadt schlage. In die Hipster-Metropole an der Spree zog es den Frontmann der Band, die im vergangen Jahr zu den Top-Stars des Gratis-Konzert #wirsindmehr in Chemnitz gehörte, nach eigenen Angaben bisher nicht. „Ich will nicht nach Berlin“, heißt gar einer der Songs, der „Indy“-Gruppe, die im Mainstream wohl mindestens so viele Fans haben dürfte wie „Feine Sahne Fischfilet“.

Wer so große lokalpatriotische Töne spuckt, scheint für einen Umzug aus dem stolzen Herzen Ostdeutschlands in die trendige Bundeshauptstadt offenbar gute Gründe zu brauchen. In der AfD glaubt der Musiker, die offenbar gefunden zu haben. „Wenn die AfD hier wirklich in die Landesregierung kommt, dann bin ich wahrscheinlich weg von hier. Dann schmeiß ich all meinen Chemnitz-Lokalpatriotismus über Bord, geh nach Berlin und gentrifiziere schön was weg“, sagte Kummer dem „RedaktionsNetzwerk Deutschland“. Ein alter Heuchler wie sein Vater im Geiste, der einstige „Mister Bochum“ Herbert Grönemeyer, wird über solcherlei regionalverbundene Gewissensbisse wohl nur müde lächeln können. Da man als guter Mensch auch Gutmenschen immer nur das Beste wünschen sollte, stellt die moralische Zwickmühle des Wahl-Berliners in spe unsereins jedoch vor die große Frage: Wie viel Prozent für die AfD sollen wir dem trällernden „Lokalpatrioten“ aus Chemnitz wünschen?

Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, dann unterstütze uns mit einer Spende!

10 EUR 25 EUR 50 EUR anderer Betrag

80
Kommentare

avatar
40 Kommentar Themen
40 Themen Antworten
2 Abonnenten
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei
Michael Schmidt
Michael Schmidt

„Staatskünstler Grönemeyer“? Ist Grönemeyer beim Staat angestellt? Wird er vom Staat bezahlt?
„Kampagne gegen AfD“ heißt es weil er seine Meinung sagt?
Hier wird mit Formulierungen um sich geschmissen, die in einem Aufsatz der 3. Klasse Grundschule als Themaverfehlung erkannt werden würden. Es beruhigt mich aber immer wieder so etwas zu lesen, denn ein intelligenter Mensch lässt sich davon weder beeindrucken und überzeugen schon gar nicht.

Heinz-Peter Voigt
Heinz-Peter Voigt

Zu Grönemeyer:
Ich glaube zu diesem Mann erübrigt sich jeder Kommentar!

Horst
Horst

Genau ein Depp per wie er im Buche steht!

Horst
Horst

Der gleiche Vollpfosten wie der Wagner der schreibt in Bild immer lieb Tote ein Depp der mit dem Vogelkäfig zum Milchholen geht!

m.eich
m.eich

Ja das sind die genau die Richtigen.Sich als Privilegierter ins Ausland verpxxx und von dort grosse Töne spucken.Wenn man sich heute die Schmierenkömodie um die Ermordung des deutsch Kubaners Daniel H. in Chemnitz,den die Sorosbande in Berlin zur Propagandalüge nutzte, genau anschaut.Das Märchen der sogenannten Menschenjagd in Chemnitz ,ein Propagandaschauspiel per Exelance ,in dem alle uns nach Strich und Faden belogen haben,in deren Folge der Chef des BND gehen musste ,praktisch eine meisterhafte merkelsche etnische Säuberung eines Unbequemen,ala DDR 2 und sich im Nachhinein herausstellte ,dass er lediglich aus Machtgeilheit geopfert wurde.Dass das verwendete Bildmaterial auf das sich alles bezog,… Weiterlesen »

Werner
Werner

Gröhlemeier ist ein Vollidiot.

444
444

Wo kommen wir eigentlich hin, wenn sich ein drittklassiger Sänger mit solchen Mitteln in die Politik einmischt? Nicht nur, dass mir seine Meinung so wenig bedeutet wie ein in der Sonne gebleichter, versteinerter Hundehaufen. Es ist ganz einfach anmaßend, wenn eine solche lächerliche Nullnummer, deren Leistung sich auf das Zusammenschmieren von Schlagertexten (!) beschränkt, daherkommt als sei er ein Beispiel für Bildung. Mit ihrer Reichweite, die sie nur als Profiteure der Musikindustrie erlangen konnten, leben diese dümmlichen alten Zausel wie Maffay (eigentlich Makkay), Blindenberg etc. lediglich ihren Größenwahn aus, um auf diese Weise noch mehr Kohle zu scheffeln. Grönemeyer und… Weiterlesen »

thr637
thr637

Gröälemayer , wer ist das denn , kenn den Typen nicht !
Wer war das noch mal ?
Ne keine Ahnung ?!
Hab ich vergessen , aus dem Gedächtnis gelöscht !!!!!!!!!!!!!!

Jörg
Jörg

Jaja, diese Starksänger. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich früher von diesen Verrätern Schallplatten und CDs besessen habe. Ich habe erst sehr spät erkannt, wie schädlich und wie deutschfeindlich deren Machwerke eigentlich sind. Lindenberg, Maffay, tote Hosen, Gröhlemeier…..usw. Von diesen Machwerken habe ich mich geräuschvoll getrennt. (Vorschlaghammer). Nicht mal auf dem Flohmarkt verkaufe ich diesen Dreck, da ich nicht verantworten will, dass diese Texte in irgendeinem Zimmer ihre zersetzende Wirkung entfalten können.

Jürgen Tischer
Jürgen Tischer

Das werde ich auch machen mit diesem Mist vom Systemsänger Gröhlemaier. Ich mache vielleicht ein Freudenfeuer mit den Machwerken!

Frickler
Frickler

Nach dem wird sicherlich sehr bald mal eine Laterne mit der Innschrift: „Er war keine große Leuchte“ benannt werden?

Der Schwabe
Der Schwabe

die Prinzen sangen schon damals “ Du musst ein Schwein sein in dieser Welt “ wie recht sie hatten, das ist alles was es über Gröli zu sagen gibt.

Send this to a friend