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Herford: Gericht untersagt Kritik am Islam – deutsche Lehrerin soll 5.000 Euro Strafe zahlen

Herford: Gericht untersagt Kritik am Islam – deutsche Lehrerin soll 5.000 Euro Strafe zahlen
Darf der Islam kritisiert werden? Das Amtsgericht Herford meint: Nein!

Weil sie den mutmaßlichen Suizid einer 17-Jährigen zum Anlass nahm, um Cybermobbing, Doppelmoral und den strengen Moralkodex von Muslimen zu thematisieren, soll eine deutsche Pädagogin 5.000 Euro Strafe wegen „übler Nachrede“ zahlen.

von Günther Strauß

Ein 17-jähriges Mädchen muslimischen Glaubens wird in Herford von einem Nahverkehrszug überrollt und getötet: Selbstmord. Im Ringen um die Frage nach dem Warum diskutiert daraufhin eine Lehrerin aus der ostwestfälischen Stadt mit ihren Schülern über Cybermobbing sowie den gesellschaftlichen Druck, der gerade auf jungen Frauen in islamischen Gemeinschaften lastet. Zu viel der Kritik am Islam für die Eltern des Mädchens: Sie fühlen sich in ihrer Ehre verletzt, zeigen die Pädagogin wegen „übler Nachrede“ an. Das Amtsgericht Herford verurteilte die Frau jetzt zu 5.000 Euro Geldstrafe.

Obwohl die Lehrerin (59) den Fall lediglich exemplarisch zum Gegenstand ihres Unterrichtes an der Gesamtschule Friedenstal machte und dabei weder den Namen des Mädchens noch den der Familie nannte, hat die Lehrstunde für sie bis zu ihrem Widerspruchsverfahren im Dezember derart drastische Folgen. Aufklärung über den Islam mit seinem restriktiven Moralkodex, der im Widerspruch steht zum Integrationswillen vieler Muslime in die westliche Wertgemeinschaft, zum Dazugehörenwollen, ist verboten. Hineingeboren in die türkisch-muslimische Umma führte die 17-Jährige offenbar ein Leben wie ihre gleichaltrigen Mitschülerinnen, pflegte Freundschaften, besuchte Partys.

Die Silvesterfeier 2018/19 sollte ihr zum Verhängnis werden, die am 13. Januar in ihren Freitod mündete. An mehreren Schulen, im Netz und auch in der muslimischen Gemeinschaft sollen kompromittierende Fotos von ihr aus jener Nacht die Runde gemacht und daraufhin Häme, Beleidigungen und Beschimpfungen wie „Schlampe“, „Hure“, Ehre“ und „Schande“ – Cybermobbing – ausgelöst haben. Selbst die örtliche DITIB-Moschee bekam Wind von der Sache und klärte die bis dahin ahnungslosen Eltern des Mädels wenige Stunden vor dessen Selbstmord auf. Ausgerechnet die Herforder Moschee, die im April 2018 in die Schlagzeilen geraten war, weil sie dort kleine Kinder in einem „Theaterstück“ in Militärkleidung aufmarschieren ließ, spielte sich moralisierend auf…

Die Lehrerin, die sich laut Angaben des Westfalen-Blatts „seit langem in zahlreichen Initiativen – unter anderem gegen Rechtsextremismus und für Frauen- und Menschenrechte“ – engagiert, hatte in ihrem Facebook-Eintrag vom 25. Januar neben dem Inhalt des Arbeitsblattes für ihren Unterricht zum Thema Cybermobbing sowie zum strengen Sittenkodex in vielen islamischen Einwandererfamilien auch über die DITIB-Moschee spekuliert, die auf die Familie der 17-Jährigen einen so großen Druck ausgeübt haben könnte, dass das Mädchen keinen anderen Ausweg als den Suizid gesehen habe.

Dessen als nicht sonderlich orthodox bekannten Eltern strengten daraufhin das Verfahren gegen die Lehrkraft an: Diese habe sich in unzulässiger Weise in das Familienleben der Schülerin eingemischt, das tragische Schicksal ihrer Tochter zur Stimmungsmache gegen muslimische Einwanderer instrumentalisiert und ihnen indirekt unterstellt, die eigene Tochter auf dem Gewissen zu haben. Was die Verteidiger der Pädagogin dementierten: Sie warteten mit einer Studie der Berliner Charité von 2010 auf, derzufolge die Selbstmordrate unter Mädchen aus der türkischen oder kurdischen Einwanderercommunity aufgrund des strengen Moralkodex deutlich höher sei als die bei deutschen Altersgenossinnen. Von daher seien die Spekulationen ihrer Mandantin nicht unangemessen.

Eine Lehrerin, die den Teppich lüftet, ist für die Justiz offenbar ein Störfaktor, wie das Urteil beweist. Sollte ihre Berufung abgeschmettert und sie womöglich zudem von der zuständigen Schulbehörde sanktioniert werden, wäre das nicht nur für sie, sondern auch für die Meinungs- und Lehrfreiheit ein Armutszeugis sowie ein weiteres Indiz für die Unantastbarkeit des Islam. Wo, wenn nicht in der Schule, sollen Jugendliche lernen, unsere ach so bunte Gesellschaft samt ihrer Auswüchse kritisch zu beleuchten? Wo, wenn nicht dort, sollen sie lernen, dass der grundgesetzlich verbriefte Gleichheitsgrundsatz auch für Frauen gilt – auch für Mädchen aus dem islamischen Milieu? Wenn indes Lehrkräfte mit Ausschluss und Geldbußen rechnen müssen, wer wird dann noch künftig den Mut haben, solcherart die Gesellschaft belastende Themen anzusprechen?

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Maier
Maier
4. November 2019 20:41

Es ist doch alles nichts NEUES, u. schon lange bekannt, nur das unsere totale Vernichtung mit dem Endsieg nun auf HOCHTOUREN läuft, denn bis 2015 war es nur harmlose Eingewöhnungsphase gegen DAS was uns nun bevorsteht, wird die Hölle ! ! ! ! ! ! Friede…Freude…Eierkuchen…Sonne…Mond u. Sternchen ist nur noch Geschichte

masterofdesaster
masterofdesaster
1. November 2019 2:12

Diese Land ist aufgrund ihrer antideutschen, dummnaiven Regierung ein Fressen für die ganze Welt und zum Scheitern verurteilt.Einen Regierung die abermillionen nichtsnützige potenzielle Attentäter und Kriminelle ins Land holt und dann auch noch dem eigenen Volk überstellt will gar nichts für Deutschland tun sondern es vernichten.Bin gespannt wann die restlichen Deutschen Schlafschafe aufwachen und merken das sie eigentlich schon ausgestorben sind.Denn DAS ist das Ziel!!!!

Jennerwein
Jennerwein
1. November 2019 13:41

Wahre Worte 👏👏

Hans Schneider
Hans Schneider
31. Oktober 2019 23:48

Diese Paedagoging verdient eine Ehren Medaillie und keine Strafe. Irres Deutschland !Kriminelle Richter !

Bernd
Bernd
31. Oktober 2019 13:50

„Die Lehrerin, die sich laut Angaben des Westfalen-Blatts „seit langem in zahlreichen Initiativen – unter anderem gegen Rechtsextremismus und für Frauen- und Menschenrechte“ – engagiert…“

Die Gutmensch*in wird von anderen Gutmensch*innen verurteilt?
Die antideutsche Revulotion scheint ihre Kinder zu fressen.
Einen Trend den ich gerne sehe.

Politikzweifler.
Politikzweifler.
31. Oktober 2019 13:40

Müsste bei Veröffentlichung dieser richterlichen Entscheidung des NRW- Gerichtes Herford zur Untersagung der Islam-Kritik mit gleichzeitiger Strafandrohung von 5000,- € für BRD-Bürger – nicht auch die DUNS-Nummer dieses Gerichts angegeben werden?

P.K.
P.K.
31. Oktober 2019 10:14

Müssen wir uns jetzt auch noch vor dem Islam vebeugen und einen Hofknicks machen?

biofritten
biofritten
31. Oktober 2019 1:04

Die Gerichte in Deutschland können mich,mit Verlaub, am Arsch lecken.Korrupte Witzfiguren die nach Flüchtlingsmuttis Nase tanzen und Deutsche rassistisch behandeln.Keinen Meter werd ich rücken vor diesen Verrätern.

barnkoo taroo
barnkoo taroo
30. Oktober 2019 21:26

der islam gehört nicht zu deutschland – das ist eiene tatsache !
aber merkill & co seien muslime – noch fragen ?

barnkoo taroo
barnkoo taroo
30. Oktober 2019 20:44

deutschland den deutschen – das ist der rechtsstaat -deutschlands und nicht muslimland- merkill & co !

Horn
Horn
30. Oktober 2019 14:35

Als Deutsche/r in diesem Land zu leben kommt sehr teuer, und ohne Rechte. Wen Sie schlau ist, wirft Sie ihren Ausweis weg, und sagt, ich nix verstehen.

Antiislam
Antiislam
30. Oktober 2019 19:36
Reply to  Horn

Dazu müsste sie sich aber noch braun/schwarz anmalen.

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