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Staatliche Medien hetzen weiter: „Wer AfD wählt, wählt den Führerstaat“

Staatliche Medien hetzen weiter: „Wer AfD wählt, wählt den Führerstaat“
Frank Plasberg, Moderator der ARD-Sendung „Hart aber fair“

Alle waren sich wieder mal einig: Björn Höcke ist ein Nazi, die AfD will den Führerstaat und berechtigte Sorgen der Menschen vor Massenmigration sind rassistisch. Dank der Gästeredaktion von „Hart aber fair“ mußte sich der Zuschauer diesmal mit abweichenden Meinungen erst gar nicht befassen.

von Boris T. Kaiser

Frank Plasberg besprach mit seinen Gästen am Montag abend das für viele so erschreckend gute Abschneiden der AfD bei der Landtagswahl in Thüringen. Manch Zuschauer dürfte sich während der Sendung vor allem gefragt haben: Wer sind diese Leute eigentlich, die da über den ostdeutschen Wähler sprechen, als wäre er eine seltsame Spezies von einem anderen Stern?

Mit Ausnahme des Journalisten Hajo Schumacher, den die meisten schon einmal bei einem seiner zahlreichen Fernsehauftritte gesehen haben dürften, war die ARD-Talkrunde in dieser Woche erstaunlich unprominent besetzt. „Hauptsache gegen die AfD“, schien an diesem Abend das einzige Kriterium für eine Einladung gewesen zu sein. Bekannte Gesichter suchte man bei „Hart aber fair“ gestern genauso vergeblich wie einen Vertreter, Wähler oder auch nur Sympathisanten der Alternative für Deutschland. Die Meinungsvielfalt bei dem öffentlich-rechtlichen Polit-Talk war daher in etwa so hoch wie die an der Uni Hamburg.

Wer AfD wählt, wählt den Führerstaat

Schnell wurde klar: Die, die da vorgaben, die Gründe für die Wahl der „Rechtspopulisten“ verstehen zu wollen, hatten nichts, aber auch wirklich gar nichts begriffen. Statt sachlicher Politanalysen gab es die alten, immer gleichen Wählerbeschimpfungen und plumpen Beleidigungen gegenüber der Partei, die am Sonntag mehr als 23 Prozent der Stimmen bekommen hat.

Der einsame Star der Runde wollte die AfD-Wähler offenbar am liebsten gleich verhaften lassen. „Wer Björn Höcke wählt, der weiß, was er tut, der wählt ganz bewußt die Demokratie ab und will den völkischen Führerstaat. Da helfen keine einfühlsamen Gespräche, sondern Recht und Gesetz“, sagte der Kolumnist Schumacher, und gab damit gleich die Stoßrichtung der gesamten Sendung vor.

Von der in einem Einspieler nochmals unterstrichenen Tatsache, daß man Höcke mit richterlicher Genehmigung einen „Faschisten“ nennen darf, machte die Runde so exzessiven Gebrauch, daß es eine Renate Künast schon jetzt vor allen zukünftigen Fernsehauftritten grausen muß. „Faschist mit Migrationshintergrund“ war nur eine der zahlreichen Varianten, mit denen der Landesvorsitzende der Thüringer AfD während der Sendung tituliert wurde.

Hermenau im Fadenkreuz

Auch sonst wurde ganz tief in die unterste Schublade gegriffen. Es könne nicht an einem nicht fertigen Sportplatz gelegen haben, daß jeder vierte in Thüringen „Nazis gewählt“ habe, so die fachkundige Einschätzung des Politikchefs vom Weser-Kurier, Joerg Helge Wagner, zum Thema fehlende Infrastruktur als eine der möglichen Erklärungen für das gute Ergebnis der bösen Rechten. Der Politikwissenschaftler und emeritierte Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin, Herfried Münkler, zog gar Parallelen zwischen jenen, die am Sonntag AfD gewählt haben, und den Wählern der NSDAP in den frühen 30er Jahren.

Der SPD-Bürgermeister von Augustusburg in Sachsen, Dirk Neubauer, warnte zwar davor, alle AfD-Wähler in die rechte Ecke zu stellen, aber auch für ihn ist klar: „Natürlich ist der Höcke ein Faschist.“ Wer von dem großen Nazi-Narrativ abwich, wurde sofort aus der Runde heraus gemaßregelt.

Diese antifaschistische Kontrolle traf überraschenderweise auch ausgerechnet eine ehemalige Politikerin der Grünen. Die Politikberaterin Antje Hermenau wagte es nämlich, etwas schier Unaussprechliches zu sagen. Sie forderte, man solle die Kommunen im Osten selbst darüber entscheiden lassen, wie viele Migranten sie aufnehmen wollen, ja ob sie überhaupt welche aufnehmen wollen.

Die Gästeredaktion leistete ganze Arbeit

Als Plasberg sie fragte, welche Gründe es denn geben könne, keine aufnehmen zu wollen, setzte die Unternehmerin aus Leipzig noch einen drauf und nannte „Sorge“ und „Angst“ als solche Gründe. Als Hermenau für diese Ängste dann auch noch Verständnis äußerte und sagte: „Das ist doch menschlich“, hielt es Autorin Clara Ehrenwerth kaum noch auf ihrem Stuhl. „Nein, das ist rassistisch“, rief die Frau völlig empört dazwischen, die im Laufe der Sendung betonte, daß sie in Leipzig bleiben werde, weil die Stadt gebildete Frauen wie sie brauche. Am Ende bedankte sich Frank Plasberg bei der Runde für das gute Gesprächsklima. Schön, daß dieses, bis auf einige kleine und sehr überraschende Aussetzer, auch nicht von abweichenden Meinungen gestört wurde. Der „Hart aber fair“-Gästeredaktion sei Dank!

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Rommel
Rommel
9. Februar 2020 22:25

Jemand als Nazi zu bezeichnen der Nationalstolz hat ist eine Frechheit!
Da wären alle Amerikaner, Franzosen, Engländer und überhaupt alle Nationen die Stolz auf ihr Land sind Nazis.
Gäbe es nur einen Führer, diese Arsc…. würden rennen wie die Hasen! Vielleicht macht es der neue Führer dieses Mal besser und gründlicher.
Wird so langsam Zeit zum Aufräumen aber richtig…..😡

Paula
Paula
30. Januar 2020 9:45

Warum gründen Leute eine Partei, geben vor etwas für ihre deutschstämmigen Mitbürger tun und die politische Landschaft verändern zu wollen, wenn sie dann wegen (im Wesentlichen) einer Person ihre ganze Partei an die Wand fahren und nicht vorankommen? Es gibt im Parteiprogramm der AfD schon die eine oder andere gute Sache, die auf vernünftigen und sachlichen Argumenten gründet. Aber wenn man sich dann wieder das hier ansieht https://politicalbeauty.de/landolf/ muss man sagen, dass diese Partei so nicht wählbar ist. Sicher wollen sehr viele Menschen keine EU der derzeitigen Ausprägung. Viele wollen auch keine Frau Merkel mehr, keine Grünen-Diktatur und keine Merz-Black-Rock-Kanzlerschaft.… Weiterlesen »

heinz ketchup
heinz ketchup
24. Januar 2020 4:16

Jaaarrh…..mit Stolz.Lieber ein Deutschland mit einem patriotischen,deutschen Führer als so ein missratenes,antideutsches Pack wie das,das jetzt in der Regierung sitzt.

Martin
Martin
21. Januar 2020 23:01

ich würde sagen .. bis zum letzten Atemzug wird durchgehalten .. so kreiseln zur Zeit die Panikgedanken der Altparteien .. schon die Vorstellung, es gäbe ein 89.2 …. und der Pöbel stellt einem vor Gericht .. keine 9000€ Netto mehr .. für die Summe kann an dann schon mal etwas Panik schieben .. vor allem die Nebenverdienste, bis 20.000 Eier .. von denen keine Sau was weiß, noch nicht …
Ein guter Rat wäre … das Netz vergisst nichts .. und irgendwo steht immer alles.

sting42
sting42
21. Januar 2020 21:54

Diesen scheiß schaut doch eh keiner mehr an.

Pappnase 59
Pappnase 59
19. Januar 2020 20:45

Als Zwischenstation ist die Afd die einzige Lösung. Der Schwachsinn von den jetzt Regierenden ,die Afd ist eine Nazipartei kann man nicht mehr hören. Wenn man mit dem Rücken an der Wand steht UND das ganze Lügennetz bricht zusammen was macht man da, genau man schlägt egal wie erstmal um sich. Man sollte sich mal die Frage stellen,braucht man Parteien? WAS BRAUCHT MAN? Auf jedem Fall keine Gesellschaftsform die auf Zins und Zinseszins basiert. Solang man Geld verdient ohne produktiv zu sein gibt es Ungerechtigkeit und das braucht man nicht bei den grossen Aufgaben die vor der Weltbefölkerung steht. Wir… Weiterlesen »

Wissen ist macht
Wissen ist macht
16. Januar 2020 23:50

Führerstaat ? JA, den die linke Führung, ist die Führung zu Krieg und Verderben.

Raitom
Raitom
16. Januar 2020 14:06

Solche Hetzsendungen sind einfach unterste Schublade und zeigen wie undemokratisch und volksverhetzend unsere Medien geworden sind. Ich kann nur jedem raten diesen Lügen und Hetzmedien die Einzugermächtigug der GEZ zu entziehen. Für solche Hetze keinen Cent mehr!

Politikzweifler
Politikzweifler
5. Januar 2020 21:26

Ich habe als Deutsche nichts gegen die AfD! Aber den Slogan der BRD-Medien “Wer AFD wählt, wählt den Führerstaat halte ich für Unsinn! Ich denke, dass damit nur vertuscht werden soll, dass die BRD in Wirklichkeit gar kein Staat ist! Der z.Z. einzige Führer Deutschlands ist neben unserer Kanzlerin m.E. z.Zt. Herr Trump, als Präsident der USA und somit offizieller Vertreter der alliierten Besatzungsmächte! Fast allen Deutschen dürfte zwischenzeitlich bekannt sein, dass Deutschland bis heute, d.h. seit 1945 noch nicht wieder souverän – und damit noch eine US-Kolonie ist. Kanzlerin Merkel und die EU können weiterhin mit Unterstützung von Herrn… Weiterlesen »

Jürgen Hünefeld
Jürgen Hünefeld
2. Januar 2020 18:38

Ein Führerstaat, Führerinnen start, ist immer etwas Gutes. Wir sehen es an Frau Merkel. Sie führt die GOLD guten Afrikaner nach Europa weil sie um deren Wohlbefinden besorgt ist. Menschen mit Wissen über Geostrategie können das nicht verstehen. Koch Menschen mit echter Nächstenliebe haben Schwierigkeiten, denn sie haben in der Bibel nie von fernliebe gelesen. Wegen solcher Sendungen habe ich vor zehn Jahren meinen Fernseher entsorgt. Heute recherchiere ich aktiv und wähle, nach einem langen Lernprozess, AFD.

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