Hintergründe

Wirtschaftsexperte warnt vor Hyperinflation und verurteilt Fake News der Mainstreammedien

Wirtschaftsexperte warnt vor Hyperinflation und verurteilt Fake News der Mainstreammedien
Peter Schiff warnt vor einer Hyperinflation.

Der bekannte US-Ökonom, Bestsellerautor und Börsenmakler Peter Schiff warnt eindringlich vor einer weltweiten Hyperinflation ausgelöst durch die geldpolitischen Rettungsaktionen, mit denen Politik und Notenbanken die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie eindämmen wollen. Schiff genießt nicht nur wegen seiner treffenden Prognosen zur Zukunft der US-Wirtschaft hohes Ansehen. Frühzeitig hatte er beispielsweise die Banken- und Finanzkrise von 2007 vorhergesagt. Schiff gilt als vehementer Kritiker der auf Schuldenmacherei und Konsum basierenden Wirtschaftspolitik in den USA und war im Jahre 2008 Berater des unabhängigen Präsidentschaftskandidaten Ron Paul.

von Torsten Groß

Peter Schiff prangert in einem aktuellen Podcast die wirtschaftliche Ignoranz und die zahlreichen Fehlinformationen an, die sich schneller im Land verbreiteten als das Coronavirus. Er empfiehlt seinen Zuschauern, Fernseher und Computer auszuschalten und nicht länger zu glauben, was die Mainstream-Medien veröffentlichen.

»Ich kann Ihnen wirklich versichern, dass alles, was sie hören, falsch ist«,

so Schiffs Urteils zur aktuellen Berichterstattung. Der Ökonom wirft sowohl der amerikanischen Zentralbank Federal Reserve (FED) als auch der US-Regierung vor, die Fehler der Finanzkrise vor knapp 10 Jahren zu wiederholen, was verheerende Auswirkungen haben werde.

Die FED hatte zur Überraschung von Marktbeobachtern innerhalb von nur zwei Wochen den Leitzins in den USA auf fast null Prozent gesenkt, um eine tiefe Rezession der Wirtschaft als Folge der Epidemie zu verhindern und die Finanzmärkte zu beruhigen, an denen es zuletzt zu panikartigen Verkäufen gekommen war. Der US-Kongress ist mittlerweile nachgezogen und hat ein historisches Rettungspaket im Umfang von 2 Billionen Dollar beschlossen.

Mit dieser gigantischen Summe sollen ganze Branchen vor dem Zusammenbruch bewahrt sowie Arbeitnehmer und Konsumenten in der Krise unterstützt werden. Schiff hatte bereits vor Jahren gewarnt, dass solche Finanzspritzen zu sehr viel größeren Problemen in der Zukunft führen werden, die dann nicht mehr beherrschbar sind.

Der Ökonom betont in seiner Videobotschaft, dass COVID-19 nicht die Ursache für das wirtschaftliche Chaos in den USA sei. Das Virus habe nur eine Blase angestochen, die schon lange zuvor durch die expansive Finanzpolitik geschaffen worden war:

»Jeder möchte, dass wir wieder zur Normalität zurückkehren, zu den Verhältnissen, die existierten, bevor irgendjemand das Wort Coronavirus COVID-19 gehört hatte. Aber wissen Sie was? Wir waren früher nicht normal. Die Wirtschaft war krank, bevor uns das Virus infizierte. Es war eine Blase. An dieser Blase war nichts normal. Und das Problem mit Blasen ist, dass sie dann, wenn sie einmal platzen, nicht erneut aufgeblasen werden können. Man braucht eine neue Blase. Man braucht eine noch größere Blase. Genau dafür sorgte die FED. Sie bliesen die NASDAQ-Blase auf (US-Technologiebörse, die Red.). Die platzte. Sie bliesen eine noch größere Blase auf dem Häusermarkt auf. Sie platzte. Und dann bliesen sie überall Blasen auf. Alles befand sich also bereits in einer Blase. Nun gibt es nichts mehr, was man noch aufblasen könnte. Es ist vorbei.«

Der Ökonom warnt vor den gravierenden Konsequenzen der neuerlichen Liquiditätsschwemme, die jetzt von Politik und Notenbank losgetreten worden ist. »Sie werden einen Inflations-Tsunami auslösen«, so die klare Ansage von Schiff. Viele Menschen werden in dieser Krise ihr Geld verlieren. Aber das sei bei Weitem nicht die gefährlichste Folge.

Geld wird Kaufkraft verlieren

»Was unsere Volkswirtschaft erleiden wird, ist sehr viel schlimmer als der Verlust Ihres Geldes. Denn wissen Sie, was noch schlimmer ist, als wenn Sie Ihr Geld verlieren? Geld zu haben, das seine Kaufkraft verliert. Das ist das Schlimmste, was passieren kann, und genau das geschieht jetzt. Hyperinflation ist vom Worst-Case-Szenario zum wahrscheinlichsten Szenario geworden.

Und das bedeutet, die Leute müssen schnell handeln, um sich zu schützen», empfiehlt Schiff. Die düstere Analyse von Peter Schiff deckt sich mit dem, was Finanzexperten wie Max Otte und Marcus Krall schon seit Jahren auch für Deutschland und Europa prognostizieren. In der Eurozone ist die Liquiditäts- und Schuldenorgie noch durch die politische Zielvorgabe angeheizt worden, die disfunktionale Gemeinschaftswährung vor dem Untergang zu retten.

Deshalb hat die Europäische Zentralbank (EZB) die wirtschaftlich schwachen Südländer wie Griechenland und Italien durch Niedrigzinsen und gigantische Anleihenkäufe gestützt. Diese Geldflut, die bislang vor allem die Preise für Aktien, Immobilien und Rohstoffe an den Kapitalmärkten in die Höhe getrieben hat, trifft nun auf den durch die Corona-Krise verursachten Angebotsschock.

Denn weil wegen der notwendigen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Virus große Teile der Produktion stillstehen und der internationale Handel stark beeinträchtigt ist, verknappt sich das Warenangebot. Spätestens dann, wenn die Mittel aus den auch vom Bundestag beschlossenen Hilfspaketen bei den Menschen ankommen, wird es – nach einer kurzen deflationären Phase – absehbar zu einem drastischen Anstieg der Verbraucherpreise und damit zu einer Entwertung von Geldvermögen kommen.

Sparer als Leidtragende der Hyperinflation

Leidtragende dieser Entwicklung werden in Europa vor allem die Deutschen sein. Denn deren Geldvermögen beläuft sich auf über sechs Billionen Euro. Drei Viertel davon sind auf Spar- und Girokonten sowie in Lebens- und Rentenversicherungen angelegt.

Genau diese Assetklassen werden – anders als Sachwerte wie Immobilien und Edelmetalle – bei einem rasanten Anstieg der Preise die Verlierer sein. Die Altersvorsorge von Millionen Deutschen steht auf dem Spiel, und das in einer Phase, da die geburtenstarken Jahrgänge vor dem Renteneintritt stehen. Altersarmut könnte so zum Massenphänomen werden, das nicht mehr nur sozial schwache Menschen, sondern auch weite Teile der Mittelschicht trifft.

Mit der Corona-Krise droht ein Gespenst zurückzukehren, das die meisten Deutschen nur aus Geschichtsbüchern kennen: Die Hyperinflation!

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Hanlonsrazor
Hanlonsrazor
30. März 2020 6:29

DER (((Peter Schiff))), dessen Großeltern (((Anna Schiff und Jakob Heinrich Schiff))) waren und der am Beginn seiner (((Karierre))) als Börsenmakler bei ((((Lehman Brothers))) gearbeitet hatte?

Nun weiß ich nicht, wie ich diesen Typ „wechseln“ soll?

Politikzweifler
Politikzweifler
29. März 2020 11:23

Ich habe als Deutsche – 1946 Vertriebene – zu diesem Thema eine andere Meinung: „Das Geld durch Inflation der Bürger, ist nie weg – es ist nur woanders!“ Deutschland hatte vor dem 2. Weltkrieg enorme Goldreserven, diese sind z.Z. nicht mehr kontrollierbar in den USA! Ich glaube auf Grund meiner 74-jährigen Lebenserfahrungen keinem Politiker mehr – ganz gleich welcher Partei dieser angehört. Unser Deutschland wurde im 2. WK so niedergemacht und alle Deutschen über 70 Jahre gewaltsam umerzogen, kontrolliert und durch die Stasi bespitzelt, wie noch kein Volk vorher! Warum wurde die BRD gegründet und warum mussten deren Kanzler in… Weiterlesen »

Michael355
Michael355
7. April 2020 12:19

Was für eine billige antijüdische Hetze . Und die deutschen Kapitalmächte /Konzerne verzichten freiwillig auf ihre Macht und sind gerechte ehrenwerte Menschen? Sorry aber ihnen mangelt es einfach an Faktenwissen. Es spielt keine Rolle ob das Kapital von deutschen oder jüdischen Banken kontrolliert wird die Widersprüche die sich aus dem Wirtschaftskreislauf ergeben für die Menschen sind die gleichen . Auch die deutschen Konzerne und Banken setzen alles daran den Status Quo aufrecht zu halten zulasten der Allgemeinheit , Hartz IV und Massenarbeitslosigkeit sind im Interesse der deutschen Kapitalverwertung , und es ist nicht zu erkennen dass der deutsche Kapitalist und… Weiterlesen »

Bernd
Bernd
12. April 2020 15:31
Reply to  Michael355

“Ein Dank an die furchtbare Macht der Internationalen Bankiers, wir haben die Christen in Kriege ohne Zahl gestürzt. Kriege haben einen speziellen Wert für die Juden, da die Christen einander umbringen und damit Platz für die Juden machen. Kriege sind die Ernte der Juden, die Jüdischen Banken verdienen sich fett an den Kriegen der Christen. Über 100 Millionen Christen wurden durch Kriege vom Planeten genommen, und das Ende ist noch nicht in Sicht”. – 1869: Rabbi Reichorn bei der Beerdigung des Grand Rabbi Simeon Benludah – “… es gibt keinen einzigen Vorfall in der modernen Weltgeschichte, der nicht auf jüdischen… Weiterlesen »

WH 1944
WH 1944
28. März 2020 20:23

Ich wünsche allen MERKEL Arschleckern ( CDU / CSU Wählern ) , das sie ihr gesamtes Geld verlieren und nie wieder auf die Füsse kommen diese IDIOTEN – Gutmenschen .

Deutscher
Deutscher
28. März 2020 19:34

Einem Juden soll man trauen?

reiner tiroch
reiner tiroch
28. März 2020 16:42

Die Hyperinflation funktioniert doch mit der Negerschwemme ausgezeichnet, gell ihr Pro-Asyl-Deppen?

Bernd
Bernd
28. März 2020 15:41

„Die Menschheit muß durch Zwist, Haß, Streit, Neid, ja selbst durch Entbehrungen,
durch Hunger, durch Einimpfen von Krankheiten, durch Mangel
und Not so erschöpft werden, daß die Gojim keinen anderen
Ausweg sehen, als ihre Zuflucht zu unserer vollständigen
Oberherrschaft zu nehmen, sich unserer Geldmacht zu
unterwerfen.
Aber wenn wir den Völkern der Welt eine Atempause geben, wird
der Augenblick, nach dem wir uns sehnen, schwerlich leicht zu
erreichen sein.“
(die-protokolle-der-weisen-von-zion)

Till Aussenspiegel
Till Aussenspiegel
29. März 2020 4:05
Reply to  Bernd

Das funktioniert nur, weil die Menschen den Mammon anbeten. Selber schuld.
Wer sich vom Götzen Gold/Geld abwendet und den Urgrund allen Seins sucht (Gott), wird ihn finden.
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Johannes 14.6)

Bernd
Bernd
29. März 2020 9:09

Das jüdische Geldsystem dient der materiellen Versklavung. (Zinsknechtschaft)
Jüdische Religionen dienen der geistigen Versklavung. Sind also um nichts besser.

BRD Kenner
BRD Kenner
28. März 2020 12:03

Ist ja alles gut und schön. Natürlich besorgen die Geldschöpfungen der FED und der EZB Inflationen. Ob hyper, sei mal noch nicht als Fakt dargestellt. Was aber sollten die Regieurngen machen bei der Situation? Inwieweit die Geldströme den Zusammenbruch der Wirtschaft verhindern können, sei auch noch nicht klar definiert. Aber gar nix machen geht auch nicht. jecoch auch die Lügenmentalität der Regierungen nicht vergessen. Ich denke, es werden mehr Firmen pleite gehen als zu ahnen ist. Dass das Virus dazu missbraucht wird, die Welt und Länderordnungen von angeblicher Demokratie auf diktatorische Szenarien umzuswitchen, steht ausser Zweifel. Da die Wähler im… Weiterlesen »

malocher
malocher
28. März 2020 14:28
Reply to  BRD Kenner

Ich glaube nicht das es in der BRD Staatssimulation noch Wahlen geben wird.
Wir erleben zur Zeit die Abwicklung der BRD.

Doris Lentfer
Doris Lentfer
28. März 2020 11:16

Wer hier noch mit dem Märchen,,,Corona ‚ rumläuft ist selber Schuld.Das wird hier zu einer Wirtschaftskriese führen was von unseren Politikern s.von länger Hand geplant ist.Von wegen Kontaktverbote warum wohl man könnte sich ja mal über Dinge Unterhalten was unsere Bonzen nicht gerne hören. Die vollen uns einschüchtern weil der große Knall kommt.

Doris Mahlberg
Doris Mahlberg
29. März 2020 16:39
Reply to  Doris Lentfer

Doris, erinnern wir uns doch mal an die Worte des Berufsalkoholikers Jean Claude Juncker :“ Wir bringen unsere politische Agenda auf den Weg. Dann warten wir einfach ab was geschieht. Wenn dann keine Reaktion und keine Proteste vom Volk kommen (mit anderen Worten : wenn das blöde Volk die Klappe hält), dann machen wir einfach weiter.“ Und so ist es ! Man testet gerade wieder einmal aus, wie weit man die Einschüchterung und Unterdrückung noch treiben kann, ohne daß die Bevölkerung auf die Barrikaden geht. Und es funktioniert ja, denn die Angst um sein Leben und seine Gesundheit wird in… Weiterlesen »

hintus
hintus
1. April 2020 1:11
Reply to  Doris Mahlberg

Das gedemütigte und verarschte Volk sehnt sich nach blutrünstiger Rache. Wir beben, aber brüllen noch nicht. Es fehlt der Funke zum großen Knall. Sie werden anfangen, auf uns zu schießen. Sie können 1000, 10000, 500000 erschießen, aber nicht alle. Wir werden, nicht mehr Herr unserer Sinne, über die Leichenberge steigen und ihnen die Augen ausstechen, die Ohren abschneiden, um sie anschließend ganz langsam totzuschlagen. Und dann? Die Oberen werden sich ergötzen am Getümmel, den übrig gebliebenen Rest der Bevölkerung unterdrücken und schinden, bis er Blut schwitzt und pariert. Die Leute werden als Sklaven arbeiten und ausgebeutet werden. Woher kommt das?… Weiterlesen »

Till Aussenspiegel
Till Aussenspiegel
28. März 2020 9:19

Wie lustig ist das denn?

Wenn der mutmaßlich jüdische Finanzexperte Herr Schiff sagt: „Ich kann Ihnen wirklich versichern, dass alles, was sie hören, falsch ist“, dann ist das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch falsch.

Die Rettung vor der Hyperinflation: Jetzt schnell handeln und Kredite aufnehmen!?

„Nachtigall, Ick hör Dir trapsen!“

Wolfgang Schneider
Wolfgang Schneider
28. März 2020 15:28

Es gibt ehrliches Geld in Form von Silber und Gold. Diese beiden klassischen Edelmetalle tragen ihren Wert in sich. Bitte nicht verwechseln – schwanken tut der PREIS, und der wird geschwankt von gewissen, auserwählten Kreisen – alles andere ist Versprechen, selbst Papiergeld, das erst einer einlösen muß. Und dann nicht kann oder will. Schutz vor Enteignung und Inflation ist der möglichst anonyme Besitz von Feingold und Feinsilber. Plumpes Zeug – bloß kein Kokolores vom Juwelier! Leider gibt es online und in den Ladengeschäften nichts mehr zu kaufen. In der Schweiz haben 4 Schmelzen dichtgemacht; auch wurden viele Bergwerke (Silber- und… Weiterlesen »

Till Aussenspiegel
Till Aussenspiegel
29. März 2020 4:09

Schon mal was von „Goldverbot“ gehört?
Das gab es mehrfach. Alles Gold mußte abgegeben werden. Der Besitz von Gold war bei Strafe verboten.
Nur einem Nackten kann man nicht in die Tasche greifen…

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