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Orbáns familienfreundliche Politik wirkt: Kindersegen und mehr Hochzeiten in Ungarn

Orbáns familienfreundliche Politik wirkt: Kindersegen und mehr Hochzeiten in Ungarn
Viktor Orbán fördert die Familie

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich zum „Gottseibeiuns“ der Linken entwickelt, der jeden Tag mit Hass und Häme aus dem Staatsfunk und folgsamen Medien überschüttet wird. Tatsächlich ist er in seinem Land nicht nur äußerst beliebt, ihm gelang in jeder Hinsicht die konservative Trendwende.

„Nekünk Magyarország az első“ – „Für uns geht Ungarn vor“ oder „Ungarn zuerst“ – dies ist das Motton, unter dem Victor Orbán seine jährliche Rede zur Lage der Nation hält. Im Jahr 2019 kündigte er damit großzügige Maßnahmen zur Familienförderung an.

Orbán: Brauchen ungarische Kinder

„Wir leben in einer Zeit, in der in Europa immer weniger Kinder geboren werden. Für den Westen liegt die Antwort in der Immigration. Für jedes fehlende Kind soll ein Einwanderer kommen und alle Zahlen wären in Ordnung. Doch wir brauchen keine Zahlen! Wir brauchen ungarische Kinder!“ Ganz klar definierte Victor Orbán damit die Prioritäten seines Landes.

Jede Frau unter 40 Jahren, die das erste Mal heiratet, kann einen gestützten Kredit in der Höhe von ca 33.000 Euro beanspruchen. Die Regelung aus 2019 sah vor, dass die Rückzahlung des Kredites bei der Geburt des ersten Kindes für drei Jahre ausgesetzt wird. Nach dem zweiten Kind wird ein Drittel, nach dem dritten Kind der gesamte Kredit erlassen.

Zudem erhalten kindereiche Familien einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 8.000 Euro beim Kauf eines Familienwagens und Bürgschaften für den Wohnungserwerb. Zudem erhalten kinderreiche Familien großzügige Steuervergünstigungen und zusätzlichen bezahlten Urlaub. Die Förderungen sind auch daran gebunden, dass die Mütter schon drei Jahre lang einer steuerpflichtigen Tätigkeit nachgegangen sein müssen. Linke Kritiker bemängeln hingegen, dass sich dieser Passus gegen Angehörige der Roma richten würde.

Zahl der Ehen ist auf Höchststand

Wer hinter diesen Zahlen reine Wahlkampfgeschenke für die damalige Europawahl vermutete, muss sich jetzt doppelt ärgern, denn die Familienförderung wurde außerordentlich gut angenommen. In seiner diesjährigen Rede zog Orbán Bilanz: „Der Begriff ‚Kredite für Familien, die Babys erwarten‘ (‚babaváró hitel‘), ist auf Google der zehnt beliebteste Suchbegriff. Mehr als 100.000 Familien haben den Hypothekenkredit in Anspruch genommen.

Inzwischen ist der subventionierte Kauf von großen Familienautos mit sieben Sitzen gestiegen, es werden an jedem Arbeitstag zehn neue Vorschulplätze geschaffen, und die Befreiung von der Einkommensteuer für Mütter mit vier Kindern hat bereits 40.000 Familien entlastet. Die Zahl der Ehen ist auf einem Höchststand, während die Zahl der Scheidungen noch nie so niedrig war. Auch die Zahl der Abtreibungen sinkt.“

Neben der Fortführung der Maßnahmen kündigte Premierminister Orbán als weiteren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz an, dass „wir bei jeder neuen Geburt zehn Bäume pflanzen werden.“

Ziel: Bevölkerungswachstum aus eigener Kraft

Orbán reagierte mit dieser Familienpolitik auf den Umstand, dass Ungarn eine der geringsten Geburtenraten in der Europäischen Union hatte. Der Tiefstand lag 2011 bei 1.23 Geburten pro Frau. 2010 übernahm Orbán die Staatsgeschäfte, inzwischen liegt die Geburtenrate jenseits der 1,5. Eine Geburtenrate über 2,0 und somit ein Bevölkerungswachstum aus eigener Kraft hatte Ungarn zuletzt im Jahr 1980. Es ist klar, dass Orbán dieses Ziel anpeilt.

Linke sind aufgrund dieser Politik noch wütender. Ein Beispiel liefert die deutsche Zeitung Welt: „Orbáns Familienpolitik erinnert an die NS-Zeit“. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass sich die Ungarn freiwillig mit der so genannten „Nazikeule“ prügeln lassen.

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PeterK
PeterK
15. April 2020 10:33

Orban ist ein Sklavenhändler und hat die Menschen an ausländische Investoren verraten: https://www.handelsblatt.com/politik/international/arbeitsgesetzreform-orbn-setzt-sein-sklavengesetz-durch/23752794.html “Mit dem sogenannten „Sklavengesetz“ will Orbán den Wirtschaftsstandort Ungarn gerade für ausländische Investoren stärken. In Zukunft wird es Unternehmen erlaubt sein, die Mitarbeiter auf 400 Überstunden pro Jahr zu verpflichten – statt wie bisher auf maximal 250. Für Ausgleich oder Bezahlung der Überstunden können sich Arbeitgeber statt einem Jahr in Zukunft nun sogar drei Jahre Zeit lassen. Die Arbeitnehmer befürchten, dass durch die Hintertür die Sechstagewoche eingeführt werden könnte. Die IG Metall und die Gesamtbetriebsräte aus der deutschen Automobilindustrie und von Siemens unterstützten den Kampf gegen die… Weiterlesen »

Bernd
Bernd
15. April 2020 17:39
Reply to  PeterK

So läuft das halt beim internationalen Händlervölkchen.
Das hat der Orban bei seinem Ziehvater György Schwartz gelernt.

egon samu
egon samu
26. April 2020 11:55
Reply to  Bernd

Was Sie unter “Ziehvater” verstehen weiß ich nicht. Tatsache ist, daß Orbán zusammen mit anderen damaligen Oppositionellen, die gegen das bolschewistische Regime aufgestanden waren, von Soros auch finanziell unterstützt wurde. Bekanntlich ist Soros überall dabei wo bestehende Systeme zerstört werden sollen, damit er durch Finanzspekulationen Gewinne daraus ziehen kann. Seltsamerweise wird Orbán seit vielen Jahren von mehr als 2 Drittel der Ungarn gewählt und unterstützt. Den Satz von Orbán, den er auf die Frage nach der Vorbildfunktion von Merkel in Europa äußerte sollten Sie sich merkeln: “Würde ich täglich derart gegen ungarische Interessen arbeiten wie Frau Merkel in Deutschland gegen… Weiterlesen »

navy
navy
18. April 2020 19:46
Reply to  PeterK

Das Handelsblatt, ist keine Quelle! Die EU und Berliner Deppen sind halt neidisch, wie auch auf Schweden, welche den Corona Unfug und das erneute Verbrechen nicht mitmachen

D.Lau
D.Lau
23. April 2020 11:37
Reply to  PeterK

Und Sie PeterK, verbreiten Unsinn. In Ungarn sind Bus u. Bahnfahrten frei. Müllgebühren ebenso.
Die Wahrheit ist, dass Ungarn nur ca. im Schnitt 600,00€ verdienen.
Das Deutsche dahin auswandern, liegt daran das man mit einer guten Rente, dort gut Leben kann.

egon samu
egon samu
26. April 2020 12:00
Reply to  D.Lau

In Ungarn fahren ALLE über 60 Jahre kostenlos Bus und Bahn. Der aktuelle Kurs des HUF ist 351 HUF für 1 Euro. Das Durchschnittseinkommen lag 2019 bei 520 000 HUF im Monat.
Rentner bekommen seit 4 Jahren sogar zusätzlich Weihnachtsgeld, also eine fast komplette 13. Monatsrente.

egon samu
egon samu
26. April 2020 11:46
Reply to  PeterK

Sie sollten sich lieber mit den rechtswidrigen Ausnahmegesetzen des unheiligen Genossen Heil in Merkelistan beschäftigen, wenn Sie über Sklavenhaltung berichten wollen.
Die “ungarische Opposition” besteht aus Verrätern, die infame Lügen verbreiten um von Soros und KOmplizen finanziert zu werden.
Denn kein Ungar unterstützt sie in Ungarn.

HEndrik
HEndrik
2. Mai 2020 20:58
Reply to  PeterK

Aber Sharia in Deutschland ist besser……..oder?

Politikzweifler
Politikzweifler
7. Mai 2020 14:51
Reply to  PeterK

Das glaube ich als Deutsche nicht! Orban hat die Universität unseres Hauptfeindes Soros aus seinem Land entfernt ! Deutschland und Ungarn hatten vor den 2 Weltkriegen ein sehr gutes Verhältnis! Wir Deutschen sollten uns darum bemühen,
dass es so bleibt !

Benedikt Gresser
Benedikt Gresser
14. April 2020 21:01

Am Ende entscheiden die Resultate über den Wert einer Politik.

leinus
leinus
14. April 2020 19:55

Wenn ich 20 Jahre jünger wäre, würde ich nach Ungarn auswandern.

gottseidank
gottseidank
15. April 2020 8:02
Reply to  leinus

Hallo…….ich weis nicht wie alt du bist.
Ich bin 69 und vor 2 Jahren nach Ungarn gezogen – ich werde es nie bereuen – nach dem Ich vorher mehr als 30 Jahre in Spanien gelebt habe.

leinus
leinus
15. April 2020 11:26
Reply to  gottseidank

Ich bin 15 Jahre älter, zwar noch einigermaßen fit, aber da macht das keinen Sinn mehr.

Nordsee-marie
Nordsee-marie
15. April 2020 8:12
Reply to  leinus

Als Rentner soll man dort auch gut leben können ….

Hedi
Hedi
14. April 2020 18:53

So ein kluger, besonnener Politiker, der sein Volk liebt und mit gesundem Menschenverstand handelt.

Ela
Ela
14. April 2020 15:04

Der Mensch ist äußerst leicht zu beeinflussen. Gegen den Strom zu schwimmen schaffen die Wenigsten. Viktor Orban hat die beste Familienförderung, welche auch gleichzeitig die Wirtschaft, vor allem auch den Autokauf direkt fördert. Also subventioniert Orban die Familie, die Familie wächst. Dieses Prinzip wird weltweit angewandt, um alle Bereiche des Menschen zu steuern. Damit ist auf mehreren Ebenen bewiesen, wie leicht der Mensch sich in eine Richtung, gleich welche, steuern lässt. Als die Dieselfahrzeuge gefördert wurden, kauften alle einen “Diesel”. Nun war das Geschrei groß, da diese besteuert, sanktioniert und abgefertigt wurden. Ich frage mich, w a r u m… Weiterlesen »

Charly
Charly
14. April 2020 14:14

Europa ist aufgeteilt in ein islamistisch verseuchtes Westeuropa und ein christliches Osteuropa wo noch christliche Werte gelten und nicht die Scharia!

meckerpaul
meckerpaul
14. April 2020 14:01

UNGARN. Ein Vorbild für Zivilcourage.
Heimatliebe und Nationalstolz.
Kein KRIECHERVOLK.
Orban, wir lieben solche anständigen Politiker.

Mick
Mick
14. April 2020 12:28

schön und gut , aber als transsexueller möchte ich DORT nicht leben – das ist unmenschlich , was er dort tut , obwohl ich ihn sonst immer bewundert habe

Micha
Micha
19. April 2020 19:33
Reply to  Mick

An @Mick Dann sollten eben die vielen Millionen Transsexuellen Westeuropas halt Ungarn meiden. Ganz einfach!

D.Lau
D.Lau
23. April 2020 11:42
Reply to  Mick

Ich auch nicht in Deutschland, unter denn jetzigen Zuständen.

Doris Lentfer
Doris Lentfer
13. April 2020 15:59

Hut ab Herr Orban,sie beweisen Nationalstolz u.stehen zu ihrem Volk

Schnatterente
Schnatterente
13. April 2020 14:17

Ich hätte gern einen wie Herrn Orban bei uns an der Spitze. Das ist für mich ein echter Europäer,der verrät nicht sein Volk,auch wenn die Idee mit der Geburtenprämie schon alt ist,gab es früher schon in der DDR

D.Lau
D.Lau
23. April 2020 11:43
Reply to  Schnatterente

Genau. Auch Kredite mit Abbau nach Kinderzahl.

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