Deutschland

Über 400 Moslems bei Clan-Beerdigung: Corona-Regeln gelten nicht für Migranten

Über 400 Moslems bei Clan-Beerdigung: Corona-Regeln gelten nicht für Migranten
Symbolfoto

Hunderte Moslems aus ganz Europa reisten am Montag zu einer Clan-Beerdigung in Bremen an. Auf die Durchsetzung jeglicher Corona-Regelungen seitens der Sicherheitsbehörden wurde – da die muslimischen Gäste sich „uneinsichtig“ zeigten – ebenso verzichtet, wie auf den Einsatz von Wasserwerfern.

von Marilla Slominski

Eine Beerdigung mit Hunderten von muslimischen Trauergästen hat am Montag auf einem Friedhof in Bremen-Vegesack für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Laut Angaben der Polizei handelt es sich um die Beisetzung eines aus dem Libanon stammenden Clan-Oberhauptes. Die mehr als 400 aus dem ganzen europäischen Ausland angereisten Gäste drängten sich vor dem Grab des Clanoberhauptes.

Dabei kam zu diversen Verstößen gegen Corona-Kontaktbeschränkungen und Hygieneregeln, die beim deutschen Bürger hingegen mittlerweile mit voller Härte durchgesetzt werden. Aber nachdem es sich um sakrosankte Muslime, noch dazu um einen arabischen Clan handelt, verzichtete die Polizei darauf, die Regeln – wie zum Beispiel bei Bürgern, die gegen Corona-Maßnahmen friedlich demonstrieren – mittels Wasserwerfer durchzusetzen.

Clan-Mitglieder verstoßen gegen Corona-Regeln

Wie die MK berichtet, habe die Polizei mit einem Verantwortlichen – einem Cousin des Verstorbenen – gesprochen und forderte ihn auf, auf das Verhalten der Trauergäste entsprechend einzuwirken. Der Clan war bereits am Sonnabend durch eine unerlaubte Trauerfeier in Blumenthal aufgefallen. Auf einem Hinterhof waren Zelte aufgebaut, bis zu 50 Menschen hatten sich hier versammelt.

„Die Polizisten sprachen die Trauernden an, die sich dabei größtenteils unwissend und uneinsichtig zeigten.“ Die Beamten schrieben 33 Anzeigen hinsichtlich von Verstößen gegen Corona-Regeln. Und nein, auch hier wurden keine Wasserwerfer eingesetzt oder Menschen mit brutaler polizeilicher Gewalt auf den Boden gerungen.

Bereits Mitte November hatte die Polizei eine muslimische Trauerfeier in einer Moschee in der Bremer Innenstadt beendet, an der etwa 80 Clan-Mitglieder teilnahmen. Die Corona-Abstandsregeln konnten zudem auch nicht eingehalten werden, da sich die Familienmitglieder wegen eines Streits verprügelten. Die Polizei musste die muslimische Zusammenkunft befrieden.

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