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Strafversetzt wegen AfD-Mitgliedschaft: CSU-Landrat degradiert Chauffeur zum Straßenarbeiter

Strafversetzt wegen AfD-Mitgliedschaft: CSU-Landrat degradiert Chauffeur zum Straßenarbeiter 1

Willkommen in Merkels Links-Staat: Der Fahrdienstleiter des oberbayerischen Landkreises Mühldorf, Martin Wieser, ist wegen seiner Mitgliedschaft in der AfD strafversetzt worden. Nach 15 Jahren als Chauffeur des Landrats Georg Huber (CSU) muß das AfD-Mitglied nun im Straßenbau arbeiten. „Der Grund für die Freistellung ist meine Mitgliedschaft bei der AfD“, bestätigte Wieser gegenüber dem Wochenblatt.

„Hätte ich irgendeinen Fehler gemacht, so würde ich dieses Vorgehen verstehen. Aber so empfinde ich es als pure Willkür.“

Eine Woche vor einer Feier zu seinem 25jährigen Dienstjubiläum sei er ohne Vorwarnung zu einem Gespräch gebeten worden, bei dem er „von heute auf morgen“ freigestellt wurde. „Gleich zu Beginn wurde mir vor Zeugen mitgeteilt, daß das Vertrauen von Landrat Georg Huber gegenüber meiner Person aufgrund meiner Tätigkeit als Beisitzer im AfD-Kreisverband Mühldorf zerstört ist und ich nach außen für das Landratsamt nicht mehr tragbar sei.“

Wieser sei daraufhin ein Schreiben ausgehändigt worden, das ihn mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Fahrer und Fuhrparkleiter entband. Ein weiteres Schreiben wies ihn auf seine Verschwiegenheitspflicht hin. „In diesem Moment kam ich mir vor wie ein Schwerverbrecher. Ich war geschockt“, sagte der 46jährige Familienvater. Später wurde er informiert, daß er sein Arbeitsverhältnis künftig im Bauhof weiterführen wird.

AfD-Kreisverband stellt sich hinter Wieser

AfD-Kreisverbandsleiter Oliver Multusch sagte gegenüber der Jungen Freiheit, Wieser habe stets zwischen Beruf und seiner Parteiarbeit unterschieden. Seit der Gründung des Kreisverbandes im November 2016 gehörte Wieser diesem als Vorstandsbeisitzer an. In einer Stellungnahme des AfD-Kreisverbandes kritisiert dieser ein „mangelndes Demokratieverständnis“ und sprach von einer „absolut unverhältnismäßigen und rechtswidrigen Maßnahme“ des CSU-Landrats.

Als persönliche Konsequenz forderte der Kreisverband „den umgehenden Rücktritt des Herrn Georg Huber vom Amt des Landrates für den Landkreis Mühldorf sowie die sofortige und vollständige Rehabilitierung von Herrn Martin Wieser“. Wieser, der gewähltes Mitglied des Personalrats im Mühldorfer Landratsamt ist, kündigte rechtliche Schritte gegen die Strafversetzung an. „Ich habe den Glauben an eine demokratische Grundordnung verloren.“

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kapitan34
kapitan34
12. März 2017 21:40

War das nicht auch da wo sie den Weihnachtsmann nach 25 Jahren Bescherung in die Hölle geschickt haben weil er für die Familie im Internet eingetreten ist???

Wolfgang Ebel
Wolfgang Ebel
12. März 2017 2:13

diejenigen, welche für diese Sauerei verantwortlich sind, gehören in den vorzeitigen Ruhestand vesetzt und zwar mit einem Versorgungsanspruch auf Hartz IV-Basis. Wenn die Mitgliedschaft in einer demokratischen Partei ein Versxetzungsgrund sein soll, dann kann man dies getrost auch als Nazimethoden zumindest aber als DDR-Methoden bezeichnen. Dort hat nieman einen Fuß auf den Boden gebracht, welche/r nicht im Walter-Erich Chor mitsang. Davon gibt es sogar Bildmaterial und nahezu alle sind bdekannt, we,lche damals kräftig ” mit-jodel-ten “. Das Verhalten des Landrats Huber ist ein Skandal und nicht tolerierbar.

Rainer Grieser
Rainer Grieser
11. März 2017 22:58

Sonderfond gründen !
Den rechtswidrig gefeuerten Chauffeur durch alle Instanzen unterstützen !

CSU- Huber in allen öffentlichen Sitzungen stellen, das ist die einzig probate Antwort, welche diese Einheitsfront des Altparteien-Kartells versteht.

Mit Recht hat das nichts , aber auch garnichts zu tun !
Rainer Grieser

Eckehard Nischak
Eckehard Nischak
11. März 2017 22:46

die ddr lässt grüßen ! was läuft denn hier seit einiger zeit so ab ? kritische bürger werden diffamiert , diskreditiert und unter merkwürdigen vorwürfen bzw. anschuldigungen verhaftet ! jetzt werden manöver mit der polizei und bundeswehr gemeinsam vollzogen, um evtl. unruhen hier im vereinten wirtschaftsgebiet, so die offizielle bezeichnung, die NGO – lt. den UN – zu ersticken, die gab es vor der willkommenskultur – d. h. die masseninvasion der passlosen migranten, flüchtlinge , sonstige und kriminelle – nicht, ist das nicht merkwürdig, wie die sich dieses politische klima um 180 grad gewendet hat, das vor den anstehenden wahlen,… Weiterlesen »

Detlef H.
Detlef H.
12. März 2017 12:21

Das wird immer schlimmer hier in dem korrupten Wirtschaftsgebiet. Kommt zur verfassungsgebende-versammlung

Graf von St.Germain
Graf von St.Germain
11. März 2017 19:41

Den Landrat auf die Liste setzen

Besucher
Besucher
11. März 2017 6:17

Willkommen im real existierenden Faschismus.

BRDraels Ende
BRDraels Ende
11. März 2017 9:07
Reply to  Besucher

Wenn all jene, die fälschlicher weise so gerne als Faschisten bezeichnet werden, wirklich Faschisten wären, dann wäre die Welt wohl eine bessere.
Nur sind das alles eben keine Faschisten oder “Nazis”, sondern Bolschewisten, Kommunisten, Marxisten, Kapitalisten, Demokraten oder Anhänger sonstiger jüdischer Ideologien.

Rolf Weiss
Rolf Weiss
13. März 2017 14:10
Reply to  BRDraels Ende

absolut richtig.

K.Becker
K.Becker
10. März 2017 10:39

Alles im Namen der “Gutmenschen”.
Russische, Türkische, Nazi und andere totalitären “Demokratie”-Methoden.
Dazu riefen unsere Gutmenschen , als BP, sowie BK und alle Kirchen, Gewerkschaften, “Leit”-Medien und Selbstbeglücker auf.
Demokratieversager.

Umlandt Gerhard
Umlandt Gerhard
10. März 2017 10:18

Wenn er sich nichts zu Schulden kommen hat lassen,

ist eine Kündigung, noch dazu eine fristlose,

absolut rechtswidrig. Ich würde vor dem Arbeitsgericht

klagen und den Landrat privatrechtlich auf Schmerzensgeld

und Verdienstausfall verklagen. Außerdem hat der

Geschädigte bereits den allerwichtigsten Schritt

gemacht, er ist in die Öffentlichkeit gegangen und

ganz Deutschland sieht, wie verkommen dieses Gebiet

ist. Ich wohne im Nachbarlandkreis Altötting und dort

ist es noch schlimmer. Siehe das Telefoninterview

mit mir, “Der Mann in den Bergen” auf http://www.kriminalstaat.de

https://www.kriminalstaat.de/Interview/Interview-49/index.htm

Und es geht IMMER um die CSU.

Lockez
Lockez
10. März 2017 9:11

Das ist reine Willkür ! Arbeitsrechtlich muß der Mann wieder eingestellt werden !

Seneca
Seneca
9. März 2017 21:51

Alles gute wahre Demokraten in diesem Land

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