Deutschland

Integration von angeblichen Fachkräften: “Man könnte neue Berufe wie Hilfsgärtner schaffen”

Integration von angeblichen Fachkräften: "Man könnte neue Berufe wie Hilfsgärtner schaffen"

Anscheinend ist der Großteil der angeblich hochqualifizierten “Fachkräfte”, die man millionenfach ins Land geschleppt hat, zu blöd einen Spaten gerade zu halten oder ein Gemüsebeet zu kultivieren. Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat dieses Problem erkannt und fordert deshalb neue, flexible Strukturen in der Berufsausbildung, um mehr Illegale in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit der zusätzlichen Schaffung von neuen Berufsbezeichnungen wie “Hilfsgärtner” oder “Hilfsschweißer” sollen nicht vorhandene Qualifikation einfach kaschiert werden.

Der SVR-Vorsitzende Thomas K. Bauer spricht sich dafür aus, ein Zertifikat für eine praktische Ausbildung einzurichten. „Ähnlich wie bei dem Bachelor an der Universität könnte man ein solches Zertifikat für bestimmte Berufe einführen und den Status der Vollausbildung erhalten, die sich daran anschließen kann“, sagte Bauer der „Welt“.

Ähnliche Abstufungen gebe es schon in pflegerischen Ausbildungen. Der schulische Hintergrund vieler “Flüchtlinge” lasse nicht erwarten, dass sie die theoretischen Prüfungen in der dualen Ausbildung ohne weiteres schafften. Ein großes Problem sei dabei die Fachsprache. So könne man Berufe wie Hilfsgärtner oder Hilfsschweißer schaffen. Darauf könne dann noch immer die volle Ausbildung folgen. „Das ist nicht nur eine Chance für Flüchtlinge, sondern für alle Arbeitslosen“, so Bauer.

Man könne die Abhängigkeit von Transfersystemen und hohe Sozialausgaben nur verhindern, wenn man mehr Geld investiert: „Investition in Bildung und Ausbildung verspricht einen hohen Ertrag. Man spart Kosten in den Sozialsystemen.“ Die aktuelle Situation sei kritisch, sagte Bauer. „Aber aus Krisen sollte man lernen.“ Denn Versäumnisse in der Bildungsintegration würden sonst „verursachen, die ein Leben lang anhalten können“.

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