Deutschland

Messerattacken durch Migranten: NRW-Innenminister erklärt deutsche Frauen und Kinder zu Freiwild

Die Zahl der Messer-Angriffe in Deutschland hat um 300 Prozent zugenommen.

Die Zahl ist alarmierend: Im vergangenen halben Jahr gab es in Nordrhein-Westfalen über 570 Messerattacken. Die SPD fordert Aufklärung. Innenminister Herbert Reul (CDU) sagt: „Bürgerinnen und Bürger werden einfach sensibler sein müssen. Man muß nicht unbedingt Menschen nah an sich ranlassen.“ Heißt im Klartext: Bürger sind sich selbst überlassen, Freiwild, im Zweifel selbst schuld.

von Lukas Steinwandter

Messerattacken sind in Nordrhein-Westfalen ein blinder Fleck. Nicht, was die Berichterstattung angeht – in den Zeitungen liest man gefühlt täglich davon – sondern was die Statistik anbelangt. Denn aus den amtlichen Erhebungen ist nicht ersichtlich, wie viele Attacken mit Stichwaffen es in dem Bundesland jährlich gibt.

Die SPD will das ändern und fordert eine eigene Stichwaffen-Statistik. Um die Brisanz ihres Antrags zu verdeutlichen, ließen der innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Hartmut Ganzke, und sein Kollege, Vizefraktionschef Thomas Kutschaty, alle Messer-Attacken von September 2017 bis März 2018 zählen.

Drei Messerattacken jeden Tag

Das Ergebnis ist alarmierend: 572mal haben Täter auf ihre Opfer eingestochen. Im Schnitt sind das mehr als drei Messerattacken pro Tag. Grund genug, beim zuständigen Minister nachzufragen. Der heißt Herbert Reul, Vater dreier Töchter und gelernter Soziologe.

Dem ZDF erläuterte der christdemokratische Innenminister, wie er das Problem in den Griff bekommen möchte: „Polizisten schützen wir dadurch, daß wir sie mit Schutzwesten ausstatten, dadurch daß wir sie vorbereiten in Schulungen auf solche Vorgehen, und Bürgerinnen und Bürger werden einfach sensibler sein müssen. Man muß nicht unbedingt Menschen nah an sich ranlassen.“

Messerattacken sind in Nordrhein-Westfalen ein blinder Fleck. Nicht, was die Berichterstattung angeht – in den Zeitungen liest man gefühlt täglich davon – sondern was die Statistik anbelangt. Denn aus den amtlichen Erhebungen ist nicht ersichtlich, wie viele Attacken mit Stichwaffen es in dem Bundesland jährlich gibt.

Die SPD will das ändern und fordert eine eigene Stichwaffen-Statistik. Um die Brisanz ihres Antrags zu verdeutlichen, ließen der innenpolitische Sprecher der Landtagsfraktion, Hartmut Ganzke, und sein Kollege, Vizefraktionschef Thomas Kutschaty, alle Messer-Attacken von September 2017 bis März 2018 zählen.

Drei Messerattacken jeden Tag

Das Ergebnis ist alarmierend: 572mal haben Täter auf ihre Opfer eingestochen. Im Schnitt sind das mehr als drei Messerattacken pro Tag. Grund genug, beim zuständigen Minister nachzufragen. Der heißt Herbert Reul, Vater dreier Töchter und gelernter Soziologe.

Dem ZDF erläuterte der christdemokratische Innenminister, wie er das Problem in den Griff bekommen möchte: „Polizisten schützen wir dadurch, daß wir sie mit Schutzwesten ausstatten, dadurch daß wir sie vorbereiten in Schulungen auf solche Vorgehen, und Bürgerinnen und Bürger werden einfach sensibler sein müssen. Man muß nicht unbedingt Menschen nah an sich ranlassen.“

Heißt im Klartext: Polizisten sollen besser ausgestattet und im Deeskalieren geschult werden. Und wer schützt die Bürger? Die sind sich selbst überlassen, Freiwild, im Zweifel selbst schuld. Die hanebüchenen Ratschläge erinnern an die „Armlänge Abstand“ von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die Frauen nach den Kölner Silvesterübergriffen geraten hatte, eine Armlänge Abstand zu mutmaßlichen Grapschern zu halten.

Potentielle Opfer sollen sich Reuls Strategie zufolge im öffentlichen Raum nicht mehr sorgenlos bewegen können, sondern statt dessen in einer permanenten Abwehrhaltung durch Nordrhein-Westfalens Straßen gehen und vor Angreifern zurückweichen. Dabei haben Angreifer – deswegen heißen sie ja auch Angreifer – es an sich, daß sie an ihre Opfer herantreten und sie an-greifen.

Aufgabe als Vater und Innenminister

Ob Reul als Vater diesen Ratschlag auch seinen drei Töchtern gab? Wohl kaum. Aufgabe eines Vaters ist es, seine Mädchen zu beschützen. Die Aufgabe eines Innenministers ist es, Phänomene wie tägliche Messerattacken zu analysieren und Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Einen wichtigen Tip könnte er von seinen Beamten auf der Straße bekommen. Denn über die heißt es in demselben ZDF-Beitrag: „Hinter vorgehaltener Hand sprechen viele Ermittler über einen Zusammenhang mit der Zuwanderung. Vor der Kamera nicht.“ Es wäre ein erster Schritt, das zu erkennen.

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blabla
blabla

Ganz ehrlich… wer immer noch über die Politiker schimpft nach dem Motto: warum tun die nix/ wacht auf/ helft uns…hat nix verstanden und geht davon aus, dass die ZIELE DER WIRTSCHAFT / POLITIK UND DIE DES VOLKES GLEICH SIND. IST ABER NICHT SO.. WENN MAN VON DEM GEDANKEN AUSGEHT DAS UNTERSCHIEDLICHE ZIELE VORLIEGEN ERGIBT AUCH DAS VERHALTEN DER MACHTELITEN SINN….: DENN: Die Politiker tun sehr viel und haben auch viel erreicht -> es läuft alles so wie ihnen vorgegeben wurde.. Somit : Sollziel erfüllt.. etappenziel erreicht.. nächste etappe aufhetzen.. übernächste Bürgerkrieg.. letzte Etappe Schlussklappe fürs Ursprünglich hier beheimatete Volk. So… Weiterlesen »

Ecker
Ecker

Der Ratschlag ist doch gut. Kauft er sich(zwar illegal, aber scheissegal) einen Teleskoposchlagstock, wäre bei einem Messerangriff der geforderte Mindestabstand zum Messerstecher dorch leicht zu erzielen.l

Meckertante
Meckertante

An Herbert Reul (CDU)

Was sind Sie denn für einer???
Im Kopf noch alles in Ordnung???

Wollen Sie uns verarschen???

Passen Sie gut auf sich auf und halten Sie „gemessenen Abstand“!!!

reiner tiroch
reiner tiroch

Wenn nun Frauen und Kinder als Freiwild gelten, dann bin ich auch dafür das das auch ab sofort für die Befürworter ohne Ausnahme gilt, gell?

Ralf Martin
Ralf Martin

Justiz und Polizei sind an der Korruption und am Hochverrat der Bilderberger Parteien beteiligt und halten daher brav die Fresse, wie es ihnen aufgetragen wurde. Daher ist von denen keinerlei Unterstützung der Bevölkerung zu erwarten. Die fallen uns lieber in den Rücken und beteiligen sich an der Zerstörung der Republik. Wenn wir, das Volk, von dieser Plage befreien wollen, dann müssen wir das schon mit Gewalt tun, denn freiwillig gehen die nie. Machen wir uns hier besser nichts vor: wir müssen unsere gesamte Führung und Justiz einsperren oder töten, anders wird das nichts. Und, ja, nun gehört dieser scheiß Islam… Weiterlesen »

Bert Brech
Bert Brech

Vorsicht beim „Reker-Gruss“!
Zu schnell „provoziert“ man die Goldstuecke mit einer „verbotenen Grussformel“, die „wehren“ sich dann ihren „archaischen Traditionen“ entsprechend mit Messern, und der Deutsche ist wieder „der Dumme“. /;=)

Aron
Aron

Eine kleine Hoffnung ,dass es auch seine Familie trifft,,, vielleicht gibt es ihn zu denken.

Hiro Shima
Hiro Shima

Der Abschaum der Menschheit hat sich in den letzten Jahrzehnten an den Schaltstellen der Republik festgesetzt. Das sind Menschen denen alles einfach scheißegal ist, die Prototypen der 68er Generation.

Sahia
Sahia

Der und die anderen Kasper wissen doch gar nicht mehr wie sie dieser Situation Herr werden sollen.
„Die Geister die ich rief werde ich nicht mehr los“!Schade ,dass es die Verursacherin dieser Misere,diese Merkl, nicht mal direkt betrifft.

illo
illo

Je rasanter wir in den Abgrund stürzen, desto schneller können wir uns wieder aus ihm erheben und den ganzen Dreck, der mit hinunter gestürzt ist, dort begraben.
Je schneller, desto besser.

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