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Prozess in Italien: Peruaner vergewaltigen 22-Jährige – Freispruch, weil Opfer „zu männlich“ aussieht

Prozess in Italien: Peruaner vergewaltigen 22-Jährige – Freispruch, weil Opfer „zu männlich“ aussieht
Peruaner vergewaltigen 22-Jährige – Freispruch, weil Opfer „zu männlich“ aussieht, Foto: Cisl Marche via Twitter

Zwei Peruaner, die eine 22-Jährige brutal vergewaltigt hatten, sind vor Gericht freigesprochen worden. Die Richterinnen waren zur Überzeugung gelangt, dass das Opfer zu männlich aussehen würde und demnach eine Vergewaltigung mitnichten im Interesse der beiden Triebtäter gelegen haben könne.

von Manfred Ulex

Es klingt wie ein schlechter Scherz, aber es ist die Realität. Zwei Peruaner hatten bereits im März 2015 eine 22-Jährige in Italien vergewaltigt. Die junge Frau, die ebenfalls aus Peru stammt, besuchte mit den beiden zusammen die Abendschule. Nach dem Unterricht trafen sie sich zum Biertrinken und gingen gemeinsam in einen Park. Dort kam es dann zum gewaltsamen Übergriff, wobei einer der beiden Männer die brutale Vergewaltigung vollzog, während sein Kumpane Schmiere stand.

Wie sich später bei einer Untersuchung im Krankenhaus herausstellte, dürften die Täter die Frau zunächst mit einem starken Beruhigungsmittel gefügig gemacht haben, welches sie in ihr Getränk gemischt hatten. Deutliche Rückstände davon fanden sich in ihrem Blut. Eindeutige Verletzungen im Genitalbereich wiesen zudem auf den gewaltsamen Sexualverkehr hin.

Aufgrund dessen wurden die beiden Peruaner im Jahre 2016 angeklagt und verurteilt, der Haupttäter zu fünf Jahren Haft, sein Freund, der Wache stand, zu drei Jahren. Weil sie damit nicht einverstanden waren, ging der Fall in die nächste Instanz an das Gericht in Ancona. Dort wurden die beiden Triebtäter dann freigesprochen. Die absurde Begründung: Das Opfer sieht zu männlich aus.

Sie haben richtig gelesen, die Richterinnen waren absolut davon überzeugt, dass es aufgrund der angeblich zu maskulinen Optik der geschändeten jungen Frau definitiv keine Vergewaltigung gewesen sein könne. Außerdem hielt es das Gericht für wahrscheinlich, dass die 22-Jährige den sexuellen Übergriff ausdrücklich gewollt und einen der beiden Männer geradezu zum Geschlechtsverkehr gedrängt habe.

Ganz offenbar spielt das Aussehen eines Opfers sexueller Gewalt mittlerweile schon eine Rolle für die Beurteilung, ob der ungewollte Geschlechtsakt eine Straftat darstellt oder nicht – zumindest wenn die Täter Migranten sind. Man stelle sich einmal vor, zwei Einheimische hätten sich an der jungen Frau vergangen – wie wäre das Urteil wohl in diesem Fall ausgegangen?

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Robert
Robert

Interessant auch noch dass es Richterinnen waren. Hass auf das eigene Geschlecht. Lesben?
Egal. Sie haben das Gesetz zu vertreten. Ich dachte auch zunächst solche Arschlöcher können nur in der BRD sitzen.

Und die zwei Dreckskanacken. Hinter das Haus , Kopfschuss und in einem Scheisshaufen vergraben.

Wo ist der Vater des Mädchens?
Ich hoffe er ist echter Italiener und liquidiert diesen Müll.

NRW-Bürger
NRW-Bürger

Wenn ich die junge Frau wäre, wär das jetzt der Zeitpunkt, zudem ich den Innenminister mit ins Boot und den Fall neu aufrollen lassen würde.
Wenn er dann, wider Erwarten, NICHT einen neuen Prozeß anstößt, ist er ein Blender der Marke „böser Bulle“ und somit enttarnt.
Ich hätte nicht gedacht, daß derartige Urteile unter Salvini überhaupt noch möglich sind.

Herbert Huber
Herbert Huber

NRW-Bürger,
Nicht alle Italiener sind auf der Linie wie der Lega Nord-Innenminister Matteo Salvini;- sogar innerhalb der Regierung wird seine parlamentarische Immunität in Frage gestellt wie zu erfahren auch
in der Systempresse vor etlicher Zeit. Auch in Italien tun die Systemlinge von Politiker alles um zu
verhindern, dass Italiens verfehlte Migrationspolitik offenbar wird und gerade heute Vormittag hat
RAI2 -Nachrichten wieder berichten müssen, dass wieder ein türkisches Schiff voll von jugendlichen
Afrikaner vor Hafen im Süden von Italien angelegt hat…

Mortimer von Zitzewitz
Mortimer von Zitzewitz

typisch Katholiken…

Irmiwe
Irmiwe

Glauben Sie wirklich dass die katholische Kirche dieses Unrecht noch begünstigt ..
Ich habe denen ja schon viel zugetraut , aber mit jeder Offenlegung des nächsten Skandals ist man immer wieder starr vor Schreck .

nordsee-marie
nordsee-marie

Welch Argumentation ! Sehe ich zu männlich aus, habe ich bei einer Vergewaltigung Pech. Trage ich Rock/ Kleid/ Müllsack, bin ich zu aufreizend und habe auch Pech. Wer entscheidet, ob eine maskuline Optik vorliegt oder nicht ? Egal, wie ich es drehe, das Opfer hat immer die Popo-Karte gezogen .

Und … Naja…. eine Vergewaltigung kann nun wirklich nicht im Interesse der beiden Vögel gelegen haben – das erklärt ja auch einwandfrei die Gabe von Beruhigungsmittel.

Sorry, aber so langsam könnte ich einfach nur k……

Freidenker
Freidenker

Diesen Richterinnen kann man nur wünschen, dass sie baldmöglichst auch vergewaltigt werden – weil sie wie Tunten ausgesehen haben sollen.
Die Dreistigkeit, mit der die Justiz heutzutage Unrecht spricht, verdient eine Extra-Bestrafung, wenn der Rechtsstaat wieder hergestellt ist. Diese Rechtsbeuger gehören sofort ins Gefängnis – am besten mit ihren „Lieblingen“ in eine Zelle gesteckt, wo die Wärter geflissentlich übersehen, dass die komplette Zellenbelegschaft über sie drübersteigt.

Solch einer Unrechtsjustiz kann man nur noch ins Gesicht spucken!

Aufgewachter
Aufgewachter

Und das in Italien…
Solch einen Schwachsinn hätte ich jetzt nur der deutschen „Justiz“ zugetraut!

Finsh
Finsh

Deutsche Politiker und Rechtssprecher haben doch kein Monopol auf ihre Idioten. Die gibt es überall.

Michael Schärfke
Michael Schärfke

Egal wo in dieser angeblichen westlichen Wertegemeinschaft…: es wird allerhöchste Zeit, dass massenhaft Richter und Verteidiger vergewaltigt werden, von mehr darf ich öffentlich momentan noch nicht träumen. Nur so schafft man ein juristisches Gleichgewicht, damit endlich auch die Schreibtisch-Mittäter AM EIGENEN LEIB die Verbrechen ihres kranken perversen Denkens erfahren.

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