Meinung

Die österreichische Regierung wird von Deutschland aus abgesetzt – Woran erinnert das?

Die österreichische Regierung wird von Deutschland aus abgesetzt – Woran erinnert das?
Das Original und die billige Kopie: Reichskanzler Adolf Hitler und Kanzler-Darstellerin Angela Merkel

Handstreichartig hat Deutschland die österreichische Regierung aus dem Amt geputscht. Staatsclown Jan Böhmermann und das faschistische Zentrum für politische Schönheit bauen die Falle, die linksgrün versifften und völlig entarteten Schmutzliteraten von Süddeutscher Zeitung und Spiegel zünden die mediale Bombe und Kanzler-Darstellerin Angela Merkel sägt gemeinsam mit dem Altparteienkartell und mit jeder Menge gespielter Empörung, faktisch über Nacht, den österreichischen Vizekanzler und FPÖ-Vorsitzenden Heinz-Christian Strache ab.

von Vera Lengsfeld

In Deutschland trage der Europawahlkampf hysterische Züge, war neulich in der BZ von Gunnar Schupelius zu lesen. Statt über die europäischen Probleme zu diskutieren, würden die Wähler unter Druck gesetzt. Die Aufrufe, „richtig“ zu wählen, also keinen EU-kritischen Parteien die Stimme zu geben, sind inzwischen nicht mehr zu überblicken. Was die „richtigen“ Parteien wollen, das verraten sie auf ihren Plakaten und in ihren Äußerungen nicht. Dort findet man Leerformeln wie „Kommt zusammen“ oder „Europa ist die beste Idee, die Europa je hatte“ oder Beschwörungen, den „Populisten und Hetzern bei dieser Wahl die rote Karte“ zu zeigen.

Hinter diesem Gedöns entdeckt man ein Bild, das der „nationalen Front“ der DDR erschreckend ähnelt. Die etablierten Parteien haben übereinstimmende Programme, die nur in Details voneinander abweichen. Sie wollen alle die Zentralregierung in Brüssel stärken, offene Grenzen und das Bleiberecht für alle Migranten, auch für alle illegalen Einwanderer. Das kann nur gegen den Willen der Mehrheit der Europäer, einschließlich der Deutschen, geschehen.

Diese Ziele stehen somit im diametralen Widerspruch zu dem, was Heinrich August Winkler den Leitsatz der Gründungsakte des Westens nennt: Den „consent of the governed“, der unausgesprochnen Übereinkunft der Regierten mit den Regierenden. Kein Geringerer als Thomas Jefferson hat dieses wechselseitige Einverständnis in der Präambel der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 für grundlegend für eine funktionierende Demokratie erklärt.

Spätestens seit dem Sommer 2015 gibt es, nicht nur aus Winklers Sicht, diese Übereinstimmung der Regierten mit den Regierenden nicht mehr. Oder genauer: Seit der Entscheidung von Kanzlerin Merkel, unkontrollierte Masseneinwanderung nach Deutschland und damit nach Europa zuzulassen, ist die Kluft zwischen Regierenden und Regierten nicht mehr zu übersehen. In einer Demokratie sind Gesetzgeber und Regierungen auf die Zustimmung der Bevölkerung angewiesen. Wenn die Zustimmung verweigert wird, müssen sie entweder ihre Politik ändern, um die Übereinkunft wieder herzustellen, oder sie müssen zu diktatorischen Mitteln greifen, um gegen den Willen der Regierten zu agieren. Der Europawahlkampf zeigt, dass sich die glühenden Europäer, wie sich die Anhänger eines europäischen Zentralstaates gern bezeichnen, den Weg des Durchpeitschens ihrer Politik gewählt haben.

Ungeachtet seiner Geschichte, die Deutschland immer ins Verhängnis gebracht hat, wenn es an seinem Wesen die Welt genesen lassen wollte, drängeln sich die deutschen Eliten wieder danach, tonangebend zu sein und den anderen vorzuschreiben, wo es lang zu gehen hat. Dabei begnügen sie sich nicht mehr, nur „Vorbild“ sein zu wollen, sondern anderen Ländern soll gezeigt werden, was sie zu tun haben. Nun ist aus Deutschland heraus eine österreichische Regierung gestürzt worden. Den staatsnahen Medien scheint die verhängnisvolle Parallele aber nicht aufzufallen – oder sie wird verdrängt, weil man eben nicht wählerisch mit den Methoden sein kann, um das vermeintlich Gute zu befördern. Wie sagte doch der ruchlose Chef des berüchtigten „Zentrums für politische Schönheit“? „Gegen Nazis wenden wir nur Nazimethoden an.“ Damit hat er auf den Punkt gebracht, warum der nationalsozialistische Ungeist in seiner Truppe so erschreckend vital ist. In denjenigen, die Nazimethoden praktizieren, lebt der Nazigeist weiter.

Nun waren es die Österreicher, die mit totalitären Mitteln zu Fall gebracht wurden. Das bundesdeutsche Establishment schwelgt in gar nicht so klammheimlicher Freude. Es hat sichtbar kein Problem damit, dass deutsche politische Säuberer sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes eingemischt haben – mit Mitteln, die in Deutschland strafbar sind, wie der Ex-BND-Chef August Hanning und der Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen klar gemacht haben. Hanning sprach in einem ntv-Interview von Nachrichtendienstmethoden, die hier zur Anwendung gebracht wurden. Was es bedeutet, dass die Regierung eines Landes nicht mehr von den eigenen Wählern abgewählt, sondern von fremden, gesichtslosen Mächten, von denen man nur weiß, dass sie deutsch sind, zu Fall gebracht wird, darüber kann man nicht nachdenken, ohne zu frösteln.

Es mag Leute geben, die sich damit beruhigen wollen, dass es mit Heinz-Christian Strache keinen Falschen getroffen hat. Das ist richtig, was den Mann betrifft, aber leider Vogel-Strauß-Politik. Als Nächsten wird es Sebastian Kurz treffen. Es kursieren jetzt schon im Internet Bonmots wie: „Jetzt muss Kurz kürzer gemacht werden“. Der österreichische Bundeskanzler steht auf der Abschussliste der Linken, seit seiner Initiative, die so genannte Balkan-Route zu schließen und damit die unkontrollierte Masseneinwanderung abzubremsen. Als er vor achtzehn Monaten nach der Wahl seinen Auftrag ernst nahm und zügig eine Regierung entsprechend des Wählerwillens bildete, statt einen ebensolchen unerträglichen Eiertanz aufzuführen, wie er zeitgleich in Deutschland stattfand, der nur dem Erhalt und der Zementierung von möglichst viel Macht diente, wurde der Wunsch, den politischen Jungstar loszuwerden, noch dringender. Gänzlich zur Hassfigur der Linken wurde Kurz als sich herausstellte, dass seine Regierung populär war und Reformen durchführte, die mit seinem vorherigen Koalitionspartner unmöglich waren. Für viele Europäer war die österreichische Regierung ein Hoffnungsschimmer. Dieses Modell musste offensichtlich aus Sicht der Eurokraten weg, egal wie.

Allerdings hat Sebastian Kurz zum Erfolg seiner Feinde beigetragen. Statt nach dem schnellen Rücktritt von Strache und seinem Fraktionsvorsitzenden Johann Gudenus vielleicht noch den Rücktritt des FPÖ-Innenministers zu verlangen, aber an der Koalition festzuhalten, hat er sich jagen lassen. Wenn er mit der Begründung, dass er sich nicht aus Deutschland heraus mit strafbaren Methoden seine Regierung zerlegen lasse, an der Koalition festgehalten hätte, wäre der Machtkampf zu seinen Gunsten ausgegangen.  Er hätte so seine politische Zukunft retten können, die jetzt in den Sternen steht.

Mit der FPÖ ist so viel Porzellan zerschlagen, dass eine Wiederauflage der Koalition fast unmöglich ist. Ebenso undenkbar erscheint, dass es eine Koalition mit links-grün unter seiner Kanzlerschaft geben könnte. Die werden seinen Kopf als Preis für die Koalition fordern. Das Hoffnungsmodell Österreich ist zerschlagen. Wie stark sich das auf die Europa-Wahl auswirkt, wird man abwarten müssen. Eigentlich sollte den Wählern klar geworden sein, auf welch abschüssigem Pfad zum Gesinnungstotalitarismus sich die glühenden Europäer befinden. Was mit Österreich gemacht wurde, ist nur der momentane Tiefpunkt des politischen Verfalls.

Unbotmäßige Regierungen werden mit dubiosen Methoden abgesetzt. Die Verteidiger staatlicher Souveränität werden gebrandmarkt. Die Entmachtung nationaler Parlamente wird zur Stärkung der Demokratie erklärt. Die etablierten Parteien, deren Aufgabe es ist, den Wählern entscheidungsfähige politische Alternativen vorzulegen, haben sich von dieser Aufgabe verabschiedet. Sie stellen bloße Worthülsen zur Wahl und betreiben damit eine Entkernung der Demokratie und verbergen ihre Wählerverachtung kaum noch. Sie demonstrieren, dass in Europa nicht mehr der Souverän bestimmt, sondern ein gesichts- und verantwortungsloses Konglomerat aus Politik, Medien, NGOs, die Vereinigungen wie das Zentrum für politische Säuberungen und die Antifa die Drecksarbeit machen lassen. Jeder, der am Sonntag zur Wahl geht, sollte sich das klar machen.

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Harald
Harald

Merkel ist das Produkt der deutschen Waehlerschaft. Das darf man bei noch so grosser Abneigung nicht vergessen. Zugute muss man der Waehlerschaft aber halten, dass nie in den Zeitungen steht wieviel Mist sie gebaut hat, wie sie im Ausland verachtet wird und wer ihre tatsaechlichen Auftraggeber sind. Aufklaerung tut Not.

edelstahl III.dt
edelstahl III.dt

1-8 war zumindest nicht antideutsch eingestellt. Und nach dem, was Wir seit Unserem Aufwachen, teilweise diffus bereits lange davor, erfahren mussten dank Netz (Kommentarforen, Links), halten Wir weder von alliiertenoffizieller Geschichtsschreibung etwas noch von scheindeutschstaatlichem KasperlTheater, alle PolitWracks eingeschlossen. Einst hielten Wir das Uns bekannte Deutschland für das Beste in der Welt…. Jetzt ist es nur noch ein finanz- und meinungsversklavtes sowie politverhunztes RestRumpfDeutschland. Wüssten Wir von einer rettenden Verschwörung……nichts in Bild, Schrift und/oder Ton gäben Wir weiter an Volksschädlinge, Parasiten, Volksfeinde. Übrigens galt niemals das Selbstbestimmngsrecht der Völker für das reichsdeutsche Volk, verboten der damals von der OstMark (Deutschösterreich)… Weiterlesen »

Heini Pappdachnagel
Heini Pappdachnagel

Miss Piggy,die Chefin der Muphet Show.

edelstahl III.dt
edelstahl III.dt

Mit Verlaub…keine Beleidigung von Miss Piggy, dem einzigen Original.
Das andere Existenz ist nicht einmal eine verschissene KopieKopie.
Ansonsten TauF.

Bernd
Bernd

Vera Lengsfeld positioniert sich stark zionistisch und versucht im Sinne der Zionisten in der BRD Andersdenkende auszugrenzen. So räumte sie das Feld, weil sie nicht zusammen mit der Bürgerbewegung pro Deutschland gegen kommunistischen Totalitarismus demonstrieren wollte.

Brockenteufel
Brockenteufel

Also das Foto oben ist für den Eimer. IHN mit Angela gleichzusetzen, ist eine Beleidigung für IHN!!! ER war vielleicht kein „lieber Junge“, aber dieses Verbrechen, Deutschland zu beseitigen, wäre ihm nicht mal im Traume eingefallen.

der schöne Karl
der schöne Karl

Klar, Merkel ist ein Haufen Dreck, den ich in meinem Garten nicht untergraben würde. Das sowas möglich ist, daß das von uns ausgeht, ist einfach der Hammer. Das wäre in einem Europa Marke EWG niemals möglich gewesen. Aber was heißt das schon in dem heutigen Gebilde, das sich EU nennt. Die Nationen werden zu Nähe verpflichtet und auf einmal ist jeder der größte Feind seines Nachbarn. Europa ist so zerstritten wie noch nie zuvor. Das ist Merkels Werk. Europa befindet sich in demselben Zustand wie Merkels Fingernägel. Eine Entschuldigung bei Österreich ist Pflicht. Und Böhmermann – meine Güte, was für… Weiterlesen »

Miki Mason
Miki Mason

Böhmermann ist nichts weiter als ein Hund der seinen Arsch immer schön hinhalten muss damit jeder da reinficken kann.

Zuschauer
Zuschauer

sucht doch mal heraus , wo der smarte „Kurze“ sein Haupzquartier in Wien hat.
Danach sucht mal wo der Kalergie Verein „Paneuropäische ..“ sein Hauptquartier hat, Sollte es Euch dann so gehen wir mir, das Ihr auf die gleiche Wiener Adresse trefftt. Herzlich Willkommen im Programmheft des Schmierentheaters!

antony
antony

@ Zuschauer Bingo; den Nagel genau auf den Kopf getroffen, diese V…er!

Paul
Paul

Die Geschichtskenntniss ihres Verfasser ist quasi „unter aller Sau“

Harry
Harry

Dummes Zeug,38 wollten 99,7% den Anschluß an das Deutsche Reich.Das kann ich mir heute garnicht mehr Vorstellen!

Kevin
Kevin

Liegt eventuell daran, dass es das Deutsche Reich Römischer Nation nicht mehr gibt.

dt.Widerstand
dt.Widerstand

IM Erika wächst aber kein Schnauzer-sonst wäre das noch deutlicher !!!

Stefan
Stefan

@dt.Widerstand, das kannste so zusammen fassen:
Napoleon hat versucht Europa zu überrennen und ist gescheitert.
Hitler hat versucht Europa zu überrennen und ist gescheitert.

Nun versucht es IM Erika UND auch die wird scheitern.
Ein gemeinsames Europa,wo man als Bürger frei von A nach B fahren kann…ok
LKW Verkehr ohne Kontrollen auch ok.
Aber Wirtschaftlich geht es nun mal nicht!!!
Ja, richtig, einen Schnauzer hat IM Erika nicht,aber immer sieht man die Olle mit der Raute….das dürfte reichen.

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