Deutschland

George Soros‘ Einfluss auf Deutschland: Sieht so gelebte Demokratie aus?

George Soros‘ Einfluss auf Deutschland: Sieht so gelebte Demokratie aus?
November 2018: Justizministerin Katarina Barley empfängt George Soros in Berlin

Das Demokratieverständnis von George Soros, milliardenschwerer Spekulant und Drahzieher des UN-Migrationspakt, darf bekanntlich als recht eigenwillig bezeichnet werden. Nun will der 89-Jährige auch Deutschland nach seinem Willen umkrempeln.

von Andreas von Rétyi

Wo sein Netzwerk aktiv wurde, folgten nicht selten Unruhe und Kollaps. In osteuropäischen Ländern erfreut er sich nicht gerade großer Beliebtheit. Der janusköpfige George Soros, für die »linksliberalen« Eliten eine wahre Lichtgestalt, gründete sein Stiftungsnetzwerk der Open Society Foundations (OSF), um eine offene Gesellschaft und demokratische Prinzipien zu fördern. Doch halten sich die OSF selbst eher verschlossen. Gesellschaften durch massive politische Einmischung zu verändern, kann zudem schnell mit demokratischen Grundsätzen kollidieren. In Polen, wo George Soros im Mai 1988 die Stephan-Báthory-Stiftung als erste private Stiftung gegründet hatte, erklärte Jarosław Kaczyński als Vorsitzender der PiS-Partei, George Soros wolle »Gesellschaften ohne Identität« schaffen.

Der russische Präsident Wladimir Putin verwies die OSF des Landes. Hinsichtlich der Vorwürfe gegen Russland, sich in die US-Wahlen eingemischt zu haben, verlangte er eine Differenzierung: »Soros zum Beispiel mischt sich überall ein. Aber was ist das? Die Position des amerikanischen Staates? Nein, das ist die Position einer Privatperson«, so Putin. Bekanntlich ist auch US-Präsident Donald Trump kein Freund von George Soros. Ungarns Regierung hat George Soros geächtet, jetzt sucht seine Organisation dafür unter anderem Asyl in Deutschland, um auch hier Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Ist Deutschland nun zu undemokratisch für George Soros – oder am Ende gar zu demokratisch?

In Deutschland »investieren«

Zunächst einmal darf George Soros sich nicht beklagen: Hierzulande verteidigen ihn Politiker und Leitmedien zumeist hingebungsvoll. Das Wirtschaftsmagazin Capital gab im September 2017 zwar zu: »Es stimmt also, George Soros nutzt sein immenses Vermögen, um politischen Einfluss zu nehmen. Es stimmt auch, dass er damit Erfolg hat …«, Capital betont dann jedoch gleich: »Aber darum geht es den Kritikern nicht. Sie kritisieren George Soros nur, um Widerspruch zu erschweren und so ihre Macht auszubauen. Gerade die autoritärsten Machthaber der westlichen Welt zählen zu seinen lautesten Kritikern.« Kritisieren sie George Soros wirklich nur, um ihre eigene Macht zu mehren, ohne faktische Argumente? Nur einmal angenommen, das stimmte wirklich: Legitimierte sich dadurch eine dermaßen starke Einflussnahme durch eine Privatperson, die kein politisches Amt innehat und daher offiziell keinerlei Verantwortung übernommen hat? Und warum will George Soros jetzt großzügig in Deutschland »investieren«, wo er zuvor großzügig in viele demokratisch »zurückgebliebene« Nationen investierte, um (s)eine offene Gesellschaft zu fördern?

Die in Ungarn unerwünschte Soros-Organisation hat ihren Sitz jetzt in Berlin. Am 20. Juni erklärte die dortige OSF-Direktorin Selmin Çalışkan: »Wir schauen uns die Möglichkeiten an, Akteure im Osten Deutschlands, die unsere Werte teilen, zu unterstützen.« Die Welt berichtete, George Soros erwäge nach dem Erstarken der AfD in Ostdeutschland, sich nun genau dort zu engagieren.

Die EU und das Politbüro

Vor der Europawahl hatte George Soros wieder einmal eine »Warnung« abgegeben, auf der Internetpräsenz von Project Syndicate – anteilig ein Soros-Kind und eine Organisation, der es darum gehe, weltweit eine unabhängige Presse zu fördern. Das geschieht dann gewiss am besten durch einen solchen Zusammenschluss aus Hunderten von Zeitungen und Magazinen aller Herren Länder. Wie auch immer, bei Project Syndicate äußerte sich Soros besorgt, die Europäische Union könne das gleiche Schicksal erleiden wie das sowjetische Politbüro 1991. Ein etwas seltsamer Vergleich. George Soros warnte vor einem Wettbewerbsvorteil der europakritischen Kräfte. Schuld daran sei das »veraltete Parteiensystem in den meisten europäischen Ländern« und unter anderem auch »der Mangel an rechtlichen Instrumentarien, Mitgliedstaaten zu disziplinieren, die Gründungsprinzipien der Europäischen Union verletzen«. Auf wen er dabei abzielte, war klar.

Auch, dass ihm nationale Selbstbestimmung und Souveränität ein konservativer Dorn im Auge sind. Wie schnell aber eine Disziplinierung bereits automatisch wieder diktatorische Züge tragen kann, steht dabei gar nicht zur Debatte. George Soros beklagt natürlich den zunehmenden Rechtspopulismus, beobachtet aber durch seine Brille auch Positives. So seien »die deutschen Grünen als die einzige verlässliche proeuropäische Partei ihres Landes aufgestiegen, während die AfD – außer im früheren Ostdeutschland – ihren Höhepunkt erreicht zu haben scheint«.

Bei der Schwergewichtigkeit der Worte von George Soros, aber auch dem Einfluss seiner OSF sowie angesichts des tatsächlichen Wahlergebnisses dürfte klar sein, wie diese Aussagen zu bewerten sind. Allein in Deutschland unterstütze Soros bereits rund 50 »zivilgesellschaftliche Organisationen«, erklärt Selmin Çalışkan. Und was will er in Deutschland bewirken? Natürlich, nur Gutes. Çalışkan: »Im ersten Schritt werden wir im Osten Berlins und Umgebung zusammen mit Partnern vor Ort eine lokale Initiative zur Bekämpfung von Hassverbrechen ins Leben rufen.« Alles ist bereits gut durchgeplant, nur bleibt offen, wie einseitig die Verfolgung von Hassverbrechen dabei ausfallen wird. Die OSF erwägt vor allem, sich in Deutschland wegen des Erstarkens der AfD zu engagieren. Wenn bestimmte Wahlergebnisse nicht genehm sind, muss also korrigierend in den demokratischen Prozess eingegriffen werden.

Schöpferische Zerstörung

In Budapest musste die von George Soros mitbegründete Central European University (CEU) ihre Zelte abbrechen, nicht zuletzt, weil Ministerpräsident Orbán deren Unabhängigkeit anzweifelte. Aus welchen Gründen engagieren sich Philanthropen im Bildungswesen? Michael Ignatieff, Präsident und Rektor der CEU, macht aus seinem Groll keinen Hehl: »Wenn Soros nicht existierte, hätte ihn Orbán erfunden.« Nun, vice versa wohl auch.

Jedenfalls etabliert sich die CEU jetzt in Wien und ist dort hochwillkommen. Im September will die Uni ihren Betrieb aufnehmen. Und gerade kürzlich erst überreichte der österreichische Notenbankgouverneur Ewald Nowotny den Schumpeter-Preis an George Soros, der diese Auszeichnung laut Der Standard mit Freude angenommen und seine Verbundenheit mit Österreich betont habe. Der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter entwickelte das Konzept der »schöpferischen Zerstörung«, zu dem Soros sich stets hingezogen gefühlt hat.

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Claus Arnold
Claus Arnold

George Soros ist der Erzfeind Russlands und Deutschlands. Russland sollte versuchen, die AfD in Deutschland stärker zu unterstützen. Wenn aus Deutschland, dem Herz Europas, ein Multikulti Land mit Millionen von Einwandern wird, ist das für Russland bestimmt nicht in seinem Interesse.

Politikzweifler.
Politikzweifler.

Ich denke als Deutsche, dass durch die kostenlose Gesundheitsvorsorge der von der BRD-Regierung massenhaft eingeladenen „sogenannten Flüchtlinge“ zuerst einmal die Kosten für das Gesundheitswesen unkontrolliert zu Lasten der deutschen Einwohner hochgetrieben werden und dadurch das BRD-Gesundheitswesen in vielen Bereichen teilweise überfordert wird! Sehr viele BRD-Einwohner haben sich bereits darüber beklagt, dass sie keinen Termin bei einem Facharzt erhalten können, bzw. dass die Wartezeiten -auch in dringenden Fällen- oftmals mehr als einen Monat betragen! Meine Frage dazu: Warum erfolgt bei der Inanspruchnahme von notwendigen medizinischen Leistungen nicht eine Unterscheidung von Leistungsträgern, d.h. berufstätigen Einwohnern der BRD und sogenannten Asylsuchenden, d.h. nicht… Weiterlesen »

Esperos
Esperos

Die totale Kapitulation eines Bayern: Jawohl Herr hofstranze : Ihre totale charakterlose Unterwerfung unter eine befehlsempfängerin Merkel schöpft grandiose Auswege aus der „sinkenden Kriminalität“ mit furchterregenden Anstiegen bestialischer greultaten ihrer Emigrantenbefehlsgeber , selbst gesteuert von unbekannten kriminellen der hohen Ebene. Aber Sie haben umwerfende Lösungen: Verstärkte Sicherheit von Bahnhöfen, und dann : verstärkte Sicherheit von Straßen , Schulen, Einkaufszentren, Krankenhäuser, religionstempeln, Flughäfen , Restaurants, Diskus, Freibädern, usw. usw. usw. – und das ist es denn ? Muslimische Polizisten? Deutsche Polizei an den anger und dem Hass den „gutdeutschen“ irren ausgesetzt? Sog . Politiker ihrer Art in milliardenschweren Sicherheitszonen mit burggräben… Weiterlesen »

Franz-Josef Liebing
Franz-Josef Liebing

Soros besticht durch Geld, die Grünen durch Größenwahn. Beide gehören auf den Kompost.

Raccoon
Raccoon

Es ist kein Geheimnis das die Europäische Union als übergeordnete Instanz längst damit begonnen hat die Souveränität ihrer einzelnen Mitgliedstaaten abzuschaffen. Da kommt ein Herr Soros doch gerade recht, um diese Entwicklung auch noch positiv zu verkaufen und Kritiker mundtot zu machen. Er ist nicht der einzige der in diesem „Spiel“ mitmischt ein Blick auf die sogenannte Bertelsmann Stiftung ist hier auch sehr erhellend. Und was insbesondere die deutsche Medienlandschaft so braucht man nur die Berichterstattung über Herrn Macron zu betrachten der hier als Lichtgestalt verkauft wird. Wogegen die französische Berichterstattung sieht da ganz anders aus. Die EU ist ein… Weiterlesen »

Xaver
Xaver

was hat er der Barley bezahlt dafür?

Peter Funger
Peter Funger

Wieder so eine Zionistenhure.
Was hat die mit diesem Vieh zu schaffen???

Uwe Stieler
Uwe Stieler

Ich glaube nicht mehr daran dass sich durch Wahlen irgendetwas ändern wird. Es wird wohl ein Bürgerkrieg notwendig sein um diesen Wahnsinn zu beenden. Unsere so genannte „Regierung“ macht alles damit es so weit kommt.

Reiner Tiroch
Reiner Tiroch

Da wundern sich die Politiker wenn es Morddrohungen hagelt? Ihr lieben Politiker gebt halt endlich zu, dass der Soros in Europa 1,5 Milliarden Afrikaner umsiedeln will. Damit euch keiner auf die Schliche kommt, nennt mann in einer Statistik welchen Gruppen ankommen. von Afrikanern ist da nix zu lesen, aber, unter dem Punkt „andere“ sind 390.000 aufgeführt als stärkste Truppe. Ihr verfluchten Verarscher!

Brankoo Taroo
Brankoo Taroo

soros & seine grün-linke-antifa, die neuen nazis ist dem untergang geweiht , das sind die letzeten zuckungen seiner perfiden hirnwindungen, der stinkt vom kopf her ! noch fragen ?

Brankoo Taroo
Brankoo Taroo

der ist krank in der birne , was will der in deutschland, gibt ihn das lezte geleit er hat den tot verdient der alte sack

Bernd Welzel
Bernd Welzel

aber noch Viel -Viel Furchtbarer ist das sich wider einmal die SPD und dann noch von Frau Barley vor den Karren spannen lässt ,wie weit geht die Demütigung gegen das Deutsche Volk von der SPD noch , gibt es denn da immer noch Steigerungen ??
Zum 01 September 2019 muss dieser auf Deutschland Hassende Verein SPD Geschichte sein !!
Ureinwohner Deutschlands erwachet.

Gerard Frederick
Gerard Frederick

Stimmt nicht; der ist erheblich gesunder als der heutige Durchschnittsdeutsche Clown der ununterbrochen ¨Nazi¨ kreischt. Dieser Mann ist das ÜBEL schlechthin, er weiss haargenau was er tut.

Bernd
Bernd

„die neuen nazis“
ein mal noch und die Kippa fliegt!

Gerard Frederick
Gerard Frederick

Die neuen Nazis? Mein Gott, wie verdummt muss man denn sein, diesen heutigen Abschaum mit ¨Nazis¨ zu vergleichen? Zur damaligen Zeit stand die gesunde Familie an derf Spitze von ALLEM und es wurde alles nur mögliche unternommen um die Familienstruktur und ein gesundes Verhalten zu garantieren und zwar erfolgreich! Die heutige Ignoranz ist himmelschreiend und unsre Todfeinde lachen sich ins Fäustchen

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