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Niederlande bereitet sich mit Gold auf Zusammenbruch des Wirtschaftssystems vor

Niederländische Zentralbank bereitet sich mit Gold auf Zusammenbruch des Wirtschaftssystems vor
Niederländische Zentralbank: Gold ist einzig vertrauenswürdiger Anker

Auf der Webseite von De Nederlandsche Bank (DNB), der niederländischen Zentralbank, hat ein Text über den Goldvorrat der Bank für Aufsehen gesorgt. Dort heißt es, dass bei einem Systemzusammenbruch, einzig und allein Gold Sicherheit bieten würde, um neu zu beginnen.

von Roman Baudzus

Wir scheinen langsam aber sicher in jene Zeit eingeschwenkt zu sein, in der das Vertrauen in Fiat- und Papierwährungen in aller Welt am Schwinden ist. Vor nichts Geringerem hatten wir Sie über den Verlauf der vergangenen zehn Jahre wiederholt gewarnt!

Ein so genannter „Reset“ des krebskranken Geldsystems erschien mir persönlich nachweislich stets als die vorstellbarste aller Entwicklungen, auf die sich unsere Welt zu bewegt. Dass eine verstärkte Positionierung in Sachwerten – und hier allen voran PHYSISCHEN Edelmetallen – im Falle eines solchen Ausgangs unausweichlich sein würde, zeichnete sich ebenfalls seit geraumer Zeit ab.

Gold-ETFs: Im Notfall gibt’s Dollar statt Edelmetall!

In diesem Zusammenhang hatte ich Ihnen über die letzten Jahre wiederholt die immense Blase an den Papiergoldmärkten – wahrscheinlich die größte Blase von allen an den Finanz- und Vermögenswerten – vor Augen geführt Ich hatte Sie darüber hinaus darauf aufmerksam gemacht, Ihr Vertrauen nicht blind in Gold-ETFs zu setzen, nachdem ich vor vielen Jahren den Prospekt des SPDR Gold Trust studiert hatte.

Warum? Weil in diesem Prospekt damals eine Klausel darauf aufmerksam machte, dass es in Notfällen nicht zu einer Auslieferung von physischem Gold gegen gehaltene Anteilsscheine kommen müsse, sondern dass Kontrakte auch auf Cash-Basis abgewickelt werden könnten. In einem Notfall – was auch immer darunter zu verstehen ist – könnten Ihnen anstelle von Gold also US-Dollars ausgezahlt werden.

Auf dem Weg zum Goldstandard!?

Und eben jene US-Dollars – wie auch keine andere der Fiat- und Papierwährungen – möchte kein Anleger im Angesicht einer potenziellen Weltwährungskrise halten! Es war Mark Carney, Gouverneur der Bank of England, der kürzlich erst ausführte, weswegen der US-Dollar auf Sicht nicht mehr länger den Status einer Weltreservewährung innehaben könne.

Dass im Angesicht von solchen Aussagen das bereits angeschlagene Vertrauen in Fiat- und Papierwährungen noch mehr Schlagseite erhält, lässt sich leichterdings nachvollziehen. Auch wenn Vermutungen und Prognosen dieser Art seitens der Papiergeldapologeten immer wieder ins Reich der Fabeln zurückverwiesen werden, so wird an der Einführung eines Goldstandards im Fall einer US-Dollar- oder gar Weltwährungskrise wohl kein Weg mehr vorbeigehen.

Niederländische Zentralbank: Gold ist einzig vertrauenswürdiger Anker

Dass wir uns auf einem solchen Weg befinden könnten, zeigt ein Bericht der niederländischen Zentralbank DNB, in dem es wortwörtlich heißt: „Falls es zu einem Systemkollaps kommen sollte, so können die weltweiten Goldbestände dazu dienlich sein, um das System wieder neu aufzubauen.“

Denn Goldreserven erhöhen das Vertrauen in die Stabilität der Bilanzbücher der Notenbanken unter den Finanzmarktakteuren. Während EZB-Chef Draghi im Verlauf der vergangenen Jahre mehrfach davor gewarnt hatte, dass Untergangsszenarien zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung avancieren könnten, überraschte es doch, mit welcher Prägnanz die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) den Zentralbanken zuletzt vorwarf, dass deren QE-Programme negative Auswirkungen auf die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte ausgeübt hätten.

Hört im Offenmarktausschuss der Fed oder dem Direktorium der EZB irgendjemand zu? Anscheinend nicht, denn ansonsten würde die Federal Reserve ab morgen nicht erneut 60 Milliarden US-Dollar in Form von Staatsanleihen über die nächsten sechs Monate ankaufen. Und die EZB würde nicht mit einer Neuauflage ihres Anleihekaufprogramms ab November dieses Jahres folgen.

Als noch interessanter erweist sich die Tatsache, dass mit der niederländischen Notenbank nun eine Institution aus den eigenen Reihen öffentlich über den höheren Wert samt limitierten Vorrats von geldgleichen Vermögenswerten (sprich Gold) im Vergleich zu Fiat-Geld fabuliert. Im oben verlinkten Bericht der DNB heißt es weiter wie folgt:

„Aktien, Anleihen und andere Wertpapiere: Es besteht ein Risiko für alles. Wenn etwas schiefgeht, können die Preise fallen. Aber ob Krise oder nicht, ein Goldbarren hat immer Wert. Zentralbanken wie die DNB haben traditionell viel Gold in ihrem Haus.“

IWF sieht Goldstandard im Gegensatz zur DNB kritisch

Finden Sie nicht auch, werte Leser, dass sich diese Ausführungen mittlerweile wie jene eines Goldblogschreibers anhören?!! Und damit scheint die DNB im Clinch mit dem Internationalen Währungsfonds zu liegen, der einst ausgeführt hatte, dass ein Goldstandard das Finanzsystem in der Vergangenheit instabiler gemacht habe.

Vielmehr hören sich die aktuellen Ausführungen ganz danach an, als ob es sich im Fall von (physischem) Gold um den letzten Anker im Angesicht eines potenziellen Systemkollapses handeln würde. Nichts anderes hatte ich Ihnen über die vergangenen Jahre vor Augen zu führen versucht, allein schon deshalb, weil PHYSISCHEN Gold- und Silberbeständen keine Ausfallrisiken gegenüber Drittparteien entgegenstehen!

Niederlande beginnen mit Repatriierung der Goldbestände

Die DNB bezeichnet Gold als „Anker des Vertrauens“, in aller Kürze drauf eingehend, weswegen dieser (Hartgeld-)Vermögenswert so unausweichlich zur Bildung von Vermögen und die Entwicklung der globalen Wirtschaft ist. Es heißt hierzu weiter:

„Gold ist Vertrauensanker für das (internationale) Finanzsystem. Wenn das gesamte System zusammenbricht, bietet Gold eine Sicherheit, um von vorne zu beginnen. Gold sichert das Vertrauen in die Macht der Bilanzbücher der Noten- und Zentralbanken.“

Hmm, am 7. Oktober teilte die DNB mit, alsbald mit einer Repatriierung eines großen Teils ihrer Goldreserven in die Heimat zu beginnen. Und zwar sollen diese Goldbestände ab dann im neuen und in Militäreinrichtungen befindlichen DNB Cash-Center in Zeist gelagert werden.

Goldverbot voraus?

So, abschließend möchte ich Sie auf meine Berichterstattung hinweisen, die ich bereits vor vielen Jahren zum Thema Goldbestände unter Zentralbanken publiziert hatte. Ich denke, es dürfte im Jahr 2009 gewesen sein, in dem ich mich zuvor mit Hubert Ross, seines Zeichens damals – und vor der Übernahme seines Unternehmens durch Degussa – noch Geschäftsführer der Firma Silvior, über dieses Thema in einem ausführlich Gespräch unterhalten hatte.

Hubert Roos ging in diesem Gespräch unter anderem auch auf sein damals veröffentlichtes Buch über die Goldmärkte ein, in dem er Zentralbanken absprach, aufgrund von Leasing- und Verkaufsgeschäften überhaupt noch über ausreichende Goldreserven zu verfügen.

Denken Sie selbst einen Schritt weiter, um vielleicht darauf zu kommen, wie sehr das Damoklesschwert eines Goldverbots über unseren Köpfen schweben könnte. Denn Noten- und Zentralbanken wie auch Regierungen, die irgendwann mit dem Rücken zur Wand stehen werden, werden wohl wenig Rücksicht auf die Befindlichkeit eines Minderheit – nämlich der Goldhalter – nehmen, wenn es darum gehen wird, physische Goldbestände zur Stabilisierung des Finanzsystems wieder einzusammeln.

Ein Silberverbot gab es noch nie…

Notfalls eben auch per Gesetz, wie sich unter anderem auch der Schweizer Fondsmanager Marc Faber bereits seit einiger Zeit überzeugt zeigte. Niemand weiß, was im Falle eines Goldverbots an den Silbermärkten geschehen wird. Doch rufen Sie sich in Erinnerung, dass ich Ihnen aus eben jenem Grund stets eine Aufteilung von einem Drittel (Gold) zu zwei Dritteln (Silber) anempfohlen hatte. Es erweckt den Eindruck, als ob wir in absehbarer Zeit alle schlauer sein könnte

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Koerner
Koerner

Wenn Familie Rothschild durchdreht kostet ein Kilo Gold 2 Euro! Nicht weil sie es dürfen, sondern können! Geld, Gold, Wertpapier, sind unter der Kontrolle der Lobbys um Rothschild. Was der Mensch am Tage erarbeitet, gehört am Abend den Rothschilds. Es sei denn wir finden einen Weg, aus diesem global Jailhouse. Wo einem alles, einfach alles, nach getaner Arbeit, wieder genommen wird. Der Weg ist das Ziel. Wie kann es sein, dass ein Brocker im Jahr mit 100 – 500K nach hause geht, wenn Er nichts, aber auch garnichts produziert. Also den ganzen Tag nur Wetten abschließt? Während tausende z. B.… Weiterlesen »

Alexander Vonach
Alexander Vonach

Als damals der Euro gestartet ist, wurde er weltweit gehypt und als Alternative oder sogar als Ersatz für den Dollar propagiert.
Da die USA pleite-pleite-pleite sind und waren, und der Wert des Dollars nicht mehr am Gold sondern der massiven Streitkraft hängt, musste er herbe Verluste nach der Euro-Einführung verbuchen.
Die USA konnten sich eine starke Konkurrenz nicht bieten lassen und seit dem sägen sie am Euro.
Staaten und deren Führer, die ähnliches versucht haben, wurden wie Gaddafi einfach von der Bildfläche getilgt!

Hannes
Hannes

Für den, den es interessiert ist herauszufinden, dass es wieder einen Goldstandard geben wird. Die Tage des Fiat Money sind gezählt.

Hanlonsrazor
Hanlonsrazor

„Dank“ „Jüdin Mordraute“ wird so was in „Schland“ NICHT passieren! VIEL – sehr viel – Gold wird zudem auch „verschwunden“ bleiben und nun – vermutlich – mit einem „Rothschild-Stempel“ ausgezeichnet sein? Bei den „Schländern“ lässt es sich eben gut stehlen!

Entweder man hat das Gold auch physisch im Eigentum oder man hat es gar nicht! „Papiergold“ ist ein Hohn, Rothschilds lassen grüßen…

Alexander Vonach
Alexander Vonach

Und der dreckige Hohn der Bankster a la Goldman-Sachs ist dir gewiss! (Wenn du auf einmal mit wertlosen ETF´s da stehst)

Hanlonsrazor
Hanlonsrazor

Der Hauptname – noch vor „Goldman Sucks“, der Name, der IMMER auftaucht, wenn es um Gier, Leid, Krieg und Mord geht – der Name Rothschild muss natürlich erwähnt werden! Keine Weltintrige ist komplett, wenn dieser Name nicht auftaucht!

edelstahl III.dt
edelstahl III.dt

Gold hat für Uns keinerlei Wert mit AusNahme medizinischer und/oder technischer VerWendungsMöglichkeiten, allenfalls noch als ZahlungsMittel. h₂o aus dem goldenen Hahn ist selbiges wie aus dem eisernen. Wozu dann Gold.???

Incamas SRL
Incamas SRL

Seit der Abschaffung des Goldstandards im Jahr 1971 war Gold kein offizieller Teil des Geldsystems mehr, eine Absicherung von Krediten war mit Gold nicht möglich. Mit Basel III führt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) nun standardmäßig für Gold ein Risikogewicht von Null ein. Dadurch wird Gold für Banken zu einer lukrativeren Anlage, weil das Eigenkapital nicht belastet wird. Zu diesem Zweck wurde die Liste möglicher Pakete zur Risikoabsicherung um die Komponente „Edelmetalle“ erweitert. Die Änderung soll ab 01.Januar 2022 in Kraft treten.

Maja
Maja

Das ist alles sehr schön, daß die Niederländer sich auf die Krise, die sicher kommt, vorbereiten. Unser Trampel im Kanzleramt hat sowas bestimmt nicht vor. Sie denkt, sie und der Euro werden auf ewig die Deutschen klein halten. Welcher normale Arbeiter oder Angestellte kann sich bei seinem Gehalt und bei den immensen Steuern und Abgaben denn Gold oder Silber zulegen, Das bleibt den Reichen überlassen, die ärmeren Bevölkerungsschichten werden wahrscheinlich zusehen wie ihr Geld seinen Wert verliert. Geht nur weiter wählen, aber vergeht nicht Moslemmama Merkel zu wählen die euren Tod vorbereitet.

Incamas SRL
Incamas SRL

Du die Unze Silber gibt es unter 20,– Euro.

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