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2,3-Millionen-Euro-Spende: Bill Gates erkauft sich wohlwollende Berichterstattung im SPIEGEL

2,3-Millionen-Euro-Spende: Bill Gates erkauft sich wohlwollende Berichterstattung im SPIEGEL
Ziemlich gute Freunde: Der Spiegel und Bill Gates

Bill Gates hat dem Spiegel 2,3 Millionen Euro gespendet und sich somit gegen kritische Berichterstattung abgesichert. Dank der großzügigen Finanzspritze wird der Spiegel jetzt wohl zum Propagandaorgan von Gates.

von Thomas Röper

Medien sollen die Mächtigen der Welt kritisch beobachten. Wie kritisch kann aber der Spiegel gegenüber Bill Gates sein, wenn er von ihm 2,3 Millionen Euro bekommen hat? Das ist keine Verschwörungstheorie, man kann es auf der Seite der Bill & Melinda Gates Foundation nachlesen: 2018 hat Spiegel-Online eine Spende in Höhe von 2,537,294 Dollar, das waren etwa 2,3 Millionen Euro, bekommen. Auch der Spiegel hat das mal erwähnt, aber um das zu finden, muss man schon ein wenig suchen.

Bei Spiegel-Online (heute nur noch „Spiegel“) gibt es die Rubrik „Globale Gesellschaft“, die durch die Spende von Bill Gates erst geschaffen wurde. Wenn man die Rubrik anklickt, erscheint über der Artikel-Liste folgender Text:

„Für unser Projekt Globale Gesellschaft berichten ReporterInnen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa über Menschen, soziale Brennpunkte und gesellschaftliche Entwicklungen. In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts erzählen wir von Ungerechtigkeiten vor dem Hintergrund der Globalisierung – aber auch von vielversprechenden Ansätzen. Das Projekt wird von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt, die redaktionellen Inhalte entstehen ohne Einfluss durch die Stiftung.“

Als ich früher die Artikel aus dieser Rubrik gelesen habe, ist mir zwar aufgefallen, dass sie massiv ein bestimmtes Narrativ stützen, aber da der Spiegel das ohnehin immer tut, bin ich darüber nicht gestolpert. Ich hatte den Eindruck, dass es sich bei „Globale Gesellschaft“ um eine Art internationales Gemeinschaftsprojekt handelt, an dem der Spiegel beteiligt ist. Das ist Unsinn, wie man in dem oben zitierten Text sehen kann, wenn man ihn aufmerksam liest. Es ist „unser Projekt“ und kein Gemeinschaftsprojekt.

2,3 Millionen Euro für eine Rubrik

Damit kennen wir den Preis für Spiegel-Artikel: 2,3 Millionen Euro und man bekommt nicht nur einen Artikel, sondern gleich eine ganze Rubrik, um die gewünschte Sicht auf die Welt unter die Leute zu bringen.

Dem Leser wird das weitgehend verschwiegen. Ich habe bei meiner Stichproben-Suche nur einen Artikel gefunden, in dem der Spiegel selbst es ganz offen (fast so, wie es korrekt wäre) eingestanden hat. Am 16. April hat der Spiegel über eine 150-Millionen-Spende der Gates-Stiftung an die WHO berichtet. Unter dem Artikel findet sich folgender Text:

„Offenlegung: Die Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) unterstützt das SPIEGEL-Projekt Globale Gesellschaft über drei Jahre mit einer Gesamtsumme von rund 2,3 Mio. Euro. Unter dem Titel Globale Gesellschaft berichten Reporterinnen und Reporter aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa, die Beiträge erscheinen im Auslandsressort des SPIEGEL.“

Korrekt wäre es, wenn der Spiegel darauf zu Beginn des Artikels hinweisen würde und nicht am Ende, das viele schon gar nicht mehr lesen. So etwas gehört an den Anfang eines Artikels, damit der Leser es beim Lesen im Hinterkopf hat.

Aber okay, da mag ich kleinlich sein. Aber in jedem Fall gehört so eine „Offenlegung“ unter jeden Artikel des Projektes „Globale Gesellschaft“, damit der Leser weiß, dass er gesponserte Artikel liest. Der Spiegel behauptet zwar, dass „die redaktionellen Inhalte ohne Einfluss durch die Stiftung“ entstehen, aber das darf man bezweifeln. Natürlich legt der Spiegel Bill Gates nicht jeden Artikel zur Genehmigung vor. Das braucht er auch nicht, denn ich habe keinen Zweifel daran, dass bei der Gründung des Projektes „Globale Gesellschaft“ und vor der Spende von Gates abgesprochen wurde, welches Narrativ „Globale Gesellschaft“ unterstützen soll. Wenn das abgemacht ist, entstehen die einzelnen Artikel natürlich „ohne Einfluss durch die Stiftung„.

Spiegel lässt sich kaufen

Was wir danach vom Spiegel nicht erwarten dürfen, sind kritische Berichte über Bill Gates. Da der Spiegel – wie alle Medien – massive Umsatzrückgänge hat, wird er es sich mit Bill Gates nicht verderben wollen, schließlich könnte es ja eine Fortsetzung des Projektes oder ein neues Projekt und damit neue Millionen geben. Das wird man sicher nicht riskieren.

Nun könnte man sagen „Schwamm drüber“, der Spiegel schreibt unter die Artikel ja die zitierte Offenlegung. Aber falsch, ich fand sie bei meiner Stichproben-Suche nur einmal. Normalerweise findet man unter den Artikeln des Ressorts „Globale Gesellschaft“ nur einen Kasten mit einigen Fragen zu dem Projekt. Die muss man anklicken, damit sie sich öffnen, ansonsten sieht man die Antworten nicht. Und das ist schade, denn unter den Artikeln steht unter anderem folgendes:

„Haben auch andere Medien ähnliche Projekte?
Ja. Große europäische Medien wie „The Guardian“ und „El País“ haben mit „Global Development“ beziehungsweise „Planeta Futuro“ ähnliche Sektionen auf ihren Nachrichtenseiten mit Unterstützung der Gates-Stiftung aufgebaut.“

Dann ist ja alles gut! Nicht nur der Spiegel lässt sich von der Bill und Melinda Gates Stiftung bezahlen, nein, auch führende Medien in anderen europäischen Ländern. Natürlich völlig uneigennützig und ohne die Richtung der Berichte vorzugeben.

Auch folgendes erfährt man unter dem Artikeln, wenn man sich die Mühe macht, die Fragen anzuklicken:

„Gab es beim SPIEGEL bereits ähnliche Projekte?
Der SPIEGEL hat in den vergangenen Jahren bereits zwei Projekte mit dem European Journalism Centre (EJC) und der Unterstützung der Bill & Melinda Gates Foundation umgesetzt: Die „Expedition Übermorgen“ über globale Nachhaltigkeitsziele sowie das journalistische Flüchtlingsprojekt „The New Arrivals“, in deren Rahmen mehrere preisgekrönte Multimedia-Reportagen zu den Themen Migration und Flucht entstanden sind.“

Wie ich schon sagte, der Spiegel hofft sicherlich, auch in Zukunft auf weitere Projekte und weitere Millionen von Bill Gates. Darf man da vom Spiegel kritische Berichte zu Themen erwarten, die Bill Gates wichtig sind?

Spiegel agiert intransparent

Noch dreister ist aber, dass man in der Rubrik „Globale Gesellschaft“ auch Artikel findet, bei denen dieser Kasten mit den Fragen und Antworten fehlt und die nicht deutlich als Teil des Projektes gekennzeichnet sind. Vor einigen Tagen war das zum Beispiel ein Artikel über Libyen und „die europäische Flüchtlingspolitik am Pranger“, der im Ressort „Politik“ erschienen ist, aber auch in der Rubrik „Globale Gesellschaft“ auftaucht. Oder ein Artikel über das Coronavirus in einem Flüchtlingslager in Bangladesch. Ich habe mir nur die Artikel vom 28. April bis heute angeschaut und schon in diesem kurzen Zeitraum zwei solcher nicht klar gekennzeichneten Beispiele gefunden.

In diesen Artikeln fehlt der Kasten mit den anklickbaren Fragen. In diesen Artikeln ist lediglich im Text ein kleiner Kasten eingebaut, in dem man folgenden, unschuldigen Hinweis über das Projekt „Globale Gesellschaft“ lesen kann:

„In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts berichten wir weltweit über soziale Ungerechtigkeiten, gesellschaftliche Entwicklungen und vielversprechende Ansätze für globale Probleme.“

Weder die 2,3 Millionen Euro, noch Informationen darüber, von wem sie gekommen sind, findet man in den Artikeln. In diesen Artikeln verschweigt der Spiegel seinen Lesern, von wem er sich bezahlen lässt. Und sie alle haben eines gemeinsam: Sie erscheinen im Ressort „Politik“. Ein Schelm wer dabei auf die Idee kommt, Bill Gates könnte auf die Berichterstattung zu bestimmten politischen Themen Einfluss nehmen wollen.

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Holti
Holti
9. Mai 2020 10:26

Ohne Geld wäre dieses blöde Schwein ein nichts. Wer seine Macht auf diese Art und Weise ausnutzt sollte vom Volk aufgehangen werden…und zwar die komplette Familie, damit von den Schweinen keiner überlebt.

Räucherzitteraal
Räucherzitteraal
8. Mai 2020 0:42

Ein weiterer Deutschlandhasser und Systemstricher wie Soros. Ich meide Windows.

Schröder
Schröder
6. Mai 2020 8:50

Gier nach Macht und Geld frisst Hirn……
Ein jeder wird ernten, was gesät wurde.
Meine tiefe Verachtung.!!!!!!!

Hannelore
Hannelore
5. Mai 2020 21:39

Gebt Gates keine Chance !!!!

Religionsfeind
Religionsfeind
5. Mai 2020 20:04

Spiegel wer? Kritisch?
Das Geld hätte der Ganove sparen können.

reiner tiroch
reiner tiroch
5. Mai 2020 15:51

Das ist doch Typisch für die Dreckselite, gell?

Aufgewachter
Aufgewachter
3. Mai 2020 22:32

Gib Gates keine Chance!

Archos
Archos
3. Mai 2020 21:22

Bill Gates besticht Medien, Politik, Pharma wo er nur kann, um milliardenfache Zwangsimpfungen zwecks drastischer dezimierung der Weltbevölkerung durchzusetzen. Zahllose Menschen sind durch Impfungen schwerbehindert. Das so ein Menschenverkrüppeler noch frei herumläuft, ist ein Skandal. Doch sein Judaslohn wird gerne genommen.

Doris Mahlberg
Doris Mahlberg
3. Mai 2020 19:07

“Was wir brauchen ist eine große Krise und die Nationen werden die neue Weltordnung akzeptieren.” (David Rockefeller, 1994) Diese angeblich große Krise hat man mit dem Corona Virus konstruiert u. inszeniert. Die Welt wird regiert von einer handvoll Verbrecher der übelsten Sorte, die vor gar nichts mehr zurückschrecken, um eine drastische Reduzierung der Weltbevölkerung in Gang zu setzen. Fachleute wie Ärzte, Immunologen, Bakteriologen, Virologen usw. läßt man gar nicht zu Wort kommen, wenn sie nicht stramm auf RKI-Kurs sind. Statt dessen bestimmt u. entscheidet jemand, der Chef eines Software Konzerns ist : Bill Gates. Wieviel Menschen lesen den Spiegel heutzutage… Weiterlesen »

Doris Mahlberg
Doris Mahlberg
3. Mai 2020 22:19
Reply to  Doris Mahlberg

Korrektur : untertan meinte ich natürlich. Sorry.

Wotan1
Wotan1
10. Mai 2020 11:47
Reply to  Doris Mahlberg

..ein solcher Fehler ist keineswegs zu entschuldigen 😉 … aber schauen wir uns doch diesen größenwahnsinnigen und – wie er sich selbst bezeichnet – “Philantropen” mal genauer an… Gates ist nicht das Entwicklergenie hinter Microsoft..seinerzeit hat er die Geschäfte noch in den Kinderschuhen rigoros an sich gerissen, als die ersten Tantiemen flossen und die eigentlich klugen Köpfe aus der Firma verdrängt… zu diesem Zeitpunkt sah man schon, was es bedeutet, ein Menschenfreund zu sein.. Heuchler und Schwein in Vollendung wäre ein passenderer Titel für den Wirrkopf…zum Zweiten..ein Mensch (?) mit Milliarden im Background schickt sich an, über die Reduzierung der… Weiterlesen »

Till Aussenspiegel
Till Aussenspiegel
4. Mai 2020 5:22
Reply to  Doris Mahlberg

Die Menschheit ist von wenigstens einer geistigen Pest befallen, welche die Menschen zu Bestien mutieren läßt.
Die meisten haben sich die Fahrt zur Hölle durch ihr Verhalten verdient. Wenn also am Ende nur 500 Mio. übrig bleiben, ist das möglicherweise ein Segen, nicht nur für den Planeten.

Klaus
Klaus
5. Mai 2020 17:43

Dem kann ich nur zustimmen !

Rolf
Rolf
3. Mai 2020 17:56

Nicht nur der Spiegel auch bsp. “Die Zeit” mit 300.000€ etc. etc.
Also praktische die gesamte System und Mainstreampresse. Und das nicht nur in Deutschland sondern Weltweit,
Und nur damit er seine Impfdosen an den Mann bringen kann.

Robin
Robin
3. Mai 2020 22:42
Reply to  Rolf

“auch bsp. „Die Zeit“ mit 300.000€ etc. etc.” Haben Sie da Quellenangaben?

Doris Mahlberg
Doris Mahlberg
4. Mai 2020 13:16
Reply to  Robin

Robin / Im Falle von “”Die Zeit”” benötigen Sie fast keine Quellenangaben, denn das schmierige linke Blättchen wird geleitet von dem Juden Dr. Josef Joffee. Er ist einer der mächtigsten Betreiber der NWO, weltweit vernetzt, und sitzt in zahlreichen Vorständen, Kuratorien, Atlantikbrücke, Banken usw. (wie auch Fr. Merz) . Man erinnere sich an die Türkenbrut Deniz Yüzel, der u.a. auch in “Die Zeit” seine geistige Gülle verbreiten durfte. Wie war das noch ? “Die Vernichtung Deutschlands ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.” Joffee hasst Nationalisten u. Patrioten, er hasst Trump und rief einmal in der ARD zu dessen Ermordung auf.

Rolf
Rolf
4. Mai 2020 16:37
Reply to  Robin

Da guckst Du Dir den Link an, dann findest du das.
Wenn nicht Merkelklappen abnehmen

Robin
Robin
5. Mai 2020 9:55
Reply to  Rolf

Welcher Link? Wo finde ich den zur Spende an “Die Zeit”?

Reiner
Reiner
4. Mai 2020 17:55
Reply to  Robin

Steht doch im Artikel. Im Datenbestand der Melinda und Bill Stiftung nachsehen.
Alleine die Frage ist schon bezeichnend.

Robin
Robin
5. Mai 2020 9:57
Reply to  Reiner

Im ganzen Artikel steht nicht ein Wort von einer Spende an “Die Zeit”. Alleine Ihre Antwort ist schon bezeichnend.

Reiner
Reiner
5. Mai 2020 17:15
Reply to  Robin

Oha, da müssen wir wohl bei Einigen ganz von vorne anfangen.
Im Artikel wird die Belinda und Bill Gates Stiftung verlinkt. Gib dort “zeit” ein findest du die Daten.
Ganz Ehrlich, das kann nicht schwer sein.
Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten. Entweder das ist für Dich zu schwer, dann solltest du dir ernsthafte Gedanken machen und Deine Zeit vielleicht sinnvoller nutzen.
2te Möglichkeit du versuchst hier Informationen ganz bewusst in den Bereich des Unwahren zu ziehen.

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