International

Gran Canaria als neuer Hotspot für Illegale: Migranten residieren in Luxushotels

Gran Canaria als neuer Hotspot für Illegale: Migranten residieren in Luxushotels
Illegale Migranten lassen sich auf Gran Canaria verwöhnen...

Das einstige Urlaubsparadies Gran Canaria ist längst zu einem neuen Hotspot für illegale Migranten geworden. Die Zuwanderer residieren dabei durchaus auf Steuerzahlerkosten in den besten Luxushotels.

von

Sie kommen in der Abenddämmerung. Soeben haben 40 Migranten mit ihrem Boot den Strand von Maspalomas auf Gran Canaria erreicht. Ein Polizeihubschrauber ist in der Luft, überfliegt das betroffene Gebiet. Ein Boot der spanischen Küstenwache fährt in Ufernähe auf und ab, stoppt für einige Minuten, um erneut am besagten Strandabschnitt langsam entlang zu fahren.

Polizei- und Krankenwagen kommen herbei, rasen durch den Dünensand. Dann sehen es auch die wenigen am Strand verbliebenen Touristen. 40 Marokkaner und Schwarzafrikaner. Ausschließlich Männer. Im Gänsemarsch und von der Polizei eskortiert laufen sie über den vom Regen der vergangenen Tage naß und klebrig gewordenen Strand. Sie tragen Jacken, Pullover und Masken. Nur wenige werden Augenzeuge dieser Begebenheit. Denn jetzt, wo die Sonne untergegangen und die letzten romantischen Erinnerungsfotos davon im Handy abgespeichert sind, haben sich die coronabedingt ohnehin wenigen verbliebenen Pauschalurlauber längst zu den Abendbuffets ihrer Hotels aufgemacht.

Unterdessen reichen Rettungshelfer den Migranten Plastik-Wasserflaschen gegen eine mögliche Dehydrierung auf See. Im Zwielicht der hereinbrechenden Nacht erreicht die Gruppe die befestigte Strandpromenade, wo sie die Polizei zunächst festsetzt. Zugangsstraßen werden abgesperrt, die Angekommenen von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Linke Vorwürfe gegen Frontex

Szenen wie diese geschehen derzeit fast täglich auf den Kanaren, die sich gerade zum neuen Hotspot für Migranten entwickeln. Allein in diesem Jahr sind bereits knapp 20.000 von ihnen auf den Atlantik-Inseln, hundert Kilometer von der westafrikanischen Küste entfernt, angekommen. Fast zehnmal so viele wie in den Jahren zuvor. Allein in der vergangenen Woche kamen mehr als 2.000.

Der Gründe: Zum einen die Wetterverhältnisse. Winde und Temperaturen lassen eine Überfahrt über das Mittelmeer zu dieser Jahreszeit kaum noch zu. Darüber hinaus werden die bisherigen Hotspot-Routen im östlichen und zentralen Mittelmeer inzwischen konsequenter kontrolliert als noch in den Jahren zuvor.

Wohl auch das dürfte ein Grund dafür sein, weshalb dieser Tage die Europäische Grenzschutzagentur Frontex in die Kritik der radikalen Linken geraten ist. Deren Vorwurf: Die Grenzschützer würden insbesondere in der Ägäis sogenannte Pushbacks durchführen. Damit sind Einsätze gemeint, bei denen Migrantenboote in EU-Gewässern ohne Prüfung eines Asylanspruches über die EU-Außengrenze zurückgeschoben werden.

Eine Anschuldigung, die die Agentur jedoch entschieden zurückweist. Konkrete Beweise für diesen Vorwurf lägen der Behörde nicht vor. Migrantenboote abzufangen und aufzufordern, den Kurs zu ändern, sei dagegen durch die EU-Verordnung zur Überwachung der Seeaußengrenzen gedeckt.

Camp wegen Überfüllung geschlossen

Doch während man sich auf den bisherigen Hotspot-Inseln wie Lesbos in Griechenland oder Lampedusa in Italien inzwischen auf die Situation eingestellt hat, mangelt es auf den Kanaren noch an der entsprechenden Infrastruktur für die Bewältigung dieses größten Migrantenstroms seit 2006.

Ein weiterer Grund für den plötzlichen Ansturm: Durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen haben zahlreiche Afrikaner ihre Jobs und damit ihr Einkommen verloren. Jetzt wollen sie neue Einnahmequellen in der EU finden.

Die lokalen Behörden trifft das alles weitgehend unvorbereitet. Entsprechend gering sind die Kapazitäten zur Unterbringung der Migranten. Ein provisorisches Camp im Hafen des wenige Kilometer von Maspalomas entfernten Ortes Arguineguin wurde in dieser Woche wegen Überfüllung geschlossen.

Inzwischen werden die Migranten in wegen der Corona-Krise leerstehenden Hotels untergebracht. Eines davon ist das Hotel Waikiki in dem Touristen-Hotspot Playa der Ingles. Eine Schranke versperrt den Weg zum Hoteleingang. Daneben bewacht Sicherheitspersonal das Gebäude. Schwarzafrikaner stehen und sitzen auf der gegenüberliegenden Straßenseite, schlagen sich die Zeit tot. Andere Migranten sitzen auf den Balkonen ihrer Hotelzimmer.

Wut der Einheimischen auf Gran Canaria

Eine Szenerie, die hochexplosiven sozialen Sprengstoff birgt. „Wir können unsere Häuser und Wohnungen nicht mehr bezahlen und die werden hier kostenlos in Vier-Sterne-Hotels untergebracht“, klagen Einheimische in Gesprächen mit der JF. An den Wochenenden kommt es inzwischen regelmäßig zu Protestkundgebungen der einheimischen Bevölkerung.

Ein Zustand, dessen Brisanz auch den lokalen Behörden nicht verborgen geblieben ist. Mit Hochdruck werden derzeit mehrere Aufnahmelager auf militärischem Gebiet errichtet. Weitab von den Augen der Öffentlichkeit und für sie auch nicht zugänglich. Womit die Migrationskrise einmal mehr aus den Augen und damit aus dem Sinn der Menschen wäre.

Und während die sozialistische Regierung Spaniens offiziell noch erklärt, keine Migranten auf das Festland verlegen zu wollen, pfeifen es auf Gran Canaria bereits die Spatzen vom Dach, daß viele der illegal ins Land Gekommenen schon jetzt auf Staatskosten ausgeflogen werden, um die Kanaren zu entlasten und vor allem eines zu vermeiden: Das Bild der Inselgruppe als sichere Urlaubsdestination zu gefährden.

guest
40 Kommentare
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Heinz Erhardt
Heinz Erhardt
vor 24 Tagen

Ich kann mir nicht helfen, das Foto erinnert mich an das Lied : Auf die Bäume ihr Affen,der Wald wird gefegt:

Sara Schäfer
Sara Schäfer
vor 1 Monat

Ich bin schockiert wie viele Rassisten diesen Beitrag nutzen, um sich darüber zu beschweren, welch schlechte Bildung ihr genossen habt und jetzt keine anständige Rente erhaltet. Als ob eure steuern für die Erhaltung von hotels sorgen. Die meisten müssen selber schließen, da die Regierung niemandem hilft. Die mengen an Steuergeldern die eingehen können sich einige von euch nicht mal vorstellen. Damit könnte man die halbe welt vor hunger retten. Ich bin auch kein Merkelfan aber definitiv ein fan von MENSCH IST MENSCH. Anstatt euch über die leute aufzuregen die hier nach Hilfe suchen, regt euch über die auf die euch… Weiterlesen »

sharina senna
sharina senna
Antwort an  Sara Schäfer
vor 1 Monat

Solche Leute wie Sie Sara Schäfer erschrecken mich! Denn aus solchen Leuten wie Ihnen gedeiht Naivität! Und diese, macht es so gegährlich denn Dummheit, ernährt den Narren! Und Sie sind so ein Narr! Um nicht über sich selbst nachzudenken, gebrauchen Sie einen “Gutmenschen- Begriff”, ein Allgemeinwort, dass sich in jeder Handlung der insgesamten Menschheit bewahrheitet – Rassismus! – Definieren Sie “Rassismus” ! Falls Sie Tiere die “sog. Nutztiere” essen… falls Sie “Tierhaut” also Leder tragen… falls Sie schulmedizinische Medizin zu sich nehmen…. und falls Sie Kosmetik mit Tierprodukten anwenden… vielleicht noch Pelzträger sind… so dann, sind Sie ein Rassist! Gefangen… Weiterlesen »

Heinz Erhardt
Heinz Erhardt
Antwort an  Sara Schäfer
vor 1 Monat

Frau Schäfer, ich glaube Sie haben sich verlaufen, falsches Forum. Die Günen haben doch sicher auch eins, da könnten Sie ja weiter über dieses Pack lobhudeln, oder vieleich doch in ihren Vorgarten aufnehemen????

Anna
Anna
vor 1 Monat

Hier auf Teneriffa sieht es genauso aus. In den 4 Sterne Hotels wohnen Tausende von illegalen Afrikaner,fast nur junge wehrfähige Männer.Touristen sind kaum hier. Während die Touristen bei der Einreise auf Corona getestet werden, kommen hier täglich Boote an und niemand hat die Kontrolle über die Afrikaner. Obwohl zum Teil postitiv getestet, marschieren die Illegalen unkontrolliert durch die Strassen. Während die Spanier um ihre Existenz kämpfen, will die spanische sozialistische Regierung über 34 Millionen Euro für die Illegalen zur Verfügung stellen. Nun sind die Kanaren heute wieder zum Risikogebiet erklärt worden, die Umvolkung geht aber unvermindert weiter. Statt Touristen kommen… Weiterlesen »

Heinz Erhardt
Heinz Erhardt
vor 1 Monat

Werft dieses Pack zurück übers Mittelmeer, aber bitte ohne Schwimmgürtel, da sie sonst wiederkommen.

meckerpaul
meckerpaul
vor 1 Monat

Und wegen dem Pack ist kein Geld für unsere OBDACHLOSEN in EUROPA da.. Wie beschämend ist das. Warum tun wir uns nicht zusammen und jagen dieses Politpack zum Teufel. Auch die KRIEGER aus dem Orient. RAUS mit diesen Parasiten.

frischer wind
frischer wind
vor 1 Monat

diese radikalen linken nehmen keinen einzigen afrikanischen invasoren auf!!!
auch keiner der hiesigen politschauspieler nahm nur einen einzigen invasoren
auf.

Monika
Monika
vor 1 Monat

Da die Spanier lange nicht so lahmarschig sind, wie der Deutsche Michel,
werden die schon eine Antwort darauf finden.

Bergsegler
Bergsegler
vor 1 Monat

WO ist das Problem!?
Rein in die leerstehenden Kreuzfahrtschiffe und AB IN DIE HEIMAT!!!!

ein Deutscher
ein Deutscher
Antwort an  Bergsegler
vor 1 Monat

Aber in den Laderaum sonst kannst du die schönen Schiffe versenken

Heinz Erhardt
Heinz Erhardt
Antwort an  Bergsegler
vor 1 Monat

Aber bitte an die Ruder

dt.Widerstand
dt.Widerstand
vor 1 Monat

Irgendwie verdienen die an den asylheischenden Pack mehr als an Urlaubern-und die Hotels wurden ja seit mindestens 20 Jahren nicht mehr renoviert,wenn sich an den Einsperrungsverordnungen irgendwann mal was ändert und Urlauber wieder anreisen wollen,dann wird bei der EG Geld für Renovierungen beantragt !!!-
Wer zahlt das dann hauptsächlich……?-
Natürlich,wir Deppen !!!

nordsee-marie
nordsee-marie
Antwort an  dt.Widerstand
vor 1 Monat

Und nachdem wir nie wieder einen Normalzustand haben werden, werden die Hotels allenfalls abgerissen, um für schicke Villen des Geldadels Platz zu machen

TANI 2
TANI 2
vor 1 Monat

Hallo LEUTE! Bei der MERKEL bedanken und die TANTE noch einmal über die CDU wählen !!!

asisi1
asisi1
Antwort an  TANI 2
vor 1 Monat

Der deutsche ist so blöd und macht es schon seit 15 Jahren!

Zemina
Zemina
Antwort an  TANI 2
vor 1 Monat

..oder über SPD, Grüne, Linkspartei. Wer Blockparteien wählt bekommt IM Erika zur Staatsratsvorsitzenden!

Nationalsozialist
Nationalsozialist
Antwort an  Zemina
vor 1 Monat

Der Bundesmichel hat aber nur Blockparteien oder Blockparteilich kontrollierte scheinopposition zur auswahl!Ergo ,wählt weiter eure Aufseher,anstatt mal auf die Idee zu kommen die ganze BRD endlich abzuwracken und auf den Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen,da wo sie hingehört!

Send this to a friend